31.07.2026

Im „Heliand“, einem mönchisch-kirchlichen aber altsächsisch verfassten Großepos aus dem 9. Jahrhundert, wurde die jüdische Bibel-Geschichte von Jeshua-Jesus für germanisches Verständnis umgebogen, indem man das Leben des rebellischen jüdischen Zimmermanns als germanische Heldendichtung darstellte. Der Begriff „der weiße Christ“ taucht in diesem Machwerk auf, um den absolut fremdrassigen Galiläer im Sinne der nordisch-germanischen Farben- und Ehrsymbolik als den lichtbringenden, reinen und friedlichen Herrn umzudeuten.
Nach solchen christenkirchlichen Fehldeutungsvorgaben arbeiteten auch deutsche Künstler mit an dem großen Volksbetrug der Germanisierung einer orientalischen Religion. Ein gutes Beispiel stellt der strahlend helle Auferstehungs-Christus vom Isenheimer Altar dar. Er wird der Wandelaltar aus dem Antoniterkloster in Isenheim im Oberelsass bezeichnet, der im Musée Unterlinden in Colmar in drei Schauseiten getrennt ausgestellt ist. Die Gemälde sind das in den Jahren 1512 bis 1516 geschaffene Hauptwerk von Matthias Grünewald und zugleich eines der bedeutendsten Meisterwerke der deutschen Tafelmalerei.

Eine wissenschaftliche Rekonstruktion des Kopfes vom sog. „Jesus Christus“ zeigt ihn als typischen semitischen Mann seiner Zeit mit olivbrauner Haut, dunklen Augen, kurzem krausem Haar und einem Vollbart. Sie weicht stark vom westlichen Idealbild ab. Das Magazin „Spiegel“ schreibt am 28.03.2001: Die britische Fernseh- und Radioanstalt hat die Rekonstruktion des Aussehens Jesu mit Hilfe eines Computers gemacht. Grundlage war dabei der Schädel eines Mannes, der etwa zur gleichen Zeit wie Jesus Christus gelebt haben soll. Das Bild zeigt Jesus als orientalischen Typ mit buschigen Augenbrauen, kurzem Haar und Vollbart. Die BBC will das computeranimierte Jesus-Bild für die neue Fernsehserie „Son of God“ nutzen.
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Wie die ursprünglisch orientalische Juden-Sekte des Rabbi Saul-Paulus Eingang ins romanische und germanische Europa fand, daüber höhnt ein jüdischer Schriftsteller in unnachahmlicher Art und Weise. Marcus „Max“ Eli Ravage (1884-1965) war ein in Rumänien geborener jüdisch-amerikanischer Schreiberling und Journalist. Ein Artikel bei Adelinde https://www.adelinde.net/marcus-eli-ravage-klaert-auf/ greift das alte Thema um den Autor Ravage (auch Ravitch) noch einmal auf. Wikipedia informiert dazu folgendermaßen: „Seine satirischen Essays über Antisemitismus veröffentlichte Ravage im Jahr 1928. Sie wurden später von der NS-Propaganda aus dem Kontext gerissen und ideologisch umgedeutet – eine verschwörungstheoretische Verfälschung, die auch in antisemitischen Diskursen der Nachkriegszeit weiterverbreitet wurde.“
Wikipedia fährt fort: „Im Januar und Februar 1928 veröffentlichte Ravage im Century Magazine die beiden Essays ,A Real Case Against the Jews und Commissary to the Gentiles' [,Ein wahrer Fall gegen die Juden auf dem Markt für die Nichtjuden']. Beide Texte waren als Satire konzipiert: Ravage übernahm rhetorisch die Perspektive antisemitischer Autoren, um deren Denkweise durch ironische Überzeichnung zu verfremden und letztlich ad absurdum zu führen.“ Von einer ironischen Überzeichnung ist allerdings nichts zu spüren, im Gegenteil, der Autot hält sich sehr konkret an die historischen Fakten. Ungewöhnlich sind nur die Klarsichtigkeit und Offenheit und der zutage tretende beißende Hohn der aus seiner Darstellungen spricht.
Dazu schreibt Adelinde folgendes unter der Überschrift „Marcus Eli Ravage klärt auf“: „Ravage schenkt uns Nichtjuden reinen Wein ein mit seinen Erkenntnissen, zu denen jeder in sich ruhende Deutsche auch hätte kommen können, wenn er denn nicht blind gemacht worden wäre. Ravage schreibt in der amerikanischen Zeitschrift „The Century Magazine“, Januar und Februar 1928, in seinem Beitrag: „Ein tatsächlicher Anklagefall gegen die Juden“ und „Ein Sendbote an die Nichtjuden“.
Die Römer sahen im Christentum nichts anderes als mobilisiertes Judentum, eine Ansicht, die von den Tatsachen nicht sehr entfernt ist. Diese Ansicht führt er weiter in Aufsätzen in englischer Sprache, die vom U-Bodung-Verlag in Erfurt in Heft 5 der „Weltdienstbücherei“ in deutscher Übersetzung veröffentlicht worden sind. Ravage, selbst Jude, führt aus:
Unsere Legenden und Volkssagen sind die heiligen Botschaften, die ihr euren lauschenden Kindern mit geheimnisvoller Stimme leise zuflüstert. Euere Gesang- und Gebetbücher sind mit den Werken unserer Dichter angefüllt, unsere Nationalgeschichte ist ein unentbehrlicher Teil des Unterrichts geworden, den euere Pfarrer, Priester und Lehrer erteilen.
Unsere Könige, unsere Propheten und unsere Krieger sind eure Heldengestalten. Unser früheres Ländchen wurde euer heiliges Land. Unsere nationale Literatur ist euere heilige Bibel … Jüdische Handwerksleute und Fischer sind eure Lehrer und Heiligen. … Ein jüdisches Mädel ist euer Ideal der Mutterschaft und des Frauentums. Ein jüdischer Rebellen-Prophet ist der Mittelpunkt euerer Gottesverehrung wir haben euere Götzen niedergeworfen, euer rassisches Erbe beseite gedrängt. Wir haben euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben aufgebürdet, den ihr nicht genießen und verdauen könnt, der mit euerem angeborenen Geist in Widerspruch steht und euch unaufhörlich unruhig macht.
Wir haben euere Seele gespalten … Inmitten des Lebenskampfes müßt ihr niederknien vor dem, der euch das Gebot gab, ,auch die andere Wange hinzuhalten‘, vor dem, der euch sagte, ,erwidere Böses nicht mit Bösem‘ und ,Selig sind die Friedfertigen‘.“
Deutlich sprechen sich Bibel und Karl Marx-Mordochai in ähnlicher Weise aus:
Nur unter der Herrschaft des Christentums, welches alle nationalen, natürlichen, sittlichen, theoretischen Verhältnisse den Menschen äußerlich macht, konnte die bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatswesen trennen, alle Gattungsbande des Menschen zerreißen, den Egoismus … an Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen auflösen.
Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen, es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst. … Das Christentum hat das reale Judentum nur zum Scheine überwunden. Das Christentum ist der gemeine Gedanke des Judentums, das Judentum ist die gemeine Nutzanwendung des Christentums; aber diese Nutzanwendung konnte erst zu einer allgemeinen werden, nachdem das Christentum die Selbstentfremdung des Menschen von sich und der Natur theoretisch vollendet hatte.
Erich Ludendorff zitierte des öfteren eine Rabbinerfrau aus dem Jahre 1929: Die Deutschen kommen wahrlich aus dem Walde und den Hainen, sie hatten starke Götter und waren wehrhafte Helden, sie waren rein, stolz und stark … man gab ihnen das semitische Christentum. All ihre Herrlichkeit sollte fortan Sünde sein und ihre Sünden waren nun zu Pforten geworden für das Himmelreich !
Wißt ihr, was geschehen war? Ans Kreuz hatte man sie angeschlagen, ihr Wesen hatte man gekreuzigt und mit der Geduld, wie die neue Lehre sie lehrte, litten sie Jahrhunderte am Kreuze.
Ravage steht also nicht allein mit seiner Aufklärung, wohl aber mit seinem offenen Hohn den Gojim gegenüber als einzigartig da: Wir sind uns des Unrechts vollkommen bewußt, das wir euch dadurch antaten, daß wir euch unseren fremden Glauben und unsere fremde Tradition aufzwangen. Angenommen – am ganzen Leibe zitternd sagen wir dies -, ihr würdet euch einmal vollkommen der Tatsache bewußt, daß euere Religion, euere Erziehung, euere Moral, euer soziales, euer Verwaltungs- und Rechtssystem von Grund auf „jüdisch“ zugeschnitten sind.
Und dann greift ihr Einzeldinge heraus und redet großartig von jüdischen Finanzleuten und jüdischen Filmkönigen. Da ist dann unser Schrecken mit einem Schlage vorüber und löst sich in Gelächter auf. Mit Erleichterung sehen wir es, der Goj wird nie die wirkliche Schwere unserer Verbrechen erkennen.
Warum sich über nichtssagende Kleinigkeiten hin und her streiten, wenn ihr es doch so leicht habt, uns wegen schwerer und beweisbarer Untaten unter Anklage zu stellen … Warum über Marx und Trotzki Worte verlieren, wenn ihr Jesus von Nazareth und Paulus von Tarsus habt, um uns in Verlegenheit zu bringen?
Doch alle diese Komplotte und Revolutionen sind nichts im Vergleich mit der großen Verschwörung, die wir zu Beginn dieser Ära ins leben riefen und die der Bestimmung diente, den Glauben einer jüdischen Sekte zur Religion der westlichen Welt zu machen.
Schon Heinrich Heine (Chaim Bückeburg) nannte die Reformation die „hebräische Wiedergeburt“:
Die Reformation war nicht in rein boshafter Absicht ersonnen, sie machte uns quitt mit deinem alten Feinde und gab unserer Bibel den Ehrenplatz im Christentume wieder.
Es stimmt: Luther der „Reformator“ löste sich zwar von Rom, aber er blieb der Bibel Wort für Wort treu. Ravage dazu:
Doch wenn je, so war hier eine große umstürzlerische Bewegung, ausgebrütet in Palästina, ausgebreitet durch jüdische Agitatoren, finanziert durch jüdisches Geld, durch Flugschriften und Anwendung aller Mittel unters Volk gebracht, und das zu einer Zeit, wo Judentum und Rom sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegenüberstanden, der mit dem Zusammenbruch des großen nichtjüdischer Reiches endete.
Das Christentum – das Gesetz welches von Zion, und das Wort Gottes, das von Jerusalem ausging, – fertigte er (der Engländer Gibbon) ab als die Hauptursache des Niedergangs und Zerfalls von Rom ... Aber Gibbon ging nicht weit genug … Er sah einen aus dem Osten kommenden, sich schnell ausbreitenden Glauben, der sich die schönen Länder des Westens eroberte. Ihm (Gibbon) fiel es aber nie ein, daß der ganze Plan der Erlösung eigens dem Zwecke der Zerstörung dienen sollte. Die Tatsachen liegen, wenn ihr wollt, doch klar auf der Hand.
Jesus von Nazareth war … genau wie seine Vorgänger, ein politischer Aufwiegler … Es scheint aber, daß Jesus schon bald die Aussichtslosigkeit seiner politischen Mission erkannte…. Er begann mit dem Predigen einer primitiven Form des Populismus, Sozialismus und Pazifismus. Die Änderung dieses seiner Programms … beschränkte den Kreis seiner Anhänger auf die Armen, die Arbeitermassen und Sklaven.
Nach seinem Tode schlossen sich seine Jünger in einem kommunistischen Verband zusammen. … Die Frucht der Mission Jesu war also eine neue Sekte in Jadäa, sie war jedoch nicht die erste und auch nicht die letzte. Judäa war, genau wie das moderne Amerika, ein fruchtbarer Boden für seltsame Glaubensformen.
Gegen diese Sekte erhob sich die Judenheit, und Saulus tritt hervor:
Paulus (ehemals Saulus) kam nämlich auf den Gedanken, den moralischen Rückhalt der römischen Soldaten durch die von der jüdischen, kleinen Sekte gepredigte Lehre der Liebe und des Pazifismus zu zerbrechen und so Rom zu Boden zu bringen und zu demütigen. Er wurde der Apostel der Heiden.
Er, der bisher einer der tätigsten Verfolger dieser – Anhänger Jesu – war. Paulus machte seine Sache so gut, daß nach Ablauf von 400 Jahren dieses große Reich, welches sich Palästina und die halbe Welt unterworfen hatte, nur mehr ein großer Trümmerhaufen war, und das mosaische Gesetz, welches von Zion ausging, wurde die offizielle Religionsform Roms.
Pazifismus, blinder Gehorsam, Resignation und Liebe waren gefährliche Waffen im eigenen Lande, unter die feindlichen Legionen verbreitet, vermochten sie die Manneszucht zu untergraben und so doch noch Jerusalem den Sieg heimzubringen, mit einem Worte, Saulus war höchstwahrscheinlich der erster Mensch, der die Möglichkeiten erkannte, Krieg durch Propaganda zu führen.
Das Ziel der Christenlehre und aller überstaatlichen Weltmachtgierigen ist, was die Offenbarung Joh. 5, 9 und 10 propagiert, die Auflösung der Völker und Kulturen:
Du hat uns, o Herr, mit Deinem Blute herauserlöst aus aller Art Stamm, Sprache und Nation und aus uns das Reich Gottes gemacht.
Wir wissen heute, mit welchen Mitteln das Ziel bei uns in Deutschland angesteuert wird. Die Regierungsmannschaft tut alles, um das völkerzerstörende Werk in Deutschland zu vollenden.“ - Ende des Artikels von Adeline --

Marcus „Max“ Eli Ravage (1884-1965) hielt den christlichen Nichtjuden erbarmungslos und hohnvoll den Spiegel vor.