14.04.2026
In diesem Schaubild kommt es nur auf Anfang und Ende der 24er Runenreihe an ! Versehentlich habe ich die S-Rune (sowilo) nicht dazugestellt !
Als ich im Jahre 1993 mein Buch zur neuen wissenschaftlichen Runen-Deutung „ODING-Wizzod - Gottesgesetz und Botschaft der Runen“ im Knaur-Verlag veröffentlichen ließ, beschrieb ich erstmalig den Aspekt der germano-runischen Gnosis, aus einer Entstehungszeit die eindeutig vor der christlichen Mission Europas lag. Ich habe damit die Eckpfeiler der ur-germanischen Religion abgesteckt. Meine Darlegungen, die ich schon vor meiner Buchveröffentlichung erklärt habe, sind bis heute, in ca. 45 Jahren, unwidersprochen geblieben und haben sämtliche alternativen runologischen System-Erklärungsversuche als Scharlatanerien entlarvt. Es gibt nur eine Runen-Wahrheit und die heißt, „ODING-Wizzod“ oder auf Neudeutsch: „Gottesgeistkind-Botschaft“.
Zwischenzeitlich habe ich auf meiner GOD-Weltnetzseite zu vielen runischen Fragen Vertiefungen und Konkretisierungen beigebracht. Aber in keinem einzigen Punkt musste ich mich zurücknehmen und berichtigen, denn mein entdecktes runischen Welterklärungssystem ist mathematisch begründet. Erst wenn man die 24er Ur-Runenreihe von rechts nach links zu lesen beginnt, passen die Runen-Zahlen mit dem Runen-Sinn zusammen. Die antike Regel lautete: „Alles Rechte beginnt mit rechts !“ Wer also die Runenreihe so zu verstehen versucht, wie wir heute unsere Schriften lesen, also von links nach rechts, der gelangt niemals an das gesuchte Ziel des echten Runen-Verständnisses. Daran scheiterten auch profunde Geister wie Prof. Herman Wirth und eine Menge der kleineren Laienforscher.
Der mythische Glaube der alten Arier ging von einem Welt-Mannus (Ur-Menschen) aus, nämlich, dass der gesamte Kosmos etwa einer menschliche Gestalt gliche. Diese Gestalt nannten sie in der nordischen Edda den Ur-Riesen „Ymir“, der als weiblich-männlicher Zwilling verstanden wurde. Der germanische Ymir ist sprachlich mit dem altindischen „Yama“ und dem altpersischen „Yima“ verwandt, die in vedischen/iranischen Mythen ebenfalls als erste Wesen bzw. Zwillinge gelten. Aus diesen Vorgaben musste der Ur-Mensch, der Mannus, ebenso als männlich-weiblicher Zwilling beschrieben werden, denn Mann und Weib sind nur die Teilwesenheiten eines in der Urzeit ungeteilten Urmenschen, so wird es in den arischen Legenden beschrieben. Martin Luther gebrauchte noch die Begriffe für beide Geschlechter in den Formen: „Mann und Männin“.
Ein germ. Runen-Welterklärungsmodell musste in diesem zugrundeliegenden Sinn den geistigen Rahmen einer Menschen-Imagination aufzuzeigen bestrebt sein. Das System musste Kopf und Fuß haben, also einen ersichtlichen Anfang und ein erkennbares Ende. Unsere ODING-FUÞARK-Reihe weist einen sehr tiefsinnigen Kopf und Fuß auf, aber in einer etwas anderen Weise als ich es in meinem Buch erklärte. Ich deutete das linke Ende der Reihe als „FUÞ“, was lautlich mit unserem heutigen Begriff für „Fuß“ zu erklären sei. Erst später erkannte ich, dass sprachgeschichtlich mit „FUÞ“ nicht allein der Fuß sondern das gesamte Hinterteil verstanden wurde. „FUÞ“ meint nicht das Ende vom Bein, vielmehr das Bein bzw. die Beine, einschließlich Hintern. Insofern musste ich mich also etwas berichtigen. Ich lag nicht völlig falsch, meine These war richtig, aber um es salopp zu sagen, ist die Runenreihe eine Begriffs-Aneinanderreihung von Kopf bis Arsch !
Alle Leute die vom germanischen Runen-Alphabet sprechen, indem sie es Futhark nennen, haben bis
heute nicht realisiert, dass in der germ. Sprache „FUÞA“ (Futha) das Hinterteil ist und im ganz rüden
Sinne eben auch Fotze (Vulva) gemeint war.
„OD“ (), der rechte Runen-Beginn meint die Seele, mit der jedes Menschsein seinen unbedingten Anfang nimmt, und die Reihe endet links mit „F U Þ“, dem Hintern und dem „F“ (
) das für Fehu (Vieh), ein germanisches wie lateinisches Synonym für Vermögen, materiellm Besitz, also Geld, steht (lat. Pecunias = Geldsummen, Vermögen oder Reichtum). Von rechts nach links, von Geist/Seele bis zum grob-materiellen Gelderwerb, belehrt unser ODING über die Bewertungsskala der germanischen Weltsicht: Zuerst die rechte Seele und am Ende der Mämmpn !