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Von bislang unbekanntem Künstler
 
 
AUGEN DER SINNE
 
Öffnen sich nicht tausend Augen,
wenn die Minne-Gluten flammen,
wenn die Sehnsucht nach Ergänzung
Menschen-Seelen treibt zusammen ?!
 
Wenn die Leiber sich umschlingen,
um Vollkommenheit zu fühlen,
wollen die Empfindungswurzeln
tief im fremden Ur-Grund wühlen.
 
All‘ die Sinnesfasern wachsen
hinein in heiß ersehnte Häute,
um die Ganzheit zu erschau‘n
der Bräutigame und der Bräute.
 
Nur im Spiel von Liebeslüsten
erahnen Menschen Kosmosgründe,
in denen, frei von Plus noch Minus,
spannungslos sich Gott verkünde.
 
Das große, wunderbare Eine
war im Ur-Anfang der Dinge,
ohne Trennung der Geschlechter,
Schwingungskraft im heil‘gen Ringe.
 
Das muss Triebverlangen wollen,
sich ergänzungsfroh vollenden,
ausgewogen sich verschenken,
Lieb' empfangen und versenden.

 

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