DEUTSCHE PANZERSIEGE

Deutsche Helden traten gegen den Bolschewismus an und retteten Europa.
 
DEUTSCHE PANZERSIEGE
 
Deutsche Panzerwaffe blieb unbesiegt,
gleich wie auch die Übermacht drohte,
bis zum bitteren, ruhmvollen Ende hin
der Wehrwille kühn in ihr lohte.
 
Sie haben der Unterjochung getrotzt,
einer Welt zu trotzen, sie wagten es,
sie standen gegen Teufel und Tod,
Soldaten der Wehrmacht und Waffen-SS.
 
Vernichtungswillen aus West und Ost,
die Feinde schürten zum Weltenbrand,
mit Waffenwerken uneingeschränkt,
doch die Panzer hielten 5 Jahre stand.
 
Polen gebändigt, ein blitzblanker Sieg,
den Erbfeind verhauen und Alboins Corps
bis nach Dünkirchen ins Meer gejagt -;
wann gab es Blitz-Kriege jemals zuvor ?!
 
Im afrikanischem Sand bei El-Alamein
den Tommy geworfen bis nach Tobruk.
Und seit der Dubnoer-Panzerschlacht,
gerieten die Sowjets in tödlichen Druck.
 
Gegen 4-fach-sowjetische Übermacht,
schlug die Wehrmacht den Panzerkoloss;
um zweitausend Panzer verlor der Russ,
grandiose Triumphe der Deutsche genoss.
 
Auch Prochorowka, südlich von Kursk:
Die Russen faseln von sieghafter Schlacht.
Doch siegte in Wahrheit die Waffen-SS,
mit der „Tiger“ Flak-Kanone-„Achtacht“.  
 
In größter Panzerschlacht des Krieg‘s
verlor noch einmal die Rote-Armee.
Es siegten „Tiger-Panzer“ und „Panter“
und die deutsche Panzer-Führungs-Idee.
 
Auch beim Panzerstoß durch die Ardennen,
war das „II. SS-Panzerkorps“ mit dabei.
Und wär‘ die Unmenge der Feinde nicht,
wären die Deutschen noch heute frei !
 
DER WEG IN DEN KRIEG
 
Die These, der deutsche Führer Adolf Hitler hätte den Weltkrieg II. ausgelöst ist keine historische, vielmehr eine politische Aussage, die durch die Nachkriegs-Machtkonstellation diktiert wurde. Kriegsversessen war die polnische Führung und chauvinistische Kreise, die sich zu den bereits gewonnenen weitere bedeutende Landgewinne auf Kosten der Deutschen versprachen. Der polnische Übermut hätte aber zu der ihm eigenen kriegssüchtigen Hitzigkeit niemals auflodern können, hätte er sich nicht gedeckt fühlen dürfen durch die befreundeten Franzosen, die schon nach Weltkrieg I. den polnischen Landraub schützten, sowie die kriegswillige Schutzmacht Großbritannien, die ein neues Erstarken der deutschen Industrie und Wirtschaft keinesfalls zulassen wollte. Aber auch der Kriegsdrängler W. Churchill hätte ohne die Rückversicherung seitens der Londoner Bankenmacht und den damit verstrickten New-Yorker Banker, eng verbandelt mit US-Präsident F.D. Roosevelt, keinen großen Krieg riskiert. Die ausschlaggebende Person für die Wegweisung zum Weltkrieg war dieser machtversessene Präsident, der sich damit im Inneren eine weitere Amtszeit und die Beseitigung des Problems seiner 15 Millionen Arbeitslosen versprach und im Außenpolitischen ein entscheidendes Fußfassen auf dem europäischen Kontinent. Beide seiner Langzeitziele sind für das Gedeihen der USA erreicht worden, mittels des grauenhaften Blutzolls den der Weltkrieg gefordert hat und die fragwürdige Beseitigung des europäischen Schutzwalls nach dem asiatischen Osten hin, den das Deutsche Reich über viele Jahrhunderte darstellte. Weder Franzosen noch Engländer haben sich je um die Absicherung Europas nach Osten hin geschert, im Gegenteil. Und auch das finanzmächtige Weltjudentum sollte einmal nüchtern bedenken, dass es seine gewinnbringenden Geschäfte im mitteleuropäischen Großraum nur deshalb sicher machen konnte, weil es die deutsch-kaiserliche Schutzmacht gab, als deren schutzwürdige „Kammerknechte“ die Juden galten. Sie selbst haben zur aktiven Verteidigung des europäischen Europas nichts beigetragen. Die USA Roosevelts war auf Gewinnmaximierung in Europa und namentlich die Ausbeutung Deutschlands bedacht, nicht aber auf die Sicherheit des europäischen Kontinents. Roosevelt ermunterte also den Kriegstreiber W. Churchill zur Initialzündung, mittels der „bedingungslosen Polengarantie“, steckte seine Arbeitslosenheere in die Waffenfabriken und in Uniformen für den großen Raubzug nach Übersee. Um sein brutal-nüchternes Kalkül historisch dramatisch wirken zu lassen deklarierte er einen „Christlichen Kreuzzug“, also eine Art „Heiligen Krieg“ gegen den deutschen NS-Staat, der seinerseits - allerdings ungleich berechtigter - seine Mission gegen den kulturzerstörenden und menschenmordenden russischen Bolschewismus propagierte. Berechtigter deshalb, weil der internationale aktive Bolschewismus-Kommunismus („Komintern“) Deutschland unmittelbar bedrohte, aber Deutschland weder England noch je die USA hätte bedrohen wollen oder können. A. Hitler hatte sich immer als Freund Britanniens angeboten und auch Frankreich aktiv befriedigt durch Verzicht auf das deutsch besiedelte, geraubte Elsass-Lothringen. Die Westmächte wollten jedoch kein gleichberechtigtes Deutschland, sie wollen, seit der Gründung des 2. Deutschen Reiches im Jahre 1871, dessen Ausschaltung aus dem globalen Spiel der Mächte. Um die deutsche Niederlage sicher zu gewährleisten, verbanden sich die kapitalistischen Weststaaten mit dem antikapitalistischen Russland des Massenmörders J. Stalin.
 
BEI DUBNO - ZWEITGRÖSSTE PANZERSCHLACHT DES KRIEGES - 1941
 
Als der Krieg losbrach waren es die deutschen Panzerverbände die grandiose Siege erbrachten, indem sie das französische Militär zerschlugen und das britische Expeditionsheer wieder bei Dünkirchen zurück ins Meer warfen. Beim Kampf im Osten, der bei absolut richtiger Lageeinschätzung, ein echter Präventivschlag war, musste bald erkannt werden, dass sich die Rote-Armee als fanatisierter Weltanschauungsverband erwies, der von Anbeginn mit grausamen Verstümmelungsexzessen an gefangenen Soldaten, eine viel härtere Gangart erforderte als es auf westeuropäischen Schlachtfeldern üblich war. Die Sowjets hatten am 06.07.1941 angreifen wollen, um unter dem Codewort „гроза“ („Gewitter/ Grausen“) Europa dem bolschewistichen Machtbereich zu unterwerfen und einzugliedern. Die deutsche Wehrmacht schlug 14 Tage zuvor am 22.06.1941 in die grenznahen Aufmarschformationen der Russen hinein. Es entwickelten sich die großen Kesselschlachten durch schnelle Zangenbewegungen deutscher Panzervorstöße. Die gnadenlose Kampfweise der weltanschaulich getrimmten Roten-Armee erforderte es, ihr eine ähnliche bedingungslose Weltanschauungs-Truppe entgegen zu stellen, deshalb wurde die rasche Aufstockung der Waffen-SS betrieben. Am 23.06./02.07.1941 erfolgte die große Panzerschlacht beim Bahnknotenpunkt Dubno, südöstlich von Warschau (ca. 50 km hinter poln. Grenze), in der Nordwestukraine. Insgesamt standen 2.803 sowjetische Panzer (6 mechanisierte Korps) gegen 728 deutsche (5 Panzer-Divisionen) der Panzergruppe I auf der südlichen Panzerstraße, im Verband der Heeresgruppe Süd, im Kampf. In der 10-tägigen Schlacht mussten immer erneute sowjetische Gegenstöße abgestoppt werden. Die Sowjets waren mit 3.298 Panzern den deutschen 728 Panzern bzw. 808 Panzern und Selbstfahrlafetten weit überlegen. Schon hier führten die Russen 534 hervorragende T-34 und KV-1 in den Kampf. Beide Modelle waren den deutschen Panzern im Sommer 1941 weit überlegen. Die Deutschen waren regelrecht geschockt, da ihre Aufklärung nicht bemerkt hatte, dass diese starken Panzer existierten. Auch die sowjetische Luftwaffe war der deutschen zahlenmäßig überlegen und besaß sogar über viele Tage die Luftherrschaft. Umso erstaunlicher ist die schnelle Anpassung der deutschen Infanterie und Artillerie, welche die meisten Panzerabschüsse für sich verbuchen konnte. Das „Flak-Regiment General Göring“ mit seinen 8,8 Flakgeschützen fügte den Sowjets sehr schwere Verluste zu. Allerdings ist nur etwa die Hälfte der Russenpanzer ins Feld gekommen, die andere Hälfte blieb zuvor schon wegen diverser Defekte liegen. Es war so, dass die Deutschen im Bewusstsein ihrer vielen Siege im Westen und in Polen in „bester Stimmung“ zu den Angriffen antraten, während die Russen von der berechtigten Angst gedämpft wurden, bei begangenen Fehlern, von ihrem Führer Stalin erschossen zu werden, was bekanntlich wiederholt geschah. Es glückte ein deutscher Sieg gegen 4-fache sowjetische Übermacht, um 2.000 Sowjetpanzer gingen verloren. Die deutschen Totalverluste betrugen 85 Panzerkampfwagen und 4 bis 10 Befehlswagen, insgesamt 95 Panzer und Selbstfahrlafetten. Der deutsche Sieg wurde auch möglich, da der sowjetischen Befehlstaktik, die immer auf Befehle von oben warten musste, die überlegene deutsche Auftragstaktik („Führen nach Auftrag“) entgegenstand. Wie die Auftrags-Umsetzung sei, war Sache des Führers. Auch die Taktik beweglicher „Kampfgruppen“ bewährte sich. Ebenso die deutsche „Führung von vorne“; die Kommandeure agierten in vorderster Linie. Dazu kam, dass die Sowjetarmee nur auf Angriff getrimmt worden war, ihr stand für einen möglichen Rückzug nicht einmal Kartenmaterial der hinteren Räume zur Verfügung. Nach den Aussagen der sowjetische Kommandeure hatte die Rote Armee nur den Angriff geübt (bei Dubno in Richtung Polen/Lublin), Rückzüge waren gar nicht vorgesehen. Am 30.07. erfolgte der russische Rückzug, die Verluste waren zu groß. Die russischen Panzer- und motorisierten Korps waren fast ausgelöscht worden, doch vermochten die tapfer kämpfenden Rotarmisten eine Kesselschacht, mit der einhergehenden Totalvernichtung, zu verhindern. Trotz der völligen Zerschlagung der sowjetischen Motorisierten Verbände konnte sich bedeutende Heeresgruppen nach Osten absetzen. Aber der deutsche Vormarsch, wenn auch verzögert, ging weiter.
 
Dr. Roman Töppel: Die Panzerschlacht von Dubno >>

Als Kommandant des russischen IV. Mechanisierten Korps führte General Andrej Andrejewitsch Wlassow in der Panzerschlacht bei Dubno die verlustreichen Gegenangriffe durch. Er befehligte im September 1941 die 37. Armee bei der Verteidigung von Kiew gegenüber der deutschen 6. Armee und erkämpfte sich knapp den Ausbruch aus dem Kessel. Nachdem die 2. Russische Stoßarmee von der Wehrmacht eingekesselt und aufgerieben worden war, wurde er stellvertretender Oberbefehlshaber der russischen Nordwestfront. Am 12.07.1942 wurde Wlassow, im Walddorf Tuchowetschi gefangen genommen, der Dorfälteste hatte die Deutschen alarmiert. Die russische Bevölkerung war durchaus bereit, mit den Deutschen zusammenzuarbeiten. Zahllose Ukrainer und Russen ersetzen als tapfere und zuverlässige „Hiwis“ die deutschen Ausfälle. Auch General Wlassow bot seine Dienste an, eine russische „Befreiungsarmee“ gegen den Stalinismus aufzubauen. Leider scheute die dt. Führung zu lange das Risiko einer Aufstellung und Ausrüstung fremdethnischer Waffenträger. Wie berechtigt diese Bedenken aber waren, erwies sich im Mai 1945 als die Wlassow-Armee den tschechischen Mordmob gegen die Wehrmacht in Prag unterstütze, indem sie wieder auf die Seite ihrer „slawischen Brüder“ umschwenkte; Blut ist für Slawen eben doch dicker als die Ideologie oder Eidesleistungen.
 
„Königstiger“ wurde der „Panzerkampfwagen VI Ausf. B Tiger II“ genannt, der eine verbesserte Version des 1942 eingeführten Panzers war. Bis zum Kriegsende wurden 492 Exemplare bei Henschel & Wegmann in Kassel gebaut. Die höchste monatliche Produktionsrate lag bei 94 Stück im August 1944.
 

DIE GRÖSSTE PANZERSCHLACHT DES KRIEGES BEI KURSK - 1943

Die größte Panzerschlacht des Weltkrieges II war die Schlacht bei Kursk, 5.-16.07.1943. Von deutscher Seite wurde das Treffen „Unternehmen Zitadelle“ geheißen. Der „Kursker Bogen“ sollte frontbegradigt werden. Aus dem Bogen heraus stieß die russische Großoffensive gleichzeitig nach Südwesten vor. Die Panzerverbände der Wehrmacht sprengten sofort die beiden stärksten russischen Verteidigungsringe, sie waren zunächst nicht zu stoppen. In dem Raum standen 2.889 sowjetische Panzer u. Selbstfahrlafetten 1.879 deutschen gegenüber. Von sowjetischer Seite wurden die „5. Gardearmee“ und „5. Garde Panzerarmee“ herangeführt, das „29. Panzerkorps“ trug die Hauptlast des Angriffs. Auf deutscher Seite stand das „II. SS-Panzercorps“ mit SS-Obergruppenführer Karl Hauser. Da die Deutschen morgens 8:30 in Richtung Kursk gleichzeitig mit der russischen Großoffensive angriffen, kam es auf engem Frontabschnitt zur Massierung von 1.500 Panzern, mit Mengen von Flugzeugen und Artillerie. Die Propaganda der Russen verstieg sich zur Behauptung, die Deutschen besiegt und tausende Panzer, nach anderen Angaben 300 bis 400, zerstört zu haben. Die russische „5. Gardearmee“ hätte das „II. SS-Panzerkorps“ gänzlich besiegt, es soll völlig aufgerieben worden sein. Folgt man der russischen Propaganda, endete der Kampf mit der Zerschlagung der deutschen Panzerverbände. Fakt ist jedoch, dass ihm zum Schlachtbeginn keine 300 Panzer zur Verfügung standen. Der russische Name des heißesten Kräftemessens im Südabschnitt des „Kursker Bogens“, vom 12. Juli 1943, lautet „Panzerschlacht bei Prochorowka“, auch „Mythos von Prochorowka“, weil sich russische Nationalisten einen Heldenmythos zusammenreimten. An diesem Schlachttag, dem Morgen des 12. Juli 1943, gewann die Rote Armee keine Schlacht ! Dort standen die beide SS-Divisionen „Das Reich“ und „Leibstandarte Adolf Hitler“. Die Kämpfe endeten für Russen katastrophal, die SS-Verbände lagen in Ruhestellung und schliefen als Russen angriffen. Obwohl die SS-Männer an diesem Morgen vom 29. russ. Panzercorps überrascht wurden, konnten sie den Russen eine Niederlage zufügen. Deshalb weil russ. Angriff schlecht organisiert wurde, ein eigener Panzergraben sie beispielsweise aufhielt. Von den 219 Panzern und Selbstfahrlafetten, die dieses Corps an diesem Tag einsetzte, wurden 172 abgeschossen und 117 davon mussten als Totalausfälle abgeschrieben werden. Nach russischen Verlautbarungen gab es 117 „unwiederbringliche Verluste“. Die anderen 3 sowjetischen Corps meldeten zusammen weitere 79 Panzer als Totalverluste. Also insgesamt mussten die 4 sowjetischen Corps 196 Panzer abschreiben. Die SS Verluste waren gering, die beiden SS-Panzergruppen verloren am 12.07.1943 nur 5 Panzer als Totalverluste, das ist ein Verlustverhältnis von 40 zu 1. Das russische Ziel war die Zerschlagung der SS-Panzerverbände, das wurde nicht erreicht, dazu sollten die Russen an diesem Tag etwa 30 km vorstoßen, auch das wurde nicht erreicht, die Russen wurden um mehrere Kilometer zurückgeworfen. Auf die deutsche Kampfmoral hatte der Tag keinen Einfluss. Nach der Schlacht standen dem „SS-Panzerkorps“ mehr Panzern zur Verfügung als vorher. Insgesamt verloren die Deutschen beim „Unternehmen Zitadelle“ 32 Panzer und Sturmgeschütze. Der russische „Mythus von Prochorowka“ ist also nicht haltbar. Das war keine deutsche Niederlage. Der Grund, dass die Wehrmacht sich zurückzog, liegt nicht am Verlust der Schlacht. Der Mythos basiert darauf, weil das deutsche Oberkommando am 16.07.1943 die Angriffe in diesem Frontabschnitt endgültig einstellte, um die Waffen-SS-Einheiten nach der brisant gewordenen Italien-Front zu verschieben. Die gesamten dt. Angriffsverbände der Heeresgrupp Süd hatten nach Originalakten bis zum 16. Juli lediglich 161 Panzer u. 14 Sturmgeschütze als Totalverluste registriert, davon fielen nur 33 auf das II. SS-Panzerkorps. Am 23. Juli meldete das SS-Panzerkorps, dass es insgesamt 31 Panzer u. 5 Sturmgeschütze verloren habe, nicht mehr ! Aber über 400 Panzer hatten die Russen verloren. Der Abbruch der Offensive wurde erforderlich, nicht wegen der undramatischen Panzer-Verluste, sondern weil der Sturz des Bündnispartners Benito Mussolini, am 25.07.1943, das II. SS-Panzer-Korps zum Schutz Italiens an die Süd-Front verlegt wurde.
 
Dr. Roman Töppel: Prochorowka 1943 - der Mythos ist tot, es lebe der Mythos ! >>
 
 
Deutsche Soldaten die sich zum Kriegsende gefangengeben, werden entwürdigt, verhetzte US-Soldaten schlagen und treten nach ihnen. Schließlich wird in einem niederen Racheakt des Nürnberger Schautribunals der Alliierten die heldenhafte Truppe der Waffen-SS zu einer „verbrecherischen Organisation“ erklärt. Vom ersten Tage an, dem 06.06.1944, der westalliierten Normandie-Invasion begingen die Alliierten Verbrechen wider die Menschlichkeit, also das was sie den Deutschen bis heute vorwerfen. - Militärhistoriker Peter Lieb, „Operation Overlord“, 2015, Kapitel „Dreckiger Krieg“: „Die westalliierte Streitkräfte und die Wehrmacht unterschieden sich kaum darin wie sie kämpften, sie begingen Kriegsverbrechen. Sie plünderten und ermordeten deutsche Kriegsgefangene, allen voran Soldaten der Waffen-SS. Insgesamt unterschieden sich alliierte Soldaten und Soldaten der Wehrmacht in der Normandie weniger darin, wie sie kämpften, sondern wofür sie kämpften.“ Der Historiker führt weiter aus:Die massiven alliierten Bombardements auf Verkehrsknotenpunkte im direkten Hinterland führten zu ,Kollateralschäden'. Etwa 18.000 französische Zivilisten starben während der Kämpfe, Tausende Häuser fielen in Schutt und Asche. Das Verhältnis zwischen Befreiern und Befreiten war daher meist kühl, ja in einigen Fällen stand die Bevölkerung sogar den deutschen Truppen positiv gegenüber.Die Toten unter den deutschen Verteidigern der 352. Infanterie-Division zählte niemand. Jedoch notierten Stabsoffiziere der 1. US-Division Mitteilungen über Funk, dass insgesamt 130 deutsche Soldaten gefangen genommen worden seien. Am Ende des „längsten Tages“ kamen allerdings nur 66 an der Sammelstelle auf dem Strand an, um nach Südengland eingeschifft zu werden. Was mit den übrigen 64 Männern passierte, ist nicht bekannt. Die weitaus meisten wurden sicherlich erschossen, obwohl sie sich ergeben hatten, nach dem berüchtigten Prinzip: Gefangene werden nicht gemacht. Souverän zeigt Lieb, dass abscheuliche Grausamkeiten auf beiden Seiten vorkamen, dass es auch auf beiden Seiten in einzelnen Einheiten fast immer mündliche Befehle gab, keine Gefangenen zu machen. Zudem ordnet er diesen Befund treffend ein. „Es gibt viele Schilderungen darüber, dass am D-Day und in den folgenden Wochen in Nordfrankreich alliierte Soldaten im Kampf oder unmittelbar danach Kriegsverbrechen begingen.“ Eine bekannte Schilderung stammt von Kriegsberichterstatter Ernest Hemingway. In einem Privatbrief von 1949 bekannte er: „Einmal tötete ich einen sehr patzigen SS-Kraut, der, als ich ihm sagte, ich würde ihn töten, sagte: ,Du wirst mich nicht töten! Weil du Angst hast und weil du eine degenerierte Mischrasse bist. Außerdem verstößt es gegen die Genfer Konvention.‘ ,Was für ein Fehler, Bruder‘, sagte ich zu ihm und schoss ihm dreimal schnell in den Bauch.“ Hemingway war alles andere als ein Einzelfall. Der Army-Historiker Forrest C. Pogue notierte im Januar 1945 rückblickend über seine eigenen Erfahrungen in der Normandie, speziell mit Männern der 82. US-Luftlandedivision: „Viele von ihnen haben einen Geschmack fürs Töten entwickelt und zwar in einem Ausmaß, dass man sie nicht mehr auf Patrouille schicken kann, wenn Gefangene benötigt werden, weil sie sich weigern, Gefangene zu machen.“ Ganz offen fügte der für die Dokumentation der Kampfeinsätze zuständige Forscher in seinem Tagebuch hinzu: „Ein junger, blauäugiger Leutnant mit Babyface hatte mehr als 50 getötet und schnitt ihnen mit Vorliebe die Gurgel durch.“ Neben den US-Fallschirmjägern waren die Kanadier für den harten Umgang mit deutschen Gefangenen bekannt, besonders mit Waffen-SS-Leuten. So meldete das II. kanadische Korps Anfang August 1944 insgesamt 1.327 deutsche Gefangene, darunter aber nur acht Männer der Waffen-SS-Division „Hitlerjugend“, obwohl sie ein wichtiger Pfeiler der deutschen Front im Abschnitt der Kandier war. Rein statistisch waren Waffen-SS-Männer unter den Kriegsgefangenen in der Normandie deutlich unterrepräsentiert. Das lag sicher auch an ihrem fanatischen Kampfeswillen - aber gewiss auch daran, dass sie den alliierten Soldaten besonders verhasst waren und sicher überdurchschnittlich häufig „abgeknallt“, also ermordet wurden. Was den GIs erlaubt war, wurde bei den Deutschen geahndet. Welch eine Heuchelei der sog. „Befreier“ !
 
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