31.03.2022
Lithographie Antik - Akt Erotik Vintage Decor Nude Bum - Klosterprügel
KLOSTERZUCHT
Trotz der klösterlichen Strenge
und der Klosterzellen Enge
hat man immer Raum und Zeit,
zur körperlichen Lustbarkeit.
Wie die Frau Oberin gesonnen,
rügt sie ständig ihre Nonnen,
meistens wegen Kleinigkeiten,
wenn sie Regeln überschreiten.
Abendmahl zu spät erschienen,
unkonzentriert beim Messedienen,
einen Ton zu hoch gesungen,
dazu 'ne Zeile übersprungen.
Dann setzts Strafen mit der Rute,
oder gar der Knüppel-Knute:
Kutte hoch und Höschen runter,
da wird die Äbtissin munter.
Auf das blanke Hinterteil,
spendet sie des Segens Heil.
Denn die Prügel und das Leiden
machen Nonnen erst bescheiden.
Frömmelei bedarf der Schmerzen,
um die Triebe auszumerzen.
Natürlichkeit wird ausgetrieben,
nur Sadismus großgeschrieben !
Klosterstrafen
waren die Sanktionen, die innerhalb eines Klosters bei Verstößen gegen die Ordensregeln und die klösterliche Disziplin verhängt wurden, oft mit dem Ziel, die Unterordnung zu sichern, und reichten von einfachen Verweisen bis zu härteren Maßnahmen, die mit der klösterlichen Ordnung verbunden waren, wie in Schriften des späten 18. Jahrhunderts beschrieben. Diese Strafen galten als notwendig, weil die Disziplin im Kloster sonst leicht untergraben worden wäre, so Joseph Richter (1749-1813) in seinen Bildergallerie klösterlicher Missabräuche. Richter war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist, bekannt für seine Satiren und die Eipeldauer-Briefe.