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>> Gedenktafel für die ermordeten deutschen Kriegsgefangenen <<
Brezenheim, Lkr. Bad-Kreuznach / Rheinland-Pfalz

Eine Gruppe von Treugebliebenen legte am 12. Mai 7018 n.M. 24 Blütenherzen
für die ermordeten deutschen Volksangehörigen.
 
 
UNSEREN ERMORDETEN ELTERN
 
Wir senken die Häupter vor unseren Toten,
den Opfer-Millionen durch fremden Hass.
Sie liegen geschändet, erschlagen, verstümmelt -,
nur auf den Tod war immer Verlass.
 
Von niedere Art sind die „Allzuvielen“,
sie neiden dem Hohen den Himmelsglanz,
Stärke und Schönheit hinab zu zerren,
befriedigt die Teufel der Tiefe ganz.
 
Und allzeit fanden sich Menschenseelen,
die, von satanischen Mächten besetzt,
mithalfen, der Erde den Adel zu rauben,
die in Katakomben die Messer gewetzt.
 
Wenn der Unterirdischen Zeiten kommen,
dann wuseln die Dunklen hervor ans Licht,
dann gieren sie nach dem Blut der Gerechten,
Finsterlinge kennen Erbarmen nicht.
 
Sie tappen heran mit verkniffenen Blicken,
die hellen Augen sind ihnen fremd.
Mächte der Masse oder des Mammons
haben stets Mörder herangeschwemmt.
 
Bei Verden erschlug man die freien Sachsen,
die Stedinger-Bauern, der kirchliche Wahn.
Ob einstmals Sweben, Goten, Wandalen,
Deutsche zu tilgen war immer der Plan.
 
Rund umher von Feinden umgeben,
das ist der Deutschen grausames Los.
Und mit Bombengeschwadern von Übersee
gaben sie Deutschland den Todesstoß.
 
Dann nach den Kämpfen begann das Morden
an wehrlos gemachten Männern und Frau’n.
Um sechs Millionen, allein aus dem Osten,
duften die bessere Zukunft nicht schau’n.
 
Und die siegenden Amis killten im Westen,
auf den Rheinwiesen sanken verhungert dahin
Millionen Gefangener, „Prisoners of war“,
ihnen wurde der „Frieden“ zum Todes-Gewinn.
 
Doch Ihr lebt in den Herzen der wenigen Treuen,
Ihr seid nicht vergessen durchs Sieger-Diktat.
Wir sind der Ermordeten Kinder und Enkel,
wir ächten den Ahnen- und Volksverrat !
 
Begriffserklärungen: Die „Allzuvielen“ ist ein Begriff von Friedrich Nitzsche für den „Pöbel“.
Von „6 Millionen deutscher Vertreibungstoten“ sprach Konrad Adenauer am 23.03.1949
in seiner Berner-Rede vor der „Interparlamentarischen Union“.
 
Illustrierte „Quick“, 1959: „Die Hölle hiess Kreuznach“
 
 
Seit Anfang der 1980er Jahre findet, von Wilhelm Herbi ins Leben gerufen und organisiert, in Bretzenheim zweimal pro Jahr eine Gedenkveranstaltung für die Ermordeten der Rheinwiesenlager statt. (Die Ausschnitte in diesem Video stammen von der Veranstaltung am 7. Mai 2017.)


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