18.01.2026

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Das 2. Deutsche Kaiserreich wurde offiziell am 01.01.1871 gegründet, aber seine symbolische Proklamation fand am 18.01.1871 im Spiegelsaal von Versailles, südwestlich von Paris, statt.

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Der deutsche Lebensraum und seine verlorenen Gebiete.

Der französische Korse Napoleon Bonaparte zerschlug das „Erste Deutsche Kaiserreich“ (das Heilige Römische Reich Deutscher Nation). Durch seine militärischen Siege gegen Österreich und Preußen zwang er Kaiser Franz II. die Kaiserkrone niederzulegen und das fast tausendjährige Reich formell aufzulösen. Napoleons Sieg in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz 1805 war entscheidend, da er Österreich zur Abtretung von Territorien zwang und die deutsche Fürstenwelt gewaltsam neu ordnete, was indirekt zum Ende des alten Reiches führte.

Das „Zweite Deutsche Reich“ wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Schloss Versailles proklamiert, nach dem Sieg über Frankreich, in dem von Franzosen gewollten und ausgelösten Deutsch-Französischen Krieg, der Preußen und die süddeutschen Staaten vereinigte. Der König von Preußen, Wilhelm I., wurde zum Deutschen Kaiser ernannt und Preußens Ministerpräsident Fürst Otto von Bismarck wurde Reichskanzler, wodurch ein deutscher Nationalstaat, zunächst ohne Deutsch-Östereich, unter preußischer Führung entstand.

Seit der deutschen Zersplitterung, nach Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648), war die Wiedererstehung deutscher staatlich gefasster Volksgröße für fast sämtliche der deutschen Nachbarstaaten (außer den belgischen Flamen) ein Dorn im Auge, der sie wünschen ließ, Deutschlands Ohnmacht zurückzuerlangen. Es begannen die antideutschen Vertragsbestrebungen, um die gegnerische Einkreisung des Deutschen Reiches zu bewerkstelligen, wie die „Entente cordiale“ (1904) zwischen Frankreich und Großbritannien, welche 1907 durch den Beitritt Russlands zur „Triple Entente“ erweitert wurde. Dieses Bündnis, das im 1. Weltkrieg viele weitere Staaten wie Italien und die USA aufnahm, war entscheidend für den Sieg der Alliierten über Deutschland und Österreich-Ungarn.

Den domestizierenden großen „Rassekrieg gegen Deutschland“ hatte der Frühsozialist (Kommunist) und Frühzionist Moses-Moritz Hess schon in seinem Buch „Rom und Jerusalem“, 1862, gefordert, der aus einem orthodoxen jüdischen Hause in Bonn stammte. Auf S. 246: „Der letzte Rassenkampf scheint erst durchgefochten werden zu müssen, bevor den Deutschen die soziale, die humane Bildung ebenso in Fleisch und Blut übergegangen sein wird wie den romanischen Völkern, die durch einen langen historischen Prozess den Rassenantagonismus überwunden haben.“ Die Frage, wer dafür zu sorgen hat, Deutschland in diesen „letzten Rassenkampf“ hineinzuführen, um die Deutschen im Sinne von Hess zu domestizieren, erschließt sich aus Moses Hess Gesamtpredigt. Die folgende heiße Phase des Dreißigjährigen Weltkrieges gegen das Reich der Deutschen (1914-1945) darf als konkrete Erfüllung der Hess’schen Wunschprophetie verstanden werden. In seinem Konzept wird die Zurückstellung selbstsüchtiger völkischer Positionen bzw. die Selbstaufgabe allein von den Deutschen gefordert, seine Stammesgenossen wiegelte er zum genauen Gegenteil auf. Ihm fiel dabei nicht im Ansatz die Selbsterkenntnis ein, dass er weit davon entfernt war, seinen jüdischen Rassenantagonismus zu überwinden. Im Gegenteil, er predigte krassen Rassenhochmut, wie S. 236: „Der fromme Jude ist vor allen Dingen ein jüdischer Patriot.“ Hess erweist sich streckenweise als hervorragend feinsinniger Analytiker jüdischer und deutscher Seelenlandschaften, bis auf die wiederkehrenden Ausfälle jüdischer Hybris, wie (S. 229): „Die großen Lehrer der Erkenntnis Gottes waren stets Juden. Unser Volk hat nicht nur im Altertum die erhabendste Religion geschaffen…“; (264) „Durch das Judentum ist die Geschichte der Menschheit eine heilige Geschichte geworden...“. Seit dieser Zeit und insbesondere seit 100 Jahren versuchen die antigermanischen und antideutschen Mächte die Kriegsschuld den Deutschen in die Schuhe zu schieben. Bis heute wird das Weltnetz geradezu überschüttet mit antideutschen Hass- und Hetzbotschaften, aus den finanzstarken Quellen vornehmlich US-amerikanischer Kreise. Über die Verbrechen der Nazis wird die Öffentlichkeit, seit Kriegsende, täglich bestens informiert, doch über die dunklen Seiten der deutschen Kriegsgegner herrscht ebenso lautes Stillschweigen.

Was man möglichst vergessen machen will ist, dass der 1. Weltkrieg gegen das 2. Deutsche Kaiserreich nur durch den Eintritt Amerikas, unter US-Präsident Thomas Woodrow Wilson (mit seinem erlogenen „14-Punkte-Programm“), gewonnen werden konnte und der „demokratische Friedensfürst“ US-Präsident Franklin D. Roosevelt schon nach dem gewonnenen Wahlkampf 1932 gebrüllt hat: „Ich werde Deutschland zertrümmern!“ und ebenso, mitten im Frieden, nämlich im Herbst 1939, den Startschuss für sein Atombauprogramm gegen Deutschland gab. US-Präsident Th. D. Roosevelt setzte das „Beratende Uran-Kommitee“ am 11.10.1939 ein, am 15.11.1939 bestimmte er den Beginn des Atombombenbau-Projektes „Manhattan“ gegen Deutschland. Es sollten zwei A-Bomben für Berlin und Wien (oder Mannheim) gebaut werden. Die Pläne der US-Atomstrategen werfen ein Licht auf ihre moralischen Verfassungen:  Im April 1943 schlug E. Fermi dem Robert Oppenheimer die Möglichkeit vor, mittels der radioaktiven Nebenprodukte aus der Anreicherung die deutsche Lebensmittelversorgung zu verseuchen. Oppenheimer besprach den „vielversprechenden“ Vorschlag mit Edward Teller, welcher die Verwendung von Strontium-90 vorschlug. In Kenntnis gesetzt wurde auch James Bryant Conant und Leslie Richard Groves. Der erstgenannte war zuständig war für die Mobilisierung wissenschaftlicher Ressourcen in Weltkrieg II. und damit vor allem für den Atombombenbau, der zweitgenannte war der militärischer Leiter der Entwicklung der ersten Atombomben. Oppenheimer bestand darauf, den Verseuchungsplan nur dann in Angriff zu nehmen, falls mit der Waffe genug Nahrungsmittel verseucht werden könnten, um mindestens eine halbe Million Deutsche zu töten. Das entsprach der Strategie eines „totalen Krieges“, der in den Köpfen derer die ihn in England und den USA planten, längst vor der heißen Phase Gestalt angenommen hatte. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels hielt am 18.02.1943 im Berliner Sportpalastrede seinen berüchtigten Aufruf zum Beginn eines „Totalen Krieges“.

Ein amerikanischer Mitarbeiter der US-Botschaft in London, namens Tyler Kent, las ab Oktober 1939, als Chiffrierer, die geheimen Telegramme mit, die sich Marineministers Winston Churchill mit dem US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt austauschten, in denen zum Ausdruck kam, dass Roosevelt die Feinde Deutschlands, voran England, auch Frankreich und Polen, militärisch zu untertützen bereit war. Kent war zuvor längere Zeit an der Botschaft in Moskau als Angestellter tätig gewesen und hatte auch dort Informationen zum geplanten Krieg gewonnen. Roosevelt bot an, unter Umgehung der amerikanischen „Neutralitätsgesetze“ die antideutschen Kriegsparteien in Europa mit US-Waffen zu beliefern. Kent war Friedensfreund und sah den durch die Angloamerikaner sich anbahnenden Weltkrieg voraus. Anfang 1940 lernte er die russische Exilaristokratin Anna Wolkoff kennen, die Verbindungen zum antijüdischen „Right Club“ besaß. Wolkoffs Vater war zaristischer Marineattaché in London gewesen, ihre Mutter eine Kammerdame der letzten russischen Kaiserin Alix von Hessen-Darmstadt. Im März 1940 wurde Kent dem Gründer des „Right Club“, Archibald Maule Ramsay, von Anna Wolkoff vorgestellt. Am 13.04.1940 gab er die Kopien des Schriftverkehrs zwischen Roosevelt und Churchill an Ramsay weiter. Alle drei teilten die Ansicht, dass es sich bei dem in Ausssicht stehenden Krieg um eine „jüdische Verschwörung“ handeln müsse. Der britsche Geheimdienst war nicht untätig, am 20.05.1940 durchsuchten Mitarbeiter des „MI5“ Kents Haus und beschlagnahmten um fast zweitausend brisante Dokumente. Wolkoff und Kent wurden verhaftet und am 07.11.1940 in einem Geheimverfahren zu zehn bzw. sieben Jahren Haft verurteilt. Weitere etwa 1000 Personen, die dem eingeschlagenen Kriegskurs gefährlich werden könnten, wurden bis zum Jahresende 1940 in Großbritannien unter „Defence Regulation 18B 1 (a)“ dauerhaft inhaftiert.

Am 01.09.1939 berief der britische Premierminister Neville Chamberlain den zeitlebens kriegsbesessenen Winston Churchill ins Kabinett und am 03.09.1939 wurde er, wie bereits 1911, Marineminister (1. Lord der Admiralität). Am gleichen Tag erfolgte die Kriegserklärung an das Deutsche Reich und Churchill legte im Unterhaus pathetisch dar, es gehe in diesem Krieg nicht um Danzig oder Polen, sondern: „We are fighting to save the whole world from the pestilence of Nazityranny and for all that is most sacred to man.“ Die britische Empire-Kolonial-Tyrannei über eine ganze unterjochte Welt, von Indien, China, Südafrika, Ägypten, Mittelost bis Irland, war dem Scheinheiligen vergönnt, hinwegzublicken. Die englische Kriegserklärung wurde bekanntgegeben, als „The King’s Speech“. In allerletzter Fassung ist sie am 01.09. vorbereitet worden, also vor dem sog. „Angriff Deutschlands auf Polen“. In der Rede heißt es unter anderem, zynisch: „Nach langen, vergeblichen Friedensbemühungen befinden wir uns im Krieg“. Verfasser des Textes ist der Regierungsbeamte Harold Vale Rhodes, welcher eine Hauptrolle bei der Gründung des britischen Propagandaministeriums (sog. „Informationsministeriums“) spielte, das zum selbstgewählten Beginn von Weltkrieg II., seine Gründung erfuhr. Rhodes hatte im Auftrag der britischen Regierung die Kriegerklärungsrede bereit am 25.08.1939 geschrieben. Das erfuhr die Weltöffentlickeit durch ein Aktenstück, der sog. „Königsrede“, aus dem Nachlass des Verfassers und ist beim Londoner Auktionshaus Sotheby’s am 10.12.2013 angeboten und verkauft worden. Laut Nachforschungen der Londoner Tageszeitung „Daily Mail“ sollen sogar noch ältere Entwürfe der „königlichen Kriegsrede“ vorliegen.

Die „Area Bombing“ Directive, d.h. die „Anweisung zum Flächenbombardement“, also dem gezielten Massenmord von Frauen und Kindern, im Auslöschen der deutschen Stadtkerne, wurde während WK. II. am 14.02.1942 vom britischen Luftfahrtministerium erteilt, auch schon vorher haben die „Royal Air Force“ (RAF) und die „Air Force“ (USAF) ohne jede Rücksichtnahme ihres „totalen Krieges“, Angriffe auf deutsche zivile Ziele geflogen. Die englischen Bombardierungen begannen im Mai 1940 gegen Ziele des Ruhrpotts und Schleswig-Holsteins und steigerten sich Mitte 1942 zu den erschütternden Zerstörungsorgien der grauenhaften Bombennächte, mit jeweils Zehntausenden von Opfern. Auch die sehr scharfen Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung des deutschen Zugriffsraumes, begannen im Sommer 1942. Das Internationale Judentum befand sich, laut seiner maßgeblichen Führer, im Krieg mit dem Deutschen Reich. Der Zionisten-Chef Chaim Weizmann, der spätere erste israelische Staatspräsident Israels, bot sich zum Mitmachen gegen Deitschland an. Er ließ am 05.09.1939 in der „Londoner Times“ sein diesbezügliches Hilfsangebot an den britischen Premier Neville Chamberlain veröffentlichen. Am 08.09.1939 noch einmal gleichlautend im „Jewish Chronicle“: „Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung abzugeben, dass wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle Fähigkeiten nützlich einzusetzen.“ Anzunehmen ist, dass die deutsche Reichsregierung, über ihre diversen Spionageunternehmungen in den USA, vom „Bau einer sensationell-mörderischen Bombe“ erfuhr, an der überwiegend in leitenden Positionen jüdische Physiker arbeiten würden. Hinsichtlich des Judentums, das eine aus dem Vorderen Orient herstammende Volks- und Glaubensgemeinschaft darstellt, darf festgehalten werden, dass es sich in Germanien-Deutschland nie bereit war, zu integrieren, vielmehr seine exkusive Sonderstellung in eigenen Wohnvierteln (Ghettos) zu bewahren, immer bestrebt war. Schon in der Antike waren Juden traditionell, durch religiöse Gesetze ihrer Rabbinen gehalten, keine Essgemeinschaften mit Nichtjuden (Goyim) zu pflegen. Der Widerspruch zwischen Deutsch- und Judentum wurde bedauerlicherweise von keiner Seite versucht, einem Ausgleich und einer harmonischen Lösung zuzuführen. Der grundlegende deutsche Denker und Bibelübersetzer Martin Luther schrieb im Jahre 1543 die Schrift „Von den Jüden und ihren Lügen“, woraus die gegenseitigen Missverständnisse und Aversionen ersichtlich bleiben

„Weder die Briten noch die Franzosen hätten aus der deutsch-polnischen Frage einen Kriegsgrund gemacht, wenn nicht Washington dauernd gebohrt hätte“, bestätigte der damalige US-Botschafter in London, Joseph Kennedy. (Charles Tansill, „Die Hintertür zum Krieg“, 1951, S. 597) Roosevelts Botschafter William Christian Bullit erklärte am 25.04.1939 in Paris: „Der Krieg ist eine beschlossene Sache !“, und im Frühjahr 1939 der polnische Marschall Rydz-Smiglj: „Wir werden bald gegen den deutschen Erbfeind marschieren, um ihm endgültig die Giftzähne auszubrechen. ... Haltet euch bereit für den Tag der Abrechnung mit dem arroganten Germanenblut, die Stunde der Rache ist nahe“, im Sommer 1939: „Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte !“ Der als „Literaturpapst“ gefeierte Jude Marcel Reich-Ranicki, der 1939 in Warschau lebte, bekannte dazu: „Wir haben uns regelrecht nach dem Krieg gesehnt. Denn wir haben geglaubt, dass die Deutschen den Krieg schnell verlieren würden“.

J. Stalin und W. Churchill begannen den Weltkrieg gegen Deutschland am 15.10.1939. Sie unterzeichneten ein Geheimabkommen mit konkreten Zeitabsprachen für einen Vierfrontenkrieg gegen Deutschland. Kurz darauf, am 15.11., versetzte Stalin den Militärbezirk Leningrad in Alarmbereitschaft und überfiel am 30.11.1939 Finnland. Am 17.09.1939 rückte Stalin in Ostpolen ein, wozu ihm Churchills doppelzüngiges England freie Hand gegeben hatte und Hitler nur notgedrungen. Die sowjetischen Massenerschießungen bei Katyn begannen. Die konkreten Einsatzpläne gegen Deutschland unterzeichnete Stalin am 28.01.1940 und Churchill in der ersten Februarwoche. Ingenieur John Scott, der selbst bis 1942 in der Sowjetunion arbeitete, beschrieb die russische Aufrüstung vor dem Krieg wie folgt: „Das russische Verteidigungsbudget wurde fast in jedem Jahr verdoppelt. Unendliche Reserven an Kriegsmaterial, Maschinen, Brennstoffen, Lebensmitteln und Vorräten wurden aufgespeichert. Die Rote Armee wurde von rund zwei Millionen Mann im Jahre 1938 auf 6,5 Millionen bis zum Frühjahr 1941 verstärkt.“ Die UdSSR hatte im Sommer 1940 die Kriegswirtschaft eingeführt, indem sie u. a. durch die Verordnung vom 26.06.1940 den achtstündigen Arbeitstag und die siebentägige Arbeitswoche vorschrieb. Die Sowjetpresse, das Radio, die Lehrer, die Wanderredner und Gewerkschafts-, Jugendverbands- und Parteifunktionäre propagierten in unzähligen Versammlungen der Bevölkerung, dass die seit Jahren vorbereitete „kapitalistische Attacke“ gegen die Sowjetunion unmittelbar bevorstehe. Am 12.06.1940 erfolgte das Ultimatum der Sowjetunion an Litauen. Allein im April 1941 mobilisierte Moskau 900.000 Reservisten. Der russische Historiker Lew Besymenski informiert in seinem Buch „Stalin und Hitler“, 2002, u.a. über die Stalin-Rede vor Offizieren am 5.05.1941: „Der Krieg gegen Deutschland ist unabwendbar“, die Rote Armee müsse „zum Angriff übergehen“. Am 13.06.1941 traten die Vorbereitungen der Roten Armee für die Operation „Gewitter“ in ihre letzte Phase ein. Annähernd 4,7 Mio. Soldaten, zusammengefasst in 13 Heeresgruppen mit ca. 20./30.000 Panzern bzw. gepanzerten Fahrzeugen, setzten zum Sprung an, ihr Marschziel sollte der Atlantik sein; Angriffstermin war der 06.07.1941. Auch der sowjetische Nachrichtendienstler Wladimir Bogdanowitsch Resun (Autorenpseudonym: Viktor Suworow) kommt in seinem Buch „Der Eisbrecher“, 1992, zum gleichen Ergebnis, dass exakt dieser Tag vorgesehen worden sei an dem Stalins Invasion Europas beginnen sollte. Der Deckname der Invasion Europas lautete „гроза“ („Gewitter/Grausen“). Der Historiker Bogdan Musial spricht von der „größten Invasionsarmee aller Zeiten“, welche entlang der russisch-deutschen Grenze aufgebaut worden war. (Bogdan Musiał, „Kampfplatz Deutschland - Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, 2008) Im Vergleich dazu war die deutsche Wehrmacht, die in einem Zeitraum von nur etwa 5 Jahren hatte unbeschränkt aufgebaut werden können, ein Zwerg, der für einen größeren Krieg in keiner Weise vorbereitet war.

Mr. Roosevelt inszenierte seine theatralische Atlantik-Charta-Schau, zusammen mit W. Churchill, am 14.08.1941, obwohl er längst auf dem Atlantik Kriegseinsätze gegen die deutsche Marine angeordnet hatte. Der biedere schwedisch-stämmige Ozeanflieger und Pazifist Charles Lindbergh hat sich seine Erkenntnisse nicht aus den Fingern gesogen, als er in seiner Radioansprache am 04.08.1940 die Regierung Roosevelt zum Frieden mahnte und am 11.11.1941 ausführte: „Who are the War Agitators ?“, die Rede in der er erklärte, die drei wichtigsten Gruppen, die die USA in den Krieg treiben wollten, seien „die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt“. Er provozierte mittels Öl-Embargo den japanischen Angriff auf Pearl-Harbor (07.12.1941), von dem er im Vorhinein, wusste, denn der japanische Funkcode war geknackt worden. Und alles nur, um die nicht vorhandene Kriegsstimmung der US-Bevölkerung aufzuputschen, um endlich in den Krieg gegen Deutschland scheinlegitim hinein zu gelangen -, er stachelte den Deutschenhasser W. Churchill an und bestärkte die kriegsversessenen Polen in der „Danzig-Frage“ betonköpfig bzw. „hart zu bleiben“, damit es zum Krieg kommen möge -, er, der einzige welcher die Mittel besaß, einen Weltkrieg zu führen und zu gewinnen, gab den Briten wie den Russen die Rückversicherung des materiellen und propagandistischen US-Beistandes. Dass genozidale Absichten von Churchill sowieso, aber ebenso im Umfeld von US-Präsident Roosevelt erwogen wurden, beweist der von seinem Finanzberater Henry Morgenthau entwickelte „Morgenthauplan“, welcher den Tod von ca. 30 Millionen Deutschen durch Deindustrialisierung Deutschlands vorsah, was dem ausgesprochenen Wunsch Winston Churchills entsprach, der noch zur Potsdam-Konferenz auf Demontage deutscher Industriezweige bestand und den Wirtschaftsstrategen der USA ebenso ins Gewinnmaximierungs-Konzept passte. 1944 gab die US-Armee eine Million 2-Kilogramm Milzbrand-Bomben in Auftrag. Der Gelbgasangriff auf den Kölner Raum war bereits in Gang gesetzt; die Gasbomben lagerten schon im süditalienischen Hafen von Bari. Die deutsche Spionage kam dahinter, ein JU-88-Angriff, zerschlug die Frachtschiffe und vermochte die akute Gefahr zunächst zu bannen.

Den Massentötungen von Deutschen, die sich nach dem Waffenstillstand im Mai 1945 an den entwaffneten Deutschen nahtlos fortsetzten, den Charakter des Genozid absprechen zu wollen, wäre albern. Zu viele Fakten und eindeutige Aussagen lassen eine andere Einschätzung nicht zu. In West und Ost begann das große Verhungernlassen, Erhängen, Erschießen und Erschlagen, nicht allein im Schlamm der schutzlosen Rheinwiesenlager, anderen Camps und Speziallagern von Engländern (Folter-Camp Bad Nenndorf), Amerikanern, Franzosen und Russen, ganz zu schweigen vom Abschlachten ganzer Ortschaften in Polen, Tschechien und Jugoslawien. Als die Russen die Stadt Königsberg in Ostpreußen einnahmen, betrug die Einwohnerzahl noch um die 120.000 Bürger, innerhalb kürzester Frist vegetierten dort nur noch 20.000 Deutsche und tausende elternlose „Wolfskinder“ irrten durch die Wälder. Konrad Adenauer hielt am 23.03.1949 eine Rede in Bern, vor der Interparlamentarischen Union, in der er ausführte: „Es sind aus den östlichen Teilen Deutschlands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite getroffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Millionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute.“ Und alle diese grauenhaften Taten, vom einfachen-primitiven zum Tode prügeln ganzer sudetendeutscher Dorfschaften, bis zu den Sahnehäuptchen für die ganz Entmenschten, im privaten Lustmord-KZ für deutsche Mädchen und Frauen des tschechischen „Leutnant Smrčina“, mit seiner Revolutionsgarden-Gruppe im Ort Marianské Radčice [deutsch: Maria-Ratschitz], den die Kommunisten später zum Agenten ihres Militärgeheimdienstes gemacht haben (Jiri Padevět, „Blutiger Sommer 1945: Nachkriegsgewalt in den böhmischen Ländern“, 2021. Darunter war Karol Pazúr, der mit seiner Militäreinheit in einer einzigen Nacht 230 Karpatendeutsche ermordet hatte, darunter Babys, Kinder und Alte. Die meisten dieser verurteilten Verbrecher hat nach 1948 das kommunistische Regime begnadigt.

Die Aussagen W. Churchills während der Jalta-Konferenz (4.-11.02.1945), man habe bisher 6 bis 7 Millionen Deutsche getötet und gedenke, bis Kriegsende ca. eine weitere Million umbringen zu können, spricht für sich. Er zählte nicht etwa die gewonnenen Schlachten auf, als Triumphe, sondern die Anzahl vernichteter deutscher Menschenleben, was sich ihm als der eigentliche Erfolg des Krieges assoziierte. Das gesamte Geschwätz von den „aggressiven Nazis“ enttarnt sich als ein Ruf „Haltet den Dieb !“, mit dem man von den eigentlichen imperialen Verursachern des WK I. + II. ablenken will. Deutschland war, nach nur fünf Jahren Wehrmacht-Aufbauzeit, ab 1933, kräftemäßig völlig unfähig, weitreichende militärische Ziele anzustreben. Und ausnahmslos jede strategische deutsche Maßnahme im aufgezwungenen WK II. wurde durch vorausgegangene alliierte Pläne und Attacken, rund um das 3. Reich, ausgelöst und provoziert.

Beim „Nürnberger Rachetribunal“, das am 20.11.1945 begann, fungierte der judenstämmige Robert H. Jackson als US-amerikanischer Chefankläger. Es ging zunächst darum, ob die Verteidigung Abdrucke der Dokumente bekommen sollte oder nicht. Jackson wehrte sich energisch dagegen und betonte, dass damit der eigentliche von den USA erstrebte Zweck des Prozesses gefährdet würde. Daraufhin fragte Lord Justice Lawrenze, was denn dieser Zweck sei. Jacksons Antwort lautete: „Die Welt muss überzeugt werden, dass das Hitler-Regime so verbrecherisch war, wie es die USA immer dargestellt haben. Nur so kann man dem deutschen Volk die Politik der Bestrafung klarmachen.“ Es ging alo nie um Gerechtigkeit, vielmehr um die Legalisierung der mörderischen alliierten Schandtaten an Deutschland (Luise Jodl, „Jenseits des Endes“, 1976, S. 215).