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Anthony I. brachte die Flüchtlingshelferin Soopika P. um
- Foto: marc vollmannshauser -
 
 
WIMMERNDER CHOR
AUS DEN GRÄBERN
 
Sie werden, werden, werden nicht schlau
und wieder der Tod einer jungen Frau,
durch Stich um Stich, einundzwanzig Mal -;
wie erschütternd war ihre Todesqual.
 
Einen Rollkoffer hielt der Mörder bereit,
so weitdenkend war er trotz Wahn gescheit.
Er presste den kleinen, blutenden Leib,
zum grauenhaftesten Todes-Verbleib.
 
Was geht nur im Hirn dieser Bestien vor,
was empfindet solch ein satanischer Tor ?
Waren sie schlimm schon am Heimat-Ort,
oder neigen sie erst bei uns zum Mord ?
 
Als Asylanwärter kam Er ins Land,
doch wurd‘ sein Ersuchen nicht anerkannt.
Wie oft wurden solche Leute rabiat,
sie lohnen das Gastsein mit schauriger Tat.
 
Zehntausende schieben Behörden nicht ab,
erklären’s politisch mit Papperlapapp
und nehmen leichtfertig Gefährder in Kauf,
sie lassen dem Unheil unglücklichen Lauf.
 
Sie reden erschreckend vom Flüchtlingsrecht
und keiner fragt, welcher Flüchtling ist echt ?
Und wer fragt nach der Geopferten Schmerz,
die Pfaffen schauen nur himmelwärts.
 
Man lässt unsere Frauen in Ängsten steh’n,
wie viele sollen noch untergeh’n ?
Hört Ihr nicht aus Gräbern, im grausen Verein,
ermordeter Frauen Klagen und Schrei‘n ?
 
 
Nigerianer konnte nicht ertragen, dass Flüchtlingshelferin keine Dauerbeziehung wollte
 
14.08.2017 - Landgericht Münster - Vor sechs Monaten wurde eine junge Flüchtlingshelferin in Ahaus auf offener Straße mit 22 Messerstichen umgebracht. In Münster hat nun der Mordprozess gegen einen 28-jährigen Schwarzafrikaner begonnen. Zu Beginn der mündlichen Verhandlung schwieg der beschuldigte Asylbewerber aus Nigeria zu den Vorwürfen. Zwischen beiden soll es eine kurze intime Beziehung gegeben haben, die aber schnell wieder beendet war. Laut Urteil hatte der Angeklagte bis zur Tat vergeblich versucht, die Studentin für sich zurückzugewinnen. „Er spionierte ihr nach und tauchte an Orten auf, an denen auch sie war“, sagte Richterin Gabriele Böhner. Dadurch habe sich die junge Frau massiv bedrängt und verängstigt gefühlt. Laut Anklage hatte die Frau also schon vor der Tat zunehmend Angst vor ihm bekommen und soll sich Pfefferspray besorgt haben, um sich im Notfall verteidigen zu können.
 
Der Mann hatte die 22-Jährige laut Anklage nach einer wenige Tage dauernden Beziehung für sich beansprucht. Er habe die Vorstellung nicht ertragen, dass sie sich einem anderen Mann zuwenden könnte - und sie daher aus Eifersucht getötet. Die Lehramtsstudentin, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagierte, war am 11. Februar nachts von hinten angegriffen worden. Die Ärzte zählten 22 Messerstiche in Rücken, Hals und Kopf. Der Angeklagte hatte einen Rollkoffer dabei, um die Leiche der 1,53 Meter kleinen Frau vom Tatort wegzuschaffen. Doch dazu kam es laut Staatsanwaltschaft nicht mehr, da Anwohner die Hilfeschreie der jungen Frau gehört hatten - und auf die Straße liefen. „Er hat sich auch von den flehentlichen Hilferufen des Opfers nicht abhalten lassen“, so Böhner. Anschließend habe er versucht, die stark blutende Frau in den mitgebrachten Koffer zu drücken. Der Tatverdächtige wurde zwei Tage nach der Tat in Basel festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Flüchtlingshelferin der Polizei im Sterben den entscheidenden Hinweis auf den Mann gegeben. Daraufhin wurde international nach ihm gefahndet. Der Nigerianer war 2015 nach Deutschland eingereist, sein Asylantrag war jedoch abgelehnt worden. (bbr/apr/dpa)
 
Das Urteil
 
Die geplante bestialische Tötung der jungen Frau aus Sri-Lanka wurde nicht als Mord, sondern lediglich als Totschlag bewertet und deshalb mit nur 13 Jahren Haft für den Asylbewerber geahndet. Es heißt: „Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt: ,Ihm wird vorgeworfen, die 22-jährige Frau aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch getötet zu haben.‘ Denn offenbar hatte Anthony I. den Mord eiskalt geplant und sich vor ihrem Haus auf die Lauer gelegt. Als Soopika um 0.20 Uhr das Haus verließ, um sich noch mit einer Freundin zu treffen, trat er hervor und stach immer wieder auf die hübsche Studentin ein. Die Stiche trafen sie u.a. ins Gesicht. Unter anderem wurden in seinem Zimmer Blutspuren gefunden, weil der Nigerianer versucht hatte, die tödlich verletzte Soopika in einen mitgebrachten Rollkoffer zu zwängen, was ihm nicht gelang. Zudem habe sich der Angeklagte im Internet intensiv mit der Beseitigung einer Leiche beschäftigt.“ Die Ermittler gehen davon aus, dass bei dem Nigerianer aus Liebe [richtiger: Sexualgier] Hass und Verachtung [richtiger: Rachsucht] wurde, er weil er Soopika nicht „exklusiv für sich” haben konnte. Sie versuchte offenbar noch, sich mit Pfefferspray zu wehren. Vergeblich. - Unverständlich bleibt, dass ein geplanter grausamer Mord nur als Totschlag gewertet wurde und ein Täter, der ein junges vielversprechendes Frauenleben auslöschte, in wenigen Jahren erneut in Freiheit leben wird.
 
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