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„Einstein-Szilárd letter“ vom 02.08.1939, der Ur-Anstoß zum den Deutschen zugedachten Atom-Massenmord.

DIE ATOM-INTRIGE

Die Geschichte der Atombombe begann mit einer deutschen Entdeckung, der gelungenen Kernspaltung (Atomzertrümmerung) des Physikers Otto Hahn (1879-1968) am 17.12.1938, einer deutschen Naivität, nämlich der am 19.12.1938 weitergereichten Information darüber an seine ehemalige jüdische Mitarbeiterin Lise Meitner (1878-1968) nach Schweden, wo sie sich aufhielt, und deren Mitteilungen darüber an ihre jüdischen Freunde in den USA, u.a. Albert Einstein (1879-1855). Schon im Februar 1939 berichtete sie in der britischen Zeitschrift „Nature“ über Hahns gelungene Atomzertrümmerung und machte Wissenschaftler der USA auf die Gefahr einer zukünftigen hypothetischen deutschen Atombombe aufmerksam. (SPIEGEL 22/1996) Bereits am 02.08.1939 forderte Albert Einstein brieflich, zusammen mit jüdischen Freuden, den US-Präsidenten F.D. Roosevelt auf, „dringend die experimentale Entwicklung der Atombombe gegen den potentiellen Kriegsgegner Deutschland voranzutreiben“. Den Brief unterschrieben, neben Einstein, die ungarisch-jüdischen Physiker Leó Szilárd und Edward Teller; er ist als „Einstein-Szilárd letter“ in die Annalen eingegangen. Mit im Bunde war der lithauisch-jüdische Banker Alexander Sachs, der zum Vorstand von „Lehman Brothers“ gehörte und, als Duzfreund Roosevelds, das Schreiben umgehend zu übergeben versprach. Er gab später an, das Schreiben am 11.10.1939 an Roosevelt übergeben zu haben, welcher wunschgemäß reagierte, wie Sachs angab: „Alex, worauf du hinauswillst, ist, dass die Nazis uns nicht in die Luft sprengen.“ Wie das Gespräch wirklich verlief, erfuhr nur der intime Freundeskreis. Jedenfalls setzte Roosevelt noch am gleichen Tag das „Beratende Uran-Komitee“ ein, womit der Startschuss für das „Manhattan-Projekt“ gegeben wurde, zum Bau von zwei A-Bomben gegen Deutschland, eine für Berlin, die andere für Mannheim oder Wien.

Dem „Pazifisten“ Einstein verlief der Fortschritt des Bombenprojektes nicht schnell genug, weshalb er zwei weitere drängende Briefe an Roosevelt schrieb, in denen er organisatorische Vorschläge machte und auf die belgischen Uranvorkommen im Kongo hinwies, derer man sich rasch zu bemächtigen habe. Zu diesem Zeitpunkt ahnte in Deutschland noch kein Mensch, dass die USA ein potentieller Kriegsgegner Deutschlands sein könnten, während die US-Regierung bereits an Massenvernichtungswaffen für deutsch-zivile Menschen zu basteln begannen. Nachdem F.D. Roosevelt also wiederholt aus diesen jüdischen Kreisen zum Atombombenbau gedrängt worden war, beschloss der Präsident, wie ausgeführt, im Oktober 1939 den Start für das „Manhattan-Projekt“ zu geben. Zwei A-Bomben wurden gebaut, um sie gegen Hitler-Deutschland zu verwenden. Das war nicht der erste konkrete Schritt der USA in den geplanten Krieg gegen Deutschland, vielmehr hatte schon am 25.04.1939 Roosevelts US-Botschafter William Christian Bullitt in Paris erklärt: „Der Krieg ist eine beschlossene Sache !“ Adolf Hitlers Deutschland brauchte und wollte keinen großen Krieg, aber die polnischen Provokationen, mit den nicht endenden Vertreibungen und Morden an deutschstämmigen Bürgern in seinen westpreußischen Landgewinnen, überschritt jedes Maß an einem Nachbarn Zumutbaren. Den US-Präsidenten hingegen plagte das Schreckgespenst des großen Börsenkrachs von 1929 und den folgenden Jahren der schrecklichen Rezession. Trotz Roosevelts „New Deal“ zeichnete sich 1937 eine ähnliche Katastrophe ab und nur das Ankurbeln seiner Rüstungsindustrie hat die Produktion wieder in Schwung gebracht. Er brauchte den Krieg und hat zu seinem Losbrechen alles getan was er nur konnte.

Bald darauf begannen auch die US-Zeitungen hysterisch von „Nazi-Landungen“ an den Küsten Amerikas zu schwadronieren und zu fantasieren, mal in Mexiko, mal anderswo, um die politisch gewünschte Angst vor den „Nazis“ zu forcieren. Und nur wenig später, am 29.8.1939, erhielt der englische Premier vom Führer der Zionisten und späteren Präsidenten Israels, Chaim Weizmann, eine Note, in der erklärt wurde, dass „wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und kämpfen werden.“ Am 12.10.1939 lehnte England den großen Friedensplan und Friedensappell Adolf Hitlers ab, die er in seiner programmatischen Reichstagsrede vom 06.10.1939 verkündete, es hatte sich auf Kriegskurs festgelegt. Dass die englische Kriegserklärung schon vor dem 03.09. angefertigt worden ist, erfuhren aufmerksame Beobachter erst am 10.12.2013, als ein Versteigerungsobjekt des Londoner Auktionshauses Sotheby’s ans Tageslicht trat. Das Aktenstück der sog. „Königsrede“ („The King’s Speech“) stammt aus dem Nachlass des Verfassers, des Regierungsbeamten Harold Vale Rhodes, welcher auch eine Hauptrolle bei der Gründung des britischen Propagandaministeriums (sog. „Informationsministeriums“) spielte. Rhodes hatte im Auftrag der britischen Regierung die Kriegerklärungsrede bereits am 25.08.1939 geschrieben, lange vor dem deutschen Schlag gegen Polen.

Warum wollte auch Roosevelt den großen Krieg ? Einmal weil er ein machtversessener, psychisch-körperlich kranker Mann war (seine Kinderlähmung zwang ihn in den Rollstuhl), mit einem antideutschen Reflex aus projüdischer Affinität, zum zweiten, weil er in seiner 2. Amtszeit (ab 1936), mit seinem Arbeitsbeschaffungsprogramm „New Deal“ Schiffbruch erlitten hatte und er eine 3. Amtszeit brauchte, um mittels des Krieges seine 13 bis 15 Millionen Arbeitslosen in Arbeitskluft und Uniformen stecken zu können. Joseph Patrick „Joe“ Kennedy, Roosevelts Parteigänger und Botschafter in London, reflektierte gegenüber dem US-Verteidigungsminister James Vincent Forrestal, über Gespräche im Jahr 1938, wo Arthur Neville Chamberlain (1937 bis 1940 britischer Premierminister) erklärt hatte, dass Amerika und das Weltjudentum England in den Krieg gezwungen hätten. Der Eindruck war, wenn William Christian Bullitt jr., Kommunist und judenstämmiger Duzfreund Roosevelts, 1. US-Botschafter der Sowjetunion und ab Oktober 1936 US-Botschafter in Paris, den Präsidenten nicht ständig gedrängt hätte, der Polen wegen gegen Deutschland vorzugehen, hätten weder Frankreich noch England, den Krieg gegen Deutschland begonnen. („The Forrestal Diaries“, New York, 1951)

Roosevelts startete seine 3. Wahlkampagne mit einem bizarren Schauspiel: Dem Nominierungsparteitag der Demokratischen Partei, der im Juli 1940 in Chicago abgehalten wurde, blieb er zunächst fern und ließ dort, über selbst inszenierte hysterische Kampagnen, sich ins Amt bitten. Er verpflichtete sich, seine Soldaten nicht außer Landes zu schicken, nur im Verteidigungsfall, forderte aber gleichzeitig mit seinem Öl-Embargo die Japaner heraus, die, wie zu erwarten war, den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbour am 07.12.1941 angriffen. Damit befand sich Roosevelt, wie gewünscht, auch im Krieg mit Deutschland, das über den „Antikominternpakt“, von 1936, mit Japan verbunden war. Er wusste, dass seine geplanten Raubzüge nach Deutschland und Japan tausendfachen Gewinn versprachen. Durch die nach Kriegsende zu hoch angesetzen Währungsdiktate von Dollar und Pfund war es den alliierten Regierungen möglich, Deutschland und Japan zu Schleuderpreisen gewissermaßen leerzukaufen. Der US-Raub des deutschen Reichsbankgoldes wurde nie aufgeklärt, die kriminalistischen Spuren führten in das US-Oberkommando.

General J.F.C. Fuller, britischer Historiker, in: „A Military History of the Western World“, 1956: „Der zweite amerikanische Keuzzug [gegen Deutschland] endete noch unglücklicher als der erste, und diesmal war der Unruhestifter nicht der deutsche Kaiser, sondern der amerikanische Präsident, dessen Abscheu vor dem Nationalsozialismus und dessen Machtverlangen sein Volk in den europäischen Konflikt stürzten und ihn auf diese Weise wieder über die Welt ausbreiteten. In den beschlagnahmten deutschen Archiven gibt es kein Zeugnis das die Behauptung des Präsidenten stützen könnte, daß Hitler eine Offensive gegen die westliche Hemisphäre plante, aber es gibt eine Fülle von Zeugnisseen, daß er gerade dies vermeiden wollte, bis Amerika in den Krieg eintrat.“

Der bekannte Ozeanflieger und ehemalige Oberst der US-Luftwaffe Charles Lindbergh sah das Unheil kommen und hielt am 11.09.1941 auf einer AFC-Versammlung in Des Moines, Iowa, seine eindringliche Rede gegen den Krieg, wo er ausführte: „Who are the War Agitators ?“ Die drei wichtigsten Gruppen, die die USA in den Krieg treiben wollten, seien „die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt“. Gleichzeitig richtete er eine Warnung an die Juden selbst: „Doch keine Person mit Ehrlichkeit und Weitsicht kann auf ihre [der Juden] kriegstreiberische Politik blicken, ohne die Gefahren zu erkennen, die solch eine Politik für uns und für sie mit sich bringt. Anstatt für den Krieg zu agitieren, sollten die jüdischen Gruppen in diesem Land in jeder möglichen Weise dagegen auftreten, weil sie die ersten sein werden, die seine Folgen zu spüren bekommen. Toleranz ist ein Wert, der von Frieden und Macht abhängt. Die Geschichte zeigt, dass sie den Krieg und seine Verwüstungen nicht überlebt.“ Schließlich wies er seine Zuhörer auch auf die vermeintlich von den Juden ausgehende „Gefahr“ für die Vereinigten Staaten hin [Übersetzung]: „Ihre [der Juden] größte Gefahr für dieses Land liegt in ihrem großen Besitzanteil an und ihrem Einfluss auf unsere Filmindustrie, unsere Presse, unseren Rundfunk und unsere Regierung.“ Diese Rede war selbstverständlich so quasi sein Todesurteil als politischer Mensch in den USA. Die Zeitung „Des Moines Register“ schrieb, dass diese Rede „ihn [Lindbergh] für jeden Führungsanspruch in politischen Angelegenheiten in dieser Republik untauglich“ machen würde. Doch die USA mischten sich bereits tatkräftig in den Ozean-Krieg ein, gaben den verbündeten Briten den Standort deutscher U-Boote bekannt und unterstützen die Kriegsgegner der Deutschen, Russen und Briten, mit kriegswichtigen Gütern in Milliardensummen. Die Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die Vereinigten Staaten fand am 11.12.1941 während des WK II. statt.

Der Atombombenbau begann also mit einer jüdischen Intrige gegen Deutschland. Tellers Mutter war eine Deutsche. Drei andere am Atombomben-Projekt direkt oder indirekt beteiligte Personen hatten fast parallele Lebensläufe zu dem von Szilárd: Edward Teller, John von Neumann und Eugene Wigner. Alle stammten aus Budapester jüdischen Familien mit deutschem kulturellem Hintergrund. Alle waren aus Ungarn nach Deutschland emigriert, hatten dort studiert und wissenschaftlich gearbeitet. Szilárd sprach aufgrund dieser Parallelen gelegentlich von einer „ungarischen Konspiration“. Als Leiter des A-Bomben-Baues wurde Julius Robert Oppenheimer betraut, ein Sohn jüdischer Einwanderer, die aus Deutschland in die USA und mit dem Importhandel von Stoffen zu Wohlstand gekommen waren. Nach Studiumsabschluss an der Harvard University mit „summa cum laude“, studierte er an der englischen Cambridge University Theoretische Physik und machte im Alter von 23 Jahren seinen Doktor an der Universität Göttingen. Edward Teller begann 1926 sein Studium an die Technische Hochschule Karlsruhe, die einen exzellenten Ruf im Fach Chemie besaß. Neben den Lehrveranstaltungen in Chemie besuchte er auch Vorlesungen in Mathematik und Physik. Dabei entwickelte er ein starkes Interesse an der aufkommenden Quantenmechanik. Er promovierte 1930 in Leipzig bei Friedrich Hund und Werner Heisenberg. 1933 emigrierte er nach England und weiter in die USA. Leó Szilárd (Samuel Spitz) hatte sich an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg als Ingenieurstudent eingeschrieben. Nach kurzer Zeit wechselte er zur Physik an die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität, wo die bedeutenden Köpfe Albert Einstein, Max Planck und Max von Laue forschten und lehrten. Von Letztgenanntem ließ er sich schon im ersten Semester ein Dissertationsthema aus der Relativitätstheorie geben. Es gab sporadisch auch deutsch-national eingestellte Juden, doch in ihrer überwältigenden Masse waren es anti-deutsch empfindende Marxisten und Zionisten.

Welche seelischen Monster sich unter den A-Bombenbauern befanden, zeigt sich an ihrem Spitzenmann Albert Einstein. Der „Salonbolschewik“, welcher sich über jede vermeintliche Fehlleistung der Deutschen echauffierte und sie lauthals brandmarkte, aber über die gleichzeitigen bolschewistischen Massenmode der Russen kein rügendes Wort verlor. Zu einem menschlichen Mitgefühl war der „abstrakte Denker“ unfähig, was sich an seinem niederträchtigen Benehmen seinen Frauen gegenüber offenbarte, wie auch in seiner Gleichgültigkeit seinem schwachsinnigen Sohn Albert gegenüber. Seine Wohnung in der Berliner Haberlandstraße galt als Treffpunkt linker Kreise. Einsteins Hausangestellte Herta Schiefelbein gab u.a. an: „....Viele Pazifisten und Zionisten verkehrten ebenfalls dort“. Nach Einsteins Auswanderung in die USA 1931/32 hielt seine Überwachung unvermindert an. Als bekennender Kommunist stand er insbesondere in der McCarthy-Ära unter Generalverdacht. Er wurde in den FBI-Akten als „extremistischer Radikaler“ beschrieben, dessen Haus ein bekanntes „Kommunisten-Zentrum“ gewesen sei. Einsteins Schwiegersohn, der Mann seiner Stieftochter Margot, war der Russe Dimitri Marianoff, der von der Berliner Polizei, so ist Akten des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz zu entnehmen, als sowjetischer Spion entlarvt worden ist. Wie Siegfried Grundmann in „Einsteins Akte“ ermittelte, heißt es in einem Bericht des Berliner Polizeipräsidenten vom 18.08.1932, dass er zu den „nächsten Gehilfen“ gehöre und die rechte Hand von Arthur Normann sei, dem Chef der sowjetischen Spione in Deutschland. Buchautor S. Grundmann ist sicher: „Nach allem was wir wissen, ist anzunehmen, dass Einsteins Wohnung Spionagezwecken diente“. (Siegfried Grundmann, „Der Geheimapparat der KPD im Visier der Gestapo“)

Einstein selbst lehrte bis zu seiner US-Emigration - auf Anregung von Anna Seghers - an der Marxistischen Arbeiterschule (MASCH), wobei er zwangsläufig permanenten Umgang mit links orientierten Personen wie John Heartfield, Egon Erwin Kisch, Jürgen Kuczynski, Willi Münzenberg, Erwin Piscator, Annie Reich und Karl August Wittfogel hatte. Einsteins Sekretärin Helene Dukas und ihre Schwester hatten einen Teil ihrer Berliner Wohnung untervermietet an Luise Kraushaar, KPD-Sekretärin für besondere Aufgaben, die darin u.a. Nachrichten dechiffrierte, und Leo Roth nutzte Kraushaars Büro ebenfalls. Zur angeheirateten Verwandtschaft von Helene Dukas gehörten die Mitglieder der KPD Sigmund Wollenberger und Albert Wollenberger. Unvernünftig wäre es, zu unterstellen, der Kommunistenfreud A. Einstein hätte hinsichtlich der konspirativen Funktionen von Kraushaar und Roth in der Wohnung seiner Sekretärin nichts gewusst und nicht zustimmend wahrgenommen. Die KGB-Agentin Margarita Konenkova war um zehn Jahre lang intim mit A. Einstein befreundet (bis 1945) und ebenso mit dessen Freundeskreis, dem der Leiter des „Manhattan-Projekts“ zum Bau einer Atombombe, Robert Oppenheimer, angehörte. Insgesamt sammelte das FBI 1427 Seiten Material über Einstein und empfahl der Regierung zwischenzeitlich, ihm die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und ihn als unerwünschte Person auszuweisen. (FOCUS 52/2004, dhm.de, „Einsteins Akte“, „The Einstein File“, St. Martins Press)

Einstein, der in Berlin die Ehrungen und seine Lehrerlaubnis erhalten hatte, der dort hunderte Menschen näher kennengelernt hatte, den ganzen Universitätsbetrieb, dazu Kinder und schöne Frauen die er in sein Lotterbett am Caputher See gezogen hatte, Kneipenwirte, Verkäuferinnen usw., sie alle gedachte er mittels seiner Bombe mit einem einzigen satanischen Schlag auszulöschen. Ist eine ungeheuerlichere Infamie überhaupt denkbar; wie verkommen müssen wir uns das Innenleben dieses Mannes vorstellen?! Einsteins Sommerhaus am See, das er sich 1929 von dem jüdischen Architekten Konrad Ludwig Wachsmann erbauen ließ, liegt Luftlinie 35 km von Berlin-Mitte entfernt. Bei Einsteins Nagasaki-Bombe, von 22 kt, wäre sie über Berlin abgeworfen worden, verbreitete sich, je nach Windverhältnissen, im 40-km-Radius radioaktiver Niederschlag, der im Laufe der Zeit Tausende Menschen an der Strahlenkrankheit und an Krebs hätte sterben lassen. Die Explosionsenergie einer Atombombe kann in den Maßeinheiten Kilotonne (kt) angegeben werden. Eine Atomwaffe mit einer Explosionsenergie von 1 Kilotonne ist eine Waffe, die bei einer Explosion dieselbe Energiemenge erzeugt wie 1.000 Tonnen (1 kt) TNT. Die über Hiroshima abgeworfene Atombombe („Little Boy“) hatte einen Detonationswert von 12,5 kt; die über Nagasaki abgeworfene Bombe („Fat Man“) von 22 kt.

Was er zeitlebens offiziell abgestritten hatte, gestand der „Biedermann“ kurz vor seinem Tod seiner Freundin Hanna Fantova: „Ja, ich habe auf den Knopf gedrückt“, womit er sein erfolgreiches Mitwirken zum Bau und Abwurf der ersten Atombomben meinte. Der SPIEGEL (18/1974) erklärte dazu unter dem Titel „Sündenfall des Physikers“: „Die ganze Wahrheit entdeckte [Buchautor] Clark in mehreren tausend Briefen, Aufzeichnungen und offiziellen Dokumenten, die in 64 Archiven in 14 Ländern dreier Kontinente verstreut sind. Dabei förderte Clark auch bislang unbekannte Materialien zutage, besonders im umfangreichen Archiv des amerikanischen Physikers Leo Szilard in San Diego. Aus diesen Dokumenten geht hervor, daß Einstein nicht nur einen, sondern drei Briefe an Präsident Roosevelt unterzeichnet hat, nicht nur Anregungen gab, sondern auch eine Studie für die spätere Gasdiffusionsanlage zur Trennung des Uran 235 von seinen Isotopen anfertigte.“ - „Die auf seinen Brief hin gegründete Kommission arbeitete ihm nicht effektiv genug. Deswegen schrieb er ein halbes Jahr später ein zweites und wenige Wochen später ein drittes Mal an den Präsidenten.“ „Im Dezember 1941 bat Vannevar Bush, Direktor des US Office of Scientific Research and Development, Einstein um Hilfe bei der Lösung eines Problems der Gasdiffusion." „Er sei, so ließ der Bush darüber hinaus ausrichten, ,gern bereit, alles zu tun, was in meiner Macht steht'“, also den zügigen Fortschritt des Atombombenbaues, das sogenannte „Manhattan-Projekt“, zu unterstützen.“ (Ronald W. Clark, „Albert Einstein- Leben und Werk“, 1976, 7. Auflage 1986, englisches Original: Einstein: The Life and Times. New York, World Pub., 1971). - Am 06. und 09.08.1945 fanden die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki / Japan statt, die hunderttausende zivile Opfer forderten.

Albert Einstein war bereits ein bekannter Physiker, als das amerikanische FBI im Dezember 1932 die schon erwähnte Geheimakte über ihn anlegte. Er und seine Frau Elsa waren gerade aus ihrer Heimat Deutschland in die USA abgewandert und Einstein äußerte sich lautstark zu den sozialen Belangen seiner Zeit. Unter anderem sprach er sich öffentlich und werbewirksam für ihn als „Humanist“, gegen „Rassismus und Nationalismus“ aus, obwohl er anderseits den Zionismus unterstützte, also den jüdischen Rassismus und Nationalismus. Der Leiter der FBI-Behörde, J. Edgar Hoover, hegte ein tiefes Misstrauen gegenüber Einsteins Aktivismus. Laut Hoover war es gut möglich, dass der Mann Kommunist sei, aber mit Sicherheit war er „ein extremer Radikaler“. Zum Zeitpunkt seines Todes am 18.04.1955 umfasste die Einstein-Akte, wie berichtet, die Masse von 1.427 Seiten. Während sich die Hauptakteure wie Julius Robert Oppenheimer, „Vater der Atombombe“, Edward Teller, „Vater der Wasserstoffbombe“ für den experimentellen Kriegseinsatz der von ihnen entwickelten Atom-Bomben aussprachen, gab es ehrenwerte Männer die das unmenschliche Unternehmen des wahllosen Zivilisten-Massenmordes zu stoppen versuchten. Es waren Jakob/James Franck, ein deutsch-amerikanischer Experimental-Physiker, nach dem der sog. „Franck-Report“ vom Juni 1945 benannt ist. Er sah, außer dem heraufbeschworenen menschlichen Leid, voraus, dass der Abwurf ein weltweites „Wettrüsten heraufbeschwören“ würde. Die am Bombenbau beteiligten Wissenschaftler, welche die Eingabe an den US-Kriegsminister unterzeichneten, waren: Donald J. Hughes, James Joseph Nickson, Eugene Rabinowitch, Glenn Theodore Seaborg, J. C. Stearns, Leó Spitz/Szilárd. Und Lise Meitner weigerte sich konsequent, den US-Bomben-Einsatz gutzuheißen. Einstein hatte die Größe nicht, mitzuunterzeichnen. Im Gegenteil, der hassdurchtränkte Psychopath Einstein schrieb auf die Einladung zur Beteiligung: „Lieber Franck, lass doch die Hände weg von dieser stinkenden Sache !“

Zusammen mit Eleanor Roosevelt, Henry Morgenthau Jr. und anderen, nahm Einstein im März 1947 an einer „Nationalkonferenz über das Deutsche Problem“ zur Erarbeitung von Vorschlägen für die Moskauer Konferenz der Außenminister teil. Die Abschlussdeklaration verlautbarte, dass „jeder Plan zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen und politischen Macht Deutschlands [...] für die Sicherheit der Welt gefährlich ist.“ Einsteins extreme Meinung ging darüber weit hinaus, nicht nur Entindustriealisierung, sondern auch Reduzierung der deutschen Bevölkerungszahl, wäre eine gerechte Strafe, so fand er, was in Gestalt der Nachkriegsmassenmorde an Deutschen durch Verhungern und Erfrieren in den Gefangenenlagern auf den Rheinwiesen, Mainz Hechtsheim und anderswo schauerlich realisiert worden ist, ganz zu schweigen von der Ausmordung deutscher Bevölkerungen in den europäischen Ostgebieten. Auch die Enteignung der Großgrundbesitzer der Junker wurde von Seiten Einsteins gefordert. Am 7.02.1945 sagte der Briten Premier Winston Churchill in Jalta zu Stalin: „Wir haben 6 oder 7 Millionen Deutsche getötet und werden wahrscheinlich noch einmal eine Million töten, bevor der Krieg zu Ende ist.“ Die fast hemmungslose Ermordung deutscher Menschen begann aber erst nach der Entwaffnung der Wehrmacht. Den Amerikanern warf Einstein in seinem maßlosen Deutschenhass vor, dass sie unter den scheinbaren Erfordernissen des „Kalten Krieges“ Deutschland, „die Bestie wieder flott machen“ würden. (Hubert Goenner, „Albert Einstein“, 2015) Wie grundlegend sich der hassbesessene und nur scheinbar „schlaue Kopf“ auch hierin irrte, erweist sich seit Jahrzehnten, was wäre Europa ohne den verstümmelten also restlichen deutschen Wirtschaftsmotor und Zahlmeister ?!  

Es ist kaum anzunehmen, dass das US-„Manhattan-Projekt“, der Produktion von Atombomben gegen Deutschland, mit Einbeziehung von mehr als 150.000 Mitarbeitern, einer Forschungsstadt bei Los Alamos in New Mexiko, mit weitläufigen Laboranlagen und Werkstätten, auch dem Zusammenspiel mit britischen und kanadischen Wissenschaftlern gleicher Zielsetzung, auch den Gedankenentwicklungen zum Morgenthau-Plan des jüdischen Finanzministers, aus dem inneren Zirkel des US-Präsidenten, der den deutschen Genozid vorsah, der deutschen Spionage völlig unbekannt geblieben sein könnte. Dazu kamen die sich abzeichnenden Unternehmungen der britischen „Royal Air Force“, im Verband mit der „US-Air-Force“, durch Stadtkern-Flächenbombardements deutsche Zivilisten bzw. Frauen und Kinder in Massen auszurotten. Die US-Jabo-Piloten hatten offenbar die Anweisung, auf alles zu schießen, was sich auf deutschem Boden bewegte, vom ackernden Bauern, spielenden Kindern, bis zu Lazarett-Wagen. Der Befehl zum „Area Bombing“ galt vom ersten Luftkriegstag, wurde aber offiziell erst am 14.02.1942 vom englischen Luftfahrtministerium erteilt. Alle diese Maßnahmen der Weltkriegsgegner führte möglicherweise erst zu den scharfen Reaktionen der Reichsleitung, oder SS-Führung, gegenüber der im Reich verbliebenen jüdischen Bevölkerung ab Sommer 1942.

Zur herben Enttäuschung vieler US-A-Bombenkonstrukteure kapitulierte das Großdeutsche Reich am 08.05.1945. so dass der Atomtod nicht mehr über die Deutschen gebracht werden konnte, man musste alternative Abwurfgebiete finden. Japanische Städte boten sich an, denn die Atomstrategen wollten unbedingt sichtbare Resultate ihrer heißen Testabwürfe erleben. Am 06. und am 09. August 1945 zündete die US-Armee über den japanischen Großstädten Hiroshima und Nagasaki je eine Atombombe. Insgesamt führten diese Angriffe in Hiroshima insgesamt zu ungefähr 136.000 Todesopfern und in Nagasaki zu etwa 64.000 Opfern. Alleine in Hiroshima starben am Tag des Angriffes rund 45.000 Menschen - die Sterberate innerhalb eines halben Kilometers um den Einschlag betrug am Tag des Abwurfs rund 90 Prozent. Viele Verletzte verstarben im Laufe der nächsten vier Monate entweder durch die direkten Verletzungen oder an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Wie viele Menschen darüber hinaus an den Spätfolgen der Bombenabwürfe gestorben sind, lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen.

Die prophetishen Voraussagen des Ozeanfliegers Charles Lindbergh traten ein, welche den Krieg und den Genozid, den sich sehr viele Juden für Deutschland gewünscht hatten, voran die Mehrheit der Atombombenbauer des US-Manhatten-Projekts, richteten sich im schicksalshaften Kriegsverlauf zunächst gegen Angehörige des jüdischen Volkes selbst, dann gegen die Versuchsopfer in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki und schließlich, auch ohne die Massenmordbomben, in Gestalt eines Ausrottungsfuriosums an deutschen Menschen in Gesamteuropa, insbesondere im europäischen Osten

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Das Autorenpaar Edgar Mayer und Thomas Mehner verfassten das Buch „Und sie hatten sie doch“, in dem der Versuch unternommen wird, das Vorhandensein mehrerer deutscher Atombomben zu suggerieren. Das erste Buch dieser Leute, mit gleichem Inhalt, erschien bereits im Jahre 2001. Man könnte annehmen, das Buch sei geschrieben worden, um die US-amerikanische Untat des Atombombenbaues zu relativieren mittels des Hinweises: „die Deutschen hatten sie auch“, waren also auch nicht besser. Doch weit gefehlt, die Autoren bewegen sich durchaus im Sachlichen, im krtischen Zeitgeist einer deutsch-patriotischen Bewertungsebene. Aber alles bleibt absolut im Nebulösen, „es könnte sein“, „naheliegend erscheint“, wahrscheinlich wäre“, Zeitzeugen werden zitiert, aber die Namen aus Rücksicht verschwiegen, nicht ein einziger Beweisfund kann angeführt werden. Der Leser weiß zum Ende des Textes nicht mehr als vor dem Buchstudium, er kennt nur eine Menge Vermutungen mehr als vorher. Jedenfalls geben die dargelegten Fakten einen solchen Buchtitel nicht  her, man dürfte mithin von Scharlatanerie reden. Schon auf Seite 65 heißt es: „Zug um Zug erhielten wir dann weitere Steine eines Puzzles, die es erlaubten, die damalige Situation besser zu verstehen. [...] Ob es letztlich möglich sein wird, das durch die Puzzlesteine entstehende Bild eines Tages komplett aufzuzeigen, ist eine Frage, die wir beim besten gegenwärtigen Stand der Dinge mit einem klaren ,Nein' beantworten müssen.“ Die Autoren stellen seltsame, ja kuriose Behauptungen auf, nämlich, dass die US-Atombomben Beutegut gewesen seien und aus deutschen Produktionen stammen würden. Zudem wird von 4 bis 7 und weiteren deutschen A-Bomben gefaselt. Entweder ist das Buch ein Versuch, durch Aufbau von verwirrendem Blendwerk, nur Kohle zu machen, oder die Herren ließen sich von jedem außergewöhnlichen Knall in die A-Bomben-Irre leiten. Sicherlich gab es im Deutschen Reich der Kriegszeit zahlreiche Versuche, effektivere Bomben und Granaten zu entwickeln, doch die dürften mit Atom nicht viel zu tun gehabt haben. 

Zwar hat ein Mark Walker, geb. 1959, Professor für Geschichte am Union College in Schenectady, New York, wo er seit 1987 unterrichtete, 1990 ein tendenziöses Buch veröffentlicht: „Die Uranmaschine. Mythos und Wirklichkeit der deutschen Atombombe“, sowie „Geschichte, Legende und das Erbe von Nationalsozialismus und Hiroshima“. In einer durchschaubaren Werbeschrift, ganz im propagandistischen US-Geist gehalten, heißt es: „Wer waren die Wissenschaftler, die während des Zweiten Weltkriegs für Hitlers Regime an Atombomben arbeiteten, und wie rechtfertigten sie sich später? Auf breiter und aktualisierter Quellenbasis untersucht Mark Walker die deutsche Forschung an Atomreaktoren und -waffen in der NS-Zeit sowie die dazugehörigen Debatten und Legenden der Nachkriegszeit. Er beleuchtet sie im Kontext des Kriegsverlaufs, im Vergleich zum Manhattan-Projekt und anhand ihrer verheerenden globalen Auswirkungen: Berichte über die deutsche Forschung beförderten die amerikanischen Anstrengungen und damit die Atombombenabwürfe auf Japan. Nach 1945 überschatteten die Verbrechen des NS-Staats und die Katastrophe von Hiroshima zunächst die Arbeit der deutschen Wissenschaftler, fachintern und öffentlich stieg jedoch der Rechtfertigungsdruck. Walkers Untersuchung erstreckt sich bis weit in die Nachkriegszeit und zeigt, wie sich die Vergangenheitspolitik der Akteure und die Narrative um „Hitlers Atombombe“ entwickelten und bedingten, schließlich zur Rehabilitierung der Physiker führten. Walker liefert dadurch auch eine neue Lesart von Werner Heisenbergs und Carl Friedrich von Weizsäckers Besuch bei ihrem dänischen Kollegen Niels Bohr im Jahr 1941, einer der umstrittensten Episoden der modernen Wissenschaftsgeschichte.“ Den Nachweis von deutschen A-Waffen konnte auch er nicht erbringen und hätte es so gern getan.

Auf Seite 215 beginnt im Buch von Edgar Mayer das Kapitel „Die Suche nach Hitlers Atombombe und das ZDF“. Am 28.07.2015 lief die ZDF-Recherche „Die Suche nach Hitlers Atombombe“. Als wissenschaftlicher Berater u.a. mit dabei Rainer Karlsch, der mit dem Buch „Hitlers Bombe“ im Jahr 2005 für Aufsehen sorgte, weil er auf bislang wenig beachtete Atomforscher in Nazi-Deutschland abstellte und über Forschungsarbeiten berichtete, die möglicherweise auf eine Art nuklearer Waffe auf dem Prinzip der Hohlladungsexplosion (Implosion) abzielten. In dem ZDF Beitrag wird außerdem über Standorte in Österreich berichtet, wo zahlreiche unterirdische Anlagen existieren, die unter Leitung des SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Hans Kammler entstanden, Hitlers „Geheimwaffenchef“. Für den leitenden Welt-Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte Sven Felix Kellerhoff ist das Thema eher ein Mythos; „Das Dritte Reich hatte weder Uran 235 noch Plutonium 239 in ausreichender Menge. Trotzdem geht die Legende vom deutschen Nuklearprogramm in die nächste Runde. Doch handfeste Indizien gibt es nicht“, schreibt er offenbar auf Basis der Pressemappe VOR der Ausstrahlung der Doku.

Und über Rainer Karlsch sagt er: „Zuletzt erlitt 2005 der bis dahin durchaus anerkannte Historiker Rainer Karlsch mit seinem Buch „Hitlers Bombe“ einen Totalschaden. Er hatte behauptet, Wissenschaftler um Kurt Diebner und Walther Gerlach hätten im Oktober 1944 auf Rügen und im März 1945 bei Ohrdruf in Thüringen zweimal erfolgreich Kernspaltungsbomben in der Größe späterer taktischer Nuklearwaffen getestet, also wesentlich kleiner als die US-Bomben in Hiroshima und Nagasaki. Das erwies sich als Unsinn. Karlschs Ruf war nachhaltig beschädigt.“ Unsinn sei aber das, was Kellerhoff dazu schrieb. Nicht zuletzt Mark Walker, der seit den 90er Jahren maßgebliche Arbeiten zur Atomforschung in Nazi-Deutschland verfasst hat und in der Dokumentation ebenfalls ausführlich zu Wort kommt, hatte schon vor Jahren die wichtigsten Ergebnisse und Thesen von Karlsch unterstützt. Der langjährige Stellvertreter von Guido Knopp, der ZDF-Redakteur Stefan Brauburger räumte auf Nachfrage ein, keinen einzigen Beweis für die Existenz deutscher Atombomben präsentieren zu können. Trotzdem geht der widersprüchliche Eiertanz in dem Netzartikel weiter. Siehe: Die Suche nach Hitlers „Atombombe“ – ZDF Rechereche und Doku. Es scheint, seitens des Großen Bruders von Übersee besteht ein dauerhaftes Desinformationsinteresse, die mögliche Existenz einer deutschen Bombe wachzuhalten. 

Das US-Wikipedia belehrt: „Nazi-Deutschland führte vor und während des Zweiten Weltkriegs mehrere Forschungsprogramme im Zusammenhang mit Nukleartechnologie durch , darunter Atomwaffen und Atomreaktoren. Diese wurden als „Uranverein“ oder „Uranprojekt“ bezeichnet. Das erste Programm begann im April 1939, nur wenige Monate nach der Entdeckung der Kernspaltung in Berlin im Dezember 1938, endete jedoch nur wenige Monate später, kurz vor 1939. Ein zweites Programm unter der administrativen Aufsicht des Heereswaffenamts der Wehrmacht begann am 1. September 1939. Das Programm wurde schließlich auf drei Hauptprogramme ausgeweitet: Entwicklung von Uranmaschinen (Kernreaktoren), Uran- und Schwerwasserproduktion und Uranisotopentrennung. Schließlich gelangte das deutsche Militär zu dem Schluss, dass die Kernspaltung keinen nennenswerten Beitrag zum Krieg leisten würde, und im Januar 1942 übergab das Heereswaffenamt das Programm dem Reichsforschungsrat, finanzierte die Aktivitäten jedoch weiterhin. […] Die Entwicklung verlief in mehreren Phasen, blieb aber, wie der Historiker Mark Walker es formulierte, letztlich „auf Laborniveau eingefroren“ mit dem „bescheidenen Ziel“, „einen Kernreaktor zu bauen, der eine Kernspaltungskettenreaktion über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten und die vollständige Trennung zumindest winziger Mengen der Uranisotope erreichen könnte“. Die wissenschaftliche Übereinstimmung ist, dass diese Ziele nicht erreicht wurden und dass die Deutschen trotz der damaligen Befürchtungen nie auch nur annähernd in der Lage waren, Atomwaffen herzustellen. Als der Krieg in Europa im Frühjahr 1945 zu Ende ging, konkurrierten verschiedene alliierte Mächte miteinander um die noch vorhandenen Komponenten der deutschen Atomindustrie (Personal, Einrichtungen und Material ), wie sie es auch beim bahnbrechenden V-2- SRBM-Programm taten.

Atom-Fluch über den britischen Kriegstreibern

22.02.2025 „Berliner Morgenpost“ - London, „Operation Grapple“: Kranke Atom-Veteranen hegen Verdacht - Nach den britischen Nukleartests in den 1950ern erlitten Soldaten und ihre Kinder Spätfolgen. Jetzt wollen sie Geheimpapiere einsehen. „Es war im Frühjahr 1958, als unser Schiff zur Weihnachtsinsel geschickt wurde“, erzählt Terry Hughes. „Ich wusste anfangs noch nicht, warum.“ Hughes war damals 19 Jahre alt, Matrose bei der Royal Fleet Auxiliary, der Hilfsflotte für die Royal Navy, und gerade im Indischen Ozean unterwegs. „Als man uns sagte, dass auf der Weihnachtsinsel eine Wasserstoffbombe getestet werden sollte, waren wir nicht besonders glücklich“, sagt Hughes. „Aber der verantwortliche Marineoffizier versicherte uns, es gebe nichts zu befürchten.“ Hughes wurde unter Deck geschickt, in den Maschinenraum, dann gab es einen Countdown: 5, 4, 3, 2, 1 … „Durch die Dachluke sah ich einen Blitz, alles wurde hell. Danach kam ein fürchterlicher Knall, kurz darauf fegte ein kleiner Hurrikan durchs Boot“, erzählt Hughes. Wenig später durfte die Crew auf Deck gehen, sie sahen den riesigen Atompilz. „Für einen 19-Jährigen war das beeindruckend, aber auch beängstigend“, sagt Hughes. „Und das war‘s.“ Hughes, heute 86 Jahre alt, war Teil der sogenannten Operation Grapple, einer Serie von Atombombentests in den späten 1950er-Jahren. Großbritannien hatte Sorgen, beim atomaren Wettrüsten ins Hintertreffen zu geraten, und so wurde die Entwicklung der Wasserstoffbombe forciert. Aus Sicht der britischen Regierung war es ein Erfolg, der Status als Großmacht konnte so gesichert werden. Aber für die Nuklearveteranen verlief die Geschichte anders. Tausende entwickelten schwere Gesundheitsprobleme, die sie auf die Folgen der Strahlenbelastung zurückführen. Hughes hat schon mehrere Hautkrebsoperationen hinter sich, sein Sohn kann keine Kinder bekommen, und eine seiner Enkelinnen leidet an Epilepsie. Er zählt sich zu den glücklicheren – andere Veteranen leiden an Bluterkrankungen, manche hatten Kinder, die noch im Babyalter plötzlich starben, andere erlitten Fehlgeburten. Die meisten Länder, die in der Nachkriegszeit Nukleartests durchführten, haben den Veteranen schon längst Kompensation gezahlt und Verantwortung übernommen. Aber nicht Großbritannien. Das will eine Gruppe von Veteranen und ihrer Nachkommen jetzt ändern. Sie sind dabei, das Verteidigungsministerium vor Gericht zu ziehen und zu zwingen, Dokumente über die Nukleartests freizugeben. Ihr Verdacht: Das britische Militär wusste, dass es seine Soldaten einer Strahlung aussetzte, die sie und ihre Nachkommen lebenslang schädigen würde. Die Anwaltsfirma, die die Veteranen vertritt, sagt, sie habe Beweise in der Hand, dass das Militär den Veteranen über Jahre regelmäßig Blutproben entnommen hatte. „Aber wenn die Veteranen diese Proben einfordern, sind sie verdächtig unauffindbar“, schreiben die Anwälte. Die Veteranen sprechen von einem der größten Skandale der britischen Geschichte. Um einen langwierigen und kostspieligen Rechtsstreit zu vermeiden, schlagen die Veteranen die Errichtung eines Sondergerichts vor. Dieses könnte die Fälle unabhängig untersuchen und Kompensationen abwickeln. Laut der Kampagne hat das Verteidigungsministerium bereits mehrere Fristen, bis zu der es eine Antwort versprochen hat, verstreichen lassen. Derzeit bereiten die Anwälte die Klage vor, gleichzeitig läuft eine Spendenaktion, um die Gerichtskosten zu bezahlen.“

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Erich Gimpel (1910-2010) wurde als tadelloser, aufrecht-patriotisch gesinnter deutscher Spion („Agent 146“) in WK II. eingesetzt, der zusammen mit dem fahnenflüchtigen US-Amerikaner William Colepaugh (1918-2005), im Sommer 1944, im Rahmen des „Unternehmens Elster“ für den Einatz in den USA ausgebildet, um den Fortschritt des US-Atomprogramms gegen Deutschland in Erfahrung zu bringen. Insbesondere auf welche deutsche Großstädte der US-Atom-Angriff geplant war? Er war ein gut aussehender, blonder Mann von einer Stattlichkeit seiner 1.83 Meter, der auf vielen Gebieten außerordentliche Fähigkeiten bewiesen hatte. Gimpel schreibt auf Seite 178: „Selbstverständlich hatte die amerikanische Abwehr alles menschenmögliche getan, um das Atomprojekt geheim zu halten. das aber war unmöglich! Es war, so seltsam es klingen mag, spielend einfach, sich an die ,Hiroshima Bombe’ heranzuarbeiten. Ich wusste, daß man zur Herstellung dieses teuflischen Vernichtungsmittels Uran benötigte. Uran konnte man im nördlichen Kanada gewinnen. Aber es war ein mühselig Geschäft, und es mußten Hunderte und Tausende von Spezialarbeiter eingesetzt werden. So etwas läßt sich niemals geheimhalten. Einem gelernten Agenten wie Mr. Brown – konnte es keine Schwierigkeiten bereiten, sich wenigstens Rohinformationen zu verschaffen.“ Brown war ein erprobter US-Agent in den Staaten, der von der „deutschen Abwehr“ in der Vergangenheit viel Geld erhalten hatte und von Gimpel kontaktiert wurde, um neue Informationen abzuschöpfen. Ende des Jahres 1944 setzte Gimpel die warnenden Funksprüche nach Deutschland ab. S. 186f: „Die Atombombe ist in wenigen Monaten einsatzbereit. [...] Man erwartet, sagte Brown, ,daß man mit ein oder zwei Bomben den Krieg beenden kann. Die Wirkung ist ungeheuerlich'. [...] Nur wenn Deutschland oder Japan ebenfalls Atombomben hätten, ließe sich der Einsatz vermeiden. Verstehen Sie?“ S.203: „Ich besuchte Bibliotheken und Zeitungsarchive. Ich sprach in diesen Tagen mit Ingenieuren und Arbeitern. Ich fragte ungeniert. Das ,Manhattan-Projekt' war selbstverständlich ganz vertraulich. Aber kein Land der Welt kann verheimlichen, wenn es Atombomben herstellt. Der Weg des Uranerzes, das vom nördlichen Kanada bezogen wurde - ein Teil kam aus Belgisch-Kongo - ließ sich geau verfolgen. Zur Kühlung eines Atommeilers benötigt man riesige Wassermengen. Ein Teil des Columbia-Rivers war umgeleitet worden. Mir entging auch nicht, daß in Oak Ridge im Staate Tennesssee innerhalb weniger Monate eine sechsstöckige Werkanlage aus dem Boden geschossen war. ...“

Bei Nacht und Nebel, am 29.11.1944 hatte das U-Boot „U 1230“ die beiden Agenten vor der US-Küste an Land gesetzt, ausgestattet mit Dollars, Diamanten und einem Geheimsender. Nach ersten erfolgreichen Erkundungsaktionen wurde durch den Verrat seines Begleiters an den US-Geheimdienst Gimpel enttarnt und vom FBI in New-York-City festgenommen. Gegen Gimpel und Colepaugh wurde vor einem Militärgericht in New York verhandelt, dem diese Sondergerichtsbarkeit zugewiesen worden war. Die Einberufung des Gerichts wurde dem örtlichen Militärbefehlshaber überlassen, die Prüfung, ob die Spielregeln eines fairen Verfahrens eingehalten worden waren, verblieb in der Zuständigkeit der Militärjustizbehörden. Nicht anders als erwartet, endete das Verfahren mit zwei Todesurteilen auf Tod durch den Strang. Allerdings wurden in New York die Delinquenten seit bald 50 Jahren mit elektrischem Strom getötet. Weil es der Militärgerichtsbarkeit besser gefiel, die Spione durch Erhängen abzutun, verstrich etwas Zeit. Die Hinrichtungen wurden für den 15.04.1945 festgesetzt, das an US-Präsident Roosevelt gerichtet Gnadengesuch war abgewiesen worden. Gimpel verwunderte sich über die „fanatischen Nazis“ in US-Haft, die sich lieber töten ließen, als um Gnade zu bitten. Am 12.04.1945 starb Roosevelt und sein Nachfolger Präsident Truman begnadigte die gescheiterten Spione zu lebenslanger Haft. E. Gimpel wurde 1955 aus der Haft entlassen, seit 1949 konsularisch betreut vom Vertreter der BRD in San Francisco. Nach einem Fluchtversuch war Gimpel auf Alcatraz untergebracht worden. Colepaugh musste als „verräterischer US-Bürger“ fünf Jahre länger in Haft bleiben. Gimpel veröffentlichte über die Geschehnisse seines Auftrages, zusammen mit Will Berthold, das spannende, lesenswerte Buch „Spion für Deutschland“ (1960).

Deutsche Spionagebemühungen in USA

Als die Spannungen zwischen dem Deutschen Reich und den USA zunahmen, die dann zum Krieg führten, begannen die Versuche der deutschen militätischen Abwehr kriegswichtige Informationen aus den USA abzufischen. Drei Hauptunternehmen dieser Art wurden bekannt. Die im Sommer 1944 begonnene Aktion „Elster“, welche zum Jahresende 1944 gewünschte Informationen über die US-Atombomben gegen Deutschland einbrachte, dann aber vom FBI aufgerollt werden konnte. Die Frage erhebt sich, seit welchem Zeitpunkt vage Informationen über den US-Atombombenbau in Deutschland bekannt waren.

Das vorausgegangene „Unternehmen Pastorius“ begann im Winter 1941, mit der Suche nach geeigneten Kanditaten. Am 10.04.1942 wurden die Freiwilligen zusammengezogen und geschult. Im Juni des Jahres hat man acht Männer von deutschen U-Booten an der Atlantikküste der USA abgesetzt. Durch Verrat eines der Mitwirkenden war bereits am 08.08.1942 das „Unternehmen Pastorius“ zu Ende. Die Leute wurden festgenommen und abgeurteilt, während der zwei Monate kam es zu keinen der geplanten Attacken gegen die US-Kriegsindustrie, doch ob ebenso keinerlei Informationen nach Berlin gelangten, blieb bisher unbekannt. Sehr wahrscheinlich ist es nicht.

Als drittes ist der „Duquesne-Spionagering“ zu erwähnen, welcher lange bevor die USA die heiße Kriegsphase von WK II. forcierten, aktiv war. Das Ziel war es einerseits, Informationen zu beschaffen, um ein möglichst vollständiges Bild von dem Gefahrenpotenzial des Gegners zu erstellen. Außerdem dienten die Aktivitäten der Vorbereitung von Sabotageakten. Der amerikanischen Spionageabwehr gelang es aber, den Großteil dieser Bemühungen schon vor dem Kriegseintritt der USA am 11.12.1941 zu zerschlagen. Mit insgesamt 33 gefassten Agenten ist der Spionagefall um den „Duquesne-Spionagering“ der größte dieser Art. Am 29.06.1941 wurden alle 33 Mitglieder verhaftet, die mit ihren Verurteilungen vom 02.01.1942 kaltgestellt worden sind. Der Prozess endete mit Gefängnisstrafen, die sich auf insgesamt 300 Jahre summierten. Das deutsche Agenten-Netzwerk arbeitete mehrere Jahre lang.

Namensgeber und Mittelpunkt der deutschen Agenten war der ehemalige Hauptmann Frederick „Fritz“ Joubert Duquesne, der bereits im 1. Weltkrieg für Spionage- und Sabotageaktivitäten ausgezeichnet worden war. Zusammen mit Paul Fehse, der als Koch auf US-Schiffen arbeitete, unterhielt er ein breit gefächertes Netzwerk, die in unterschiedlichsten Positionen tätig waren. Alle Informationen liefen bei Duquesne und Fehse zusammen, wurden dort ausgewertet und in die Heimat weitervermittelt. Einige Agenten hatten direkten Zugang zu Informationen über neue technische Entwicklungen aus dem Waffen- und Flugzeugbau, oder auch zu Fracht- und Fahrplänen von Schiffen Richtung Europa. Andere Agenten wiederum agierten als Kuriere. Sie organisierten den Transport der beschafften Informationen als Mikrofilme. Zudem wurden codierte Informationen über Kurzwellensender versandt. Einer der größten Erfolge des Spionagerings war das Beschaffen von Informationen zu einem der wichtigsten amerikanischen Militärgeheimnisse, einem innovativen Bombenzielgerät der U.S. Air Force.

Der Namensgeber des Unternehens, Fritz Joubert Duquesne, wurde am 21.09.1877 in der Kapkolonie, Südafrika, geboren, wo er im 2. Burenkrieg gegen die Engländer als Hauptmann diente. Er war zu dieser Zeit schon deutscher Spion und für seine Taten wurde ihm ein „Eisernes Kreuz“ verliehen. Hauptmann Duquesne war einer, der dem deutschen Zweck beträchtliche Dienste erwies. Ab Februar 1940 leitete Duquesne ein Geschäft, welches unter dem Namen „Air Terminals Company in New York City“ angesiedelt war. Bei einer Gelegenheit gab er dem Doppelagenten William Sebold Fotografien und Spezifikationen über einen neuen Bombentyp, welche in den USA produziert wurde. Er behauptete, sich das Material bei einem Einbruch in das DuPont-Werk in Wilmington, Delaware, beschafft zu haben. In einem Brief an den „Chemical Warfare Service“ in Washington, D.C. forderte Duquesne Informationen über eine neue Gasmaske an, was auch gelang. Kurze Zeit später trafen die angeforderten Informationen per Post ein und eine Woche später wurden sie von deutschen Geheimdienstoffizieren in Berlin gelesen. Es können ebenso problemlos seine Berichte über den neuen US-Bombentyp zur deutschen Abwehr gelangt sein. Ging es dabei um die Atom-Bombe ? Es ist anzunehmen. Der tapfere Mann wurde 1954, nachdem er 14 Jahre Gefängnis abgesessen hatte, wegen schlechter Verfassung entlassen und starb mittellos am 24.05.1956 im Stadtkrankenhaus auf Welfare Island im Alter von 78 Jahren.

Der A-Bomben-Bau

Einer der wichtigsten US-Atom-Wissenschaftler, der Italiener Enrico Fermi, erinnerte sich an die Anfänge des „Manhattan-Projektes“ in einer Rede, die er 1954 hielt: „Ich kann mich noch sehr lebhaft an den ersten Monat, den Januar 1939 erinnern, in dem ich begonnen habe, in den Pupin-Laboratorien zu arbeiten, weil die Dinge sich damals sehr schnell zu entwickeln begannen.“ Er hatte 1938 das faschistische Italien wegen seiner jüdischen Frau verlassen und ging in die USA. Der auffordernde Brief jüdischer Physiker an Präsident Roosevelt war am 02.08.1939 erfolgt. Als das Schreiben von Roosevelts Freund, dem jüd. Banker Alexander Sachs, am 11.10.1939 übergeben wurde, geschah auch der Startschuss durch Roosevelt zum Atombombenbau. Gleichzeitig gründete er das „S-1-Komitee“, oder „Uran-Komitee“ bzw. „Advisory Committee on Uranium“, um die Möglichkeit eines Bombenbaues durch nukleare Kettenreaktion zu untersuchen. Bereits 1940 wurde auf Initiative des Direktors Vannevar Bush von der „Carnegie Institution of Washington“, begonnen, die wissenschaftlichen Ressourcen der USA zur Unterstützung der Kriegsanstrengungen zu bündeln. Das Uranerz stammte aus der „Shinkolobwe-Mine“ im Kongo und wurde von der belgischen „Union Minière du Haut Katanga“ geliefert. Durch seine Kolonien war Belgien eines der wenigen Länder mit einem beträchtlichen Vorrat an Uranerz und wurde deshalb zum Hauptlieferanten für die USA. Die militärische Leitung des Projekts hatte General Leslie R. Groves, die wissenschaftliche J. Robert Oppenheimer, der 1927 bei Max Born in Göttingen über „theoretische Untersuchungen von Spektren“, „mit Auszeichnung“ promoviert hatte. Es heißt in seiner Biographie: „Nachdem Robert Oppenheimer die Deutsche Katherine „Kitty“ Puening Harrison geheiratet hatte, übernahm er die Leitung des Manhattan-Projekts.“ Seine Heirat erfolgte am am 01.11.1940. Die Leitung der Nuklear-Forschungsarbeiten lag ab diesem Zeitpunkt bei dem jüd. Physiker J. Robert Oppenheimer, der zum „Vater der Atombombe“ wurde. Im April 1943 schlug Enrico Fermi, der 1923 dank eines Stipendiums einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt im deutschen Göttingen bei Prof. Max Born genossen hatte, seinem Kollegen Robert Oppenheimer die Möglichkeit vor, mittels der radioaktiven Nebenprodukte aus der Anreicherung die deutsche Lebensmittelversorgung zu verseuchen. Oppenheimer besprach den „vielversprechenden“ Vorschlag mit Edward Teller (späterer „Vater der Wasserstoffbombe“), welcher die Verwendung von Strontium-90 vorschlug. Auch James Bryant Conant und Leslie R. Groves wurden unterrichtet, Oppenheimer wollte aber nur dann den Plan in Angriff nehmen, falls mit der Waffe genug Nahrungsmittel verseucht werden könnten, um mindestens eine halbe Million Deutsche zu töten.

Die Jagd nach den NS-Tätern

Der zeitliche Rahmen scheint die Annahme zu bestätigen, dass die NS-Abwehr vom Bau der US-Atombomben gegen das Dt. Reich in Kenntnis gesetzt war, wodurch die Repressalien gegen Juden im NS-Machtbereich, ab Sommer/Herbst 1942, zusammen mit dem genozidalen „Area Bombing“ von RAF und USAAF gegen deutsche Stadtzentren („General Directive No.5“ vom 14.02.1942) und der freien Jabo-Jagd auf deutsche Zivilpersonen (ackernde Bauern und spielende Kinder), ausgelöst worden sein könnten.

Sofort mit Kriegsende und dem eingetretenen Waffenstillstand begannen die Massen-Ermordungen der Deutschen, die man im Osten für vogelfrei erklärt hatte, und die Suche nach möglichen NS-Tätern. Hedwig Höß, die Ehefrau des zeitweiligen Lagerkommandanten von Auschwitz, war mit ihren fünf Kindern in einer Zuckerfabrik bei Sankt Michaelisdonn, Kreis Dithmarschen untergekommen. Die suchenden Häscher machten die Frau gefügig, den Aufenthaltsort ihres Mannes preiszugeben, mit der Drohung, bei Verweigerung würde man sie an die Russen ausliefern. Nachdem sein Aufenthaltsort auf einem Bauernhof bei Flensburg bekannt war, ergriff man ihn noch in der Nacht, um stundenlang auf ihn einzuschlagen, Faustschläge ins Gesicht zu geben, betrunken zu machen und auf einem Tisch nackt zu foltern, bis er seiner Identität gestand. Es heißt offiziell: „Stundenlang wurde Höß körperlich schwer misshandelt, bis er seine Identität zugab“. Ein anwesender Mediziner machte das Schlägerteam darauf aufmerksam, wenn man ihn lebend überführen möchte, müsse man sich ab jetzt etwas zügeln. Dann wurde er in eine britische Kaserne bei Heide geschleift. Höß berichtet dazu in seiner Autobiografie: „Unter schlagenden Beweisen kam meine erste Vernehmung zustande. Was in dem Protokoll drin steht, weiß ich nicht, obwohl ich es unterschrieben habe. Doch Alkohol und Peitsche waren auch für mich zuviel. Die Peitsche war meine eigene, die durch Zufall in das Gepäck meiner Frau geraten war. Kaum hat je mein Pferd einen Schlag damit bekommen, noch viel weniger Häftlinge. Doch der eine Vernehmende war wohl der Ansicht, daß ich ununterbrochen damit Häftlinge verdroschen hätte. Ich kam nach einigen Tagen nach Minden a. d. Weser, dem Hauptvernehmungsplatz der englischen Zone. Dort wurde mir noch mehr zugesetzt durch den 1. englischen Staatsanwalt, einem Major. Das Gefängnis entsprach dessen Verhalten. Nach drei Wochen wurde ich überraschend rasiert, es wurden mir die Haare geschnitten, und ich durfte mich auch waschen. Seit meiner Verhaftung waren meine Handschellen nicht geöffnet worden. Am anderen Tage wurde ich mit einem aus London herübergeholten Kriegsgefangenen, der Entlastungszeuge für Fritzsche war, im Pkw nach Nürnberg überführt. Die Haft dort beim IMT (International Military Tribunal) war geradezu ein Sanatoriumsaufenthalt nach dem Vorhergegangenen. […] Ich kann es den Vernehmenden auch nicht verübeln, es waren alles Juden. Psychologisch wurde ich beinahe seziert - so genau wollte man alles wissen -, auch von Juden. Von ihnen wurde ich absolut nicht darüber im Zweifel gelassen, was mir noch alles bevorstünde. …“

29.10.1945 - Dazu ein Dokument: „Gefängnis Akershus, Norwegen, dem 29.10.1945 Aus dem Vernehmungsprotokoll des ehemaligen Schutzhaftlagerführers im KL Auschwitz: SS-Sturmbannführer Aumeier Hans [20.08.1906 in Amberg - 28.01.1948) in Krakau erhängt] Im November 1942 wurden 50-80 Gefangene in der Leichenkammer des Krematoriums im Stammlager streng geheim mit Gas getötet. Am nächsten Tag eröffnete Höß [Gemeint ist Kommandant im KL Auschwitz, SS-Obersturmbannführer Rudolf Höß (1901-1947) in Auschwitz erhängt] unter äußerster Geheimhaltung ihm, dem Lager-Gestapo-Chef Grabner, dem Lagerführer Hößler, dem Arbeitseinsatzführer Schwarz und dem Lagerarzt, er habe über das RSHA einen Befehl Himmlers empfangen, alle schwachen, kranken oder arbeitsunfähigen jüdischen Gefangenen ,zu vergasen', um einer weiteren Ausbreitung der Epidemien vorzubeugen. Höß habe berichtet, daß er in der vorigen Nacht die ersten Vernichtungen vollzogen und sich dabei herausgestellt habe, daß die improvisierte Gaskammer überhaupt nicht den Notwendigkeiten entspreche. Deshalb seien bei der Errichtung der neuen Krematorien in Birkenau Gaskammern als ständiges Zubehör zu bauen. Das Ganze sei eine Geheime Reichssache, Indiskretionen oder sorgloses Geschwätz würden mit dem Tode bestraft, was die Anwesenden wie auch weiter hinzugezogene Mittäter schriftlich bestätigen mußten.“ R. Höß in seinen autobiografischen Aufzeichnungen, die natürlich sämtlich durch die alliierten Filter gegangen sind: „Die meisten der Beteiligten traten oft bei meinen Kontrollgängen durch die Vernichtungsstellen an mich heran, um ihre Bedrückung, ihre Eindrücke an mich loszuwerden, um durch mich beruhigt zu werden. Aus ihren vertraulichen Gesprächen hörte ich immer und immer wieder die Frage heraus: Ist das notwendig, was wir da machen müssen? Ist das notwendig, daß Hunderttausende Frauen und Kinder vernichtet werden müssen? Und ich, der ich mir unzählige Male im tiefsten Innern selbst die Frage gestellt, mußte sie mit dem Führer-Befehl abspeisen, damit vertrösten. Mußte ihnen sagen, daß diese Vernichtung des Judentums notwendig sei, um Deutschland, um unsere Nachkommen für alle Zeit von den zähesten Widersachern zu befreien. Wohl stand für uns alle der Führer-Befehl unverrückbar fest, auch daß die SS ihn durchführen mußte. Doch in allen nagten Zweifel. Und ich selbst durfte auf keinen Fall meine gleichen Zweifel bekennen. Ich mußte mich, um die Beteiligten zum psychischen Durchhalten zu zwingen, felsenfest von der Notwendigkeit der Durchführung dieses grausam-harten Befehls überzeugt zeigen….“

Literatur: John Schmitz, „Enemies among Us – The Relocation, Internment, and Repatriation of German, Italian, and Japanese Americans during the Second World War“ - University of Nebraska Press 2021

Das sich zuspitzende jüdisch-deutsche Drama

Das mörderische Drama welches sich zwischen Judentum und Deutschtum im zweiphasigen Weltkrieg (1914-1945) und für die Deutschen weit darüber hinaus, abgespielt hat, kündigte sich lange vorher durch Texte führender Vertreter und Vordenker der Völker an und zwar seit Mitte des 19. Jahrhunderts, mit dem modernen Bewusstwerden ihrer völkischen Identitäten. Durch die Völker Europas lief der Gedanke der völkischen Selbstbestimmung. Der rabbinisch geschulte Moses Hess (1812-1875), welcher den konkreten Kommunismus sowie Zionismus aus der Taufe hob, schrieb seine Texte zu „Rom und Jerusalem“ (1862). Er lehnt eine Integration ab und bestand auf einem jüdisch-nationalen Sonderweg. Aus diesem Geiste schrieb Theodor Herzl (1860-1904) sein Buch „Der Judenstaat“ (1896), mit dem er seinem Volk anriet, sich einen eigenen zionistischen Staat zu verschaffen. Mit diesen fundamentalen Schriften war das gedeihliche Zusammenwirken von Juden und Deutschen aufgekündigt. Im Buch des M. Hess, mit dem Untertitel „Die letzte Nationalitätenfrage“, wurde gegen die Deutschen der „letzte Rassenkampf“ gefordert bzw. angekündigt, welcher kommen müsse, um sie endgültig zu domestizieren und in die westliche Wertegemeinschaft einzugemeinden. So nimmt es nicht wunder, dass Juden seit Beginn des dreissigjährigen Krieges gegen die deutsche Nation auf Seiten der Feindmächte standen und ihren Beitrag zum historischen Untergang Deutschlands geleistet haben.

Beide Seiten waren nicht müßig, ihr Öl ins Feuer zu gießen, Juden mit antideutscher Häme und Spott und Deutsche in Arroganz über jüdisch-orientalische Erscheinungsbilder, ich denke dabei z.B. an Wilhelm Buschs (1832-1908) „Plisch und Plum“, wo im 5. Kapitel über den jüdischen Hausierer gereimt ist: „Kurz die Hose, lang der Rock, Krumm die Nase und der Stock, Augen schwarz und Seele grau, Hut nach hinten, Miene schlau. So ist Schmulchen Schievelbeiner. (Schöner ist doch unsereiner !)“ Und in seiner „Frommen Helene“ heißt es: „Und der Jud mit krummer Ferse, krummer Nas und krummer Hos, schlaengelt sich zur hohen Boerse, tiefverderbt und seelenlos.“ Der jüdische Schriftsteller Erich Kurt Mühsam (1878-1934), Lebemann, Trinker, Anarchist, Kommunist und Demagoge, der vor Zehntausenden von Arbeitern und Soldaten sprach und nach Ende von WK I. Mitglied des Zentralrats der „Münchener Räterepublik“ (ausgerufen am 07.04.1919) war, die auf Anschluss Deutschlands an die Sowjetunion abzielte, betätigte sich zeitlebens an Schmähungen der Deutschen und ihres Vaterlandes, wie viele seiner gleichgearteten Zunftgenossen. Ein Beispiel ist das von ihm verfasste „Deutschlandlied der Anarchisten“ (1923), in dem er das Herbeiströmen von feindlichen „Besatzungsheere“ begrüßt und in 3. Strophe erhofft: „Jungfern, lasset euch begatten, Beine breit, ihr Ehefrau’n, und gebäret uns Mulatten, möglichst schokoladenbraun !“ Hier wird wieder der Wunsch laut, nach Auflösung, nach Vernichtung der germanisch-deutschen Rasse. Im Zuge der bolschewistischen „Oktoberrevolution“ von 1917, dem russischen Bürgerkrieg, mit dem Sieg der Führer Lenin und Trotzki und der Gründung der Sowjetunion 1922, wurde das Welt-Judentum, in großer Durchdringung, von den beiden religiösen Impulsen erfasst, dem Zionismus und dem Marxismus-Kommunismus. Auch die jüdisch-polnische Agitatorin Rosa Luxemburg (1871-1919) strebte eine „Rote Diktatur“ an und gründete Anfang 1919 für Deutschland die KPD. Im März 1919 fand auch der Gründungskongress der „Kommunistischen Internationale“ (Komintern) statt. Als Bolschewistin feierte die Luxemburg Lenins „Oktoberrevolution“ und als Gegnerin der parlamentarischen Demokratie galt ihr die Freiheit der Andersdenkenden als absolut zweitrangig. Sie hetze geradezu hysterisch zum Klassenkampf: „Auf, Proletarier! Zum Kampf ! Es gilt eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust.“ Der jüdisch-polnische Gefährte der „Roten Rosa“ war bis 1907 der jüdisch-russische Leon Jogiches (1867-1919), der als junger Mann von 18 Jahren bereits den „sozialistischen Untergrundstudienkreis” in Vilnius ins Leben rief. Er wühlte in der Schweiz, wie in Deutschland im linksextremen Sinne, was damals aus taktischen Gründen immer auch mit einem vorgeschobenen Pazifismus verbunden wurde, dessen Widersinn in sich hätte auffallen müssen, wo doch gleichzeitig martialisch vom Kampf gegen den Zaren, den Kaiser, den Adel, das Bürgertum und für die „Weltrevolution” geschwafelt wurde. Neben Luxemburg und Jogliches gehörten zu den KPD-Gründern der jüdisch-deutsche Rechtsanwalt Paul Levi (1883-1930), die Deutschen Karl Liebknecht (1871-1919) und Ernst Meyer (1887-1930), der mit der jüdischen Kommunistin Rosa geb. Broido (1890-1979) verheiratet war und die Deutschen Friedrich Wilhelm Pieck (1876-1960) und Max Albert Hugo Eberlein (1887-1941).

Dass der von Napoleon III. angestoßene Deutsch-Französische-Krieg 1870/71, mit einem deutschen Sieg endete und infolgedessen Deutschland aus seiner Agonie erwachte, um sein Zweites Kaiserreich zu gründen, hat unsere Nachbarn arg verdrossen und sie versuchten das deutsche Wiedererwachen möglichst rückgängig zu machen. Diese Bestrebungen führten zur politischen Einkreisung des deutschen Kaiserreiches und 1907 zum Vertragswerk der „Triple Entente“, einer Allianz zwischen Britannien, Frankreich und dem Russischen Zarenreich, welche sich ab 1914, im Zuge des WK I., gegen Deutschland aufstellten. Die Deutschen niederzuwerfen lag also im gemeinsamen Interesse der Westmächte, in Übereinstimmung mit den Visionen, die der rabbinisch-sinnierende Zionisten Moses Hess, was dieser schon 1862 programmatisch niedergelegt hatte. Folgerichtig verlor das deutsche Kaiserreich den von England inszenierten WK I., nach Amerikas Beitritt zu den Feindmächten und der jüdischen Positionierung, vordergründig und nachdrücklich nach der perfiden britischen „Balfour-Erklärung“ vom 02.11.1917. Deutschland verlor den Krieg, seine Staatsform, musste große Gebiets- und Werteverluste hinnehmen und verlor, wie gewünscht, seinen Status als Großmacht.

Nachdem die Deutschen ihre Nachkriegsdepessionen überwunden hatten, auch durch den NS-Befreiungsimpuls, das „Versailler-Siegerdiktat“ abzuschütteln, also auf dem besten Weg waren, zurückzufinden zu einem neuen „Platz an der Sonne“, schellten in West und Ost alle Alarmglocken bei den Industrie- und Wirtschafts-Konkurrenten. Man stebte einen zweiten Durchgang gegen Deutschland an, der unbestrittene Rädelsführer war schon lange vor seiner US-Präsidentschaft der aus einflussreicher, vermögender Kaste gekommene judophile Franklin D. Roosevelt. Er empfahl sich schon 1932, im Jahr seiner Präsidentschaftswahl, dem „Permanenten Establishment“, mit den Worten: „Ich werde Deutschland zermalmen. Es wird nach dem nächsten Krieg kein Deutschland mehr geben.“ Eine bessere Selbstempfehlung hätte er den US-Wirtschaftsbossen nicht machen können. Roosevelts Planung zum Krieg nahm stets konkretere Formen an, was dem aufmerksamen politischen Beobachter, dem schwedischstämmigen Ozeanflieger Charles Augustus Lindbergh, jr. (1902-1974) nicht entgehen konnte. Er hielt eine zum Frieden mahnende Radioansprache die am 04.08.1940 ausgestrahlt wurde. Und am 11.11.1941 hielt Lindbergh auf einer AFC-Versammlung in Des Moines, Iowa, seine Rede „Who are the War Agitators ?“, in der er erklärte, die drei wichtigsten Gruppen, die die USA in den Krieg treiben wollten, seien „die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt“. Schließlich wies er seine Zuhörer auch auf die vermeintlich von den Juden ausgehende „Gefahr“ für die Vereinigten Staaten hin [Übersetzung]: „Ihre [der Juden] größte Gefahr für dieses Land liegt in ihrem großen Besitzanteil an und ihrem Einfluss auf unsere Filmindustrie, unsere Presse, unseren Rundfunk und unsere Regierung.“

US-Verteidigungsminister J. Forrestal zeichnete in seinem Tagebuch ein Gespräch mit Joseph Patrick „Joe“ Kennedy auf, der vom März 1938 bis Oktober 1940 Botschafter der USA in London war, also der Vater des späteren US-Präsidenten John F. Kennedy. Der im Gespräch erwähnte Neville Chamberlain war von 1937 bis Mai 1940 Premierminister Großbritanniens. Forrester notierte für den 27.12.1945: „Spielte heute Golf mit Joe Kennedy. Ich befragte ihn über seine Gespräche mit Roosevelt und Chamberlain von 1938 an. Er sagte darüber: Chamberlains Lage im Jahre 1938 war die, dass England nichts besaß, um einen Krieg mit Hitler zu wagen. Kennedys Ansicht: Hitler hätte Russland bekämpft ohne später mit England in Konflikt zu kommen (exakt im Original: „Hitler would have fought Russia without any later conflikt with England“), wenn nicht Bullitt (damals Botschafter der USA in Paris) immer wieder auf den Präsidenten eingewirkt hätte, dass die Deutschen in der polnischen Angelegenheit gedemütigt werden müssten. Weder die Franzosen noch die Briten hätten Polen zu einem Kriegsgrund gemacht, wenn nicht das dauernde Drängen von Washington gewesen wäre („i fit had not been for constand needling from Washington“). … Chamberlain, so sagte er, habe erklärt, dass Amerika und das Weltjudentum England in den Krieg gezwungen hätten („Chamberlain stated that Amerika ans th world Jews had forced England into the war“). Und Winston Churchill ?: „Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“ (Emrys Hughes, „Winston Churchill - His Career in War and Peace“, S. 145)

Warum Churchill den Zerstörungskrieg gegen Deutschland forcierte und dafür dankbar die Hilfe und Rückendeckung seiner Gesinnungsgenossen Josef Stalin und F.D. Roosevelt begrüßte, war sein imperialer Hass auf den Nebenbuhler Deutschland, mit dem konkurrierenden „Made in Germany“ auf den Weltmärkten. Stalin strebte im Sinne seiner kommunistischen „Weltrevolution“ die territoriale europäische Erweiterung auf deutsche Kosten an. Und Mr. Roosevelt, kam es, neben seinem pathologischen Hass auf den Newcomer Germany, auf die Beseitigung seines innenpolitischen Problems an, nämlich, nach dem Scheitern seines „New-Deal“-Programms, die 13 bis 15 Millionen Arbeitslosen in Uniformen und Overals an die Waffen-Fließbänder stecken zu können. Warum das Internationale Judentum, geführt vom Zionisten-Chef, dem späteren ersten israelischen Staatspräsidenten Israels, Chaim Weizmann (1874-1952), sich zum Mitmachen anbot, liegt vermutlich nicht zuletzt begründet in althebräisch-spirituellen Mystifikationen, der „Amalek-Verfluchung“. Weizmann ließ am 05.09.1939 in der „Londoner Times“ sein diesbezügliches Hilfsangebot an den britischen Premier Neville Chamberlain veröffentlichen. Am 08.09.1939 noch einmal gleichlautend im „Jewish Chronicle“: „Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung abzugeben, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle Fähigkeiten nützlich einzusetzen.“ Umgehend kamen bedeutende Teile des Judentums dieser Zusage nachzukommen und es begann das beschriebene Engagement zum Atombombenbau gegen Deutschland.

Die „Kinder Amalek“ gelten dem mosaischen Judentum als die hassens- und vernichtenswerten Nachkommen des hebräischen Urfeindes. Als der deutscher Kaiser Wilhelm II. im Oktober/November 1898 Jerusalem besuchte, traf er auch am 02.11. eine zionistische Delegation, mit Therodor Herzl an der Sitze, die vom Kaiser Hilfe für ihre Idee vom Judenstaat auf türkischem Boden erhofften, bei den damaligen Machtverhältnissen und deutscher Freundschaft mit dem Sultanat, waren dem Kaiser aber die Hände gebunden, und diese Freudschaft lag ihm näher als die Interessen des linksorientierten Judentums in Deutschland. Wilhelm II. war offen und freundlich, wies aber auch darauf hin, dass Herzl größere finanzielle Mittel zur Verfügung stünden als der deutschen Monarchie. Der damalige Großrabbiner Joseph Chaim Sonnenfeld (1848-1932) weigerte sich Wilhelm II. zu begegnen, da er der Meinung war, der Kaiser wäre ein Amelekiter-Nachfahre. Und Rabbiner Israel Hess (1935-1997) veröffentlichte am 26.02.1980 in der Studentenzeitung „Bat Kol” der „Bar-Ilan-Universität” den Artikel mit dem Titel „Genozid - Ein Gebot der Thora“, auch übersetzt als „Das Gebot des Völkermords in der Thora”. Er argumentierte darin dafür, dass die Palästinenser „das gleiche Schicksal wie die Amalekiter verdienten” und dass während dem das Töten von Säuglingen ohne Erbarmen vonnöten sei. Daraufhin ist der Autor vom Präsidenten des Institutes, dem Rabbi Emanuel Rackman (1910-2008), seiner Position an der Schule enthoben worden. Aus diesem Geschehen ist zu entnehmen, wie religiöse Texte auch von Fachleuten unmenschlich missgedeutet werden können, um wie viel verfänglicher können sie für extremreligiöse Schwärmer unter den Laien werden.