20.12.2019
Nichts als eitler Trug !
Heute ist der 20. Julmond 2015 - Jetzt erschöpfen sich wieder bis zum Überdruss die seichten, kirchenchristlich verblödeten Flachköpfe an den albernen, süßen Lügenlegendchen. Aber Weihnachten war und ist etwas völlig anderes ! Das uralte sonnenkultische Julfest (Rad-der-Zeit-Feier), führt als verchristlichtes Datum nur zurück bis in das Jahr 354. Es ist ein scheinchristliches Fest, an dem die Geburt des Zimmermanns Jeshua / Jesu gefeiert werden soll. Kaiser Aurelian (270-275) ließ den „Geburtstag der unbesiegten Sonne" („dies natalis Solis invicti“) am 25. Dez. feiern; die Christenkirche hat dieses Datum für das Fest der Geburt ihres frei erfundenen Kunstgottes übernommen.
Es handelt sich bei Weihnachten um die usurpierte Übernahme eines schon steinzeitlichen Heidenfestes. Wann der sog. „Jesus-Christus“, der samaritranische Zimmermann, tatsächlich geboren wurde, weiß kein Mensch, es könnte im Frühherbst gewesen sein ? Die Mitglieder der sonnenkultischen oder Mithras-gläubigen Religionen, sollten durch die verchristliche Weihnachtsfeier zur Annahme des Christentums angelockt werden.
Es gibt keine einzige Stelle in der jüdischen Bibel, nach der es geboten wäre, die Geburt „Christi“ zu feiern. Auch finden wir in ihren Texten keinen Hinweis über ein genaues Geburtsdatum Jeshua-Jesu. Vielmehr steht geschrieben: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass ein Erlass ausging von dem Kaiser Augustus, anzuschreiben die gesamte bewohnte Erde. ... Es zog aber auch hinauf Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, nach Judäa, in die Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, ... mit Mirjam, dem ihm verlobten Weibe, die guter Hoffnung war. Es geschah aber, als sie dort waren, dass die Tage ihrer Entbindung heran kamen. Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, ...“ (Luk. 2, 1-8). Ferner berichtet uns die NT-Schrift, dass Jeshua-Jesus zu Beginn seiner Propagandazeit ungefähr 30 Jahre alt war (Luk. 3, 23). Er predigte 3 ½ Jahre (Dan. 9, 27) und starb im Frühjahr, am 14. Nisan, des Jahres 31 n. 0., mit 33 1/2 Jahren. Demnach wurde Jeshua-Jesus im Frühherbst und nicht am 25. Dez. geboren. Es besteht mit dem am 25. Dez. gefeierten „Geburtstag der unbesiegten Sonne“ keinerlei Übereinstimmung.
Der „christliche Sonntag“ hat die gleiche Entstehung. Dieser, dem Mithras-Kult geweihte Tag, wurde am 7. März 321 durch Kaiser Konstantin zum Ruhetag im Römischen Reich benannt. Das Papsttum, übernahm den Sonntag. Es gab keine einheitliche urchristliche Gemeinde, welche nach der „unver-fälschten Lehre Christi“ lebte, denn es gab mehrere sich bekriegende Sektensplitter. Jedenfalls feierte keine davon ein Weihnachtsfest, sie kanntem keinen Weihnachtsbaum, sie hielten keine Geburtstagsfeier zum Gedenken der Geburt des Jeshua-Jesu. Die Sonntagsheiligung war ihr unbekannt. Auch wussten die frühchristlichen „Gottesdiener“ nichts von einer Sonntagsauferstehung Jeshua-Jesu, denn diese war, nach der Grundschrift, an einem Sabbat. Was heutige sog. Christen tun und feiern ist nichts als eitler Trug !
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Unbestreitbar klar ist, dass die Suche nach realen historischen Weihnachtsereignissen, die sich damals zugetragen haben sollen, in einen Irrgarten führt. Erst ab dem 18. Jh. ist in der Bibel-Exegese das Interesse an den Fakten um den historischen Jeshua-Jesus gewachsen. Zunächst hätten mehr dessen legendenhafter Tod und die angebliche Auferstehung als das der urchristlichen Verkündigung im Fokus gestanden.
In den ersten 300 Jahren des Christentums scheine die Geburt des Rädelsführers Jeshua kaum jemanden besonders interessiert zu haben. Die Auswertung der Erzählungen zu seiner Herkunft - verfasst von gläubigen Christen - wirft deshalb mehr Fragen als Antworten auf. Ihnen ist es um eine sog. theologische und weniger um eine historische objektive Perspektive gegangen. Damit beispielsweise Jeshua als Nachfahre von König David und damit „rechtmäßiger Messias“ anerkannt wird, musste er aus der gleichen Stadt wie König David geboren werden, also in Bethlehem.
Wo in den jüdischen „Evangelien“ geschilderte Sachverhalte, wie die Regentschaften von Herrschern wie Herodes und Augustus historischen Begebenheiten Stand halten und wo nicht, ist zu überprüfen. Beim Lukas-Evangelium beispielsweise belegen die Nachprüfungen bei der Geburtserzählung „massive historische Fehler“, etwa bei der Volkszählung. Zugleich machen die Evangelien nur dürftige Angaben über die Ereignisse der „heiligen Nacht“. Das Matthäus-Evangelium lässt sie ganz aus und konzentriert sich auf den Besuch der „Magier“, der persischen Schriftgelehrten.
Die katholischen Weihnachts-Angaben zu zerpflücken ist wahrlich kein Kunststück. In den geglaubten „Fakten“ sind fachkundig massenhaft Widersprüche aufzuzeigen. Um das Datum, ob im Sommer oder Winter, das Geburtsjahr und vieles mehr. Zugleich stellt der kundige Forscher fest, dass die präzisesten Hinweise über den „historischen Jesus“ weniger in der Bibel, sondern eher beim römischen Autoren wie Tacitus zu finden sind. Und dass der Jeshua-Jesus wohl einige Jahre „vor Christus“ geboren wurde. Man gewinnt bald das Verständnis, dass die „Evangelien“ als Quelle nichts mit heutiger Geschichtsschreibung gemein haben. Gleichwohl haben die „Evangelisten“ - jeweils eine Gruppe von Autoren-Aktivisten - den Anspruch vorgegeben, eine historisch fundierte Erzählung von Leben und Wirken Jesu zu verfassen. Die Menschen damals haben diese so wenig verstanden wie heute, aber heute geht man Quellen auf den Grund, man prüft strenger und wendet wissenschaftliche Kriterien an.
Ist die Weihnachtsgeschichte angesichts der Fülle von Fehlern also reine Erfindung? Dem widersprechen die uneinsichtigen christlichen Interpreten. Denn ungeachtet aller historischen Ungenauigkeiten erinnere das Weihnachtsfest einmal im Jahr an die frei erfundene „christliche Kernbotschaft“, nämlich „Gott [der jüdische Stammesgötze] möchte unter den Menschen wohnen und ihnen nahe sein.“ Der christliche Anspruch ist in seiner Albernheit kaum zu überbieten. Da liest man beispielsweise Verschrobenheiten von der folgenden Art: „Angesichts dieser epochalen Zusage, der fiktiven Gottes-Niederkunft, spielten der Ort, das Datum, die Uhrzeit, Menschen und Tiere, die dabei gewesen sind oder eben nicht, nur eine untergeordnete Rolle."
Als einen Grund für die angebliche „Beliebtheit der Geburtsgeschichte Jesu“, nennen ihre Propagandisten, die menschliche Suche nach „identitätsstiftenden Erzählungen“. Ein objektiver Beobachter fragt sich freilich, wie eine jüdische Legende für einen deutschen Menschen „identitätsstiftend“ wirken könnte ? Gern übersehen wird dabei auch der jahrhundertelange mörderische Kirchenterror, bis diese „frommen Legendchen“ dem wehrlosen Volk eingebläut werden konnten.
Das Weihnachtsfest hat erst in der ersten Hälfte des 4. Jhs. eine immer größere Bedeutung bekommen; eben gleichlaufend mit dem Machtzuwachs des aggressiv auftretenden Vatikans. Die Idee von Sonnenknäbleins Geburt wurde adaptiert und in freiester Manier dem an den Pfahl gehängten, toten Zimmermann Jeshua-Jesus, aus Galiläa, übergestülpt. Nachdem damals das Fest der Geburt Jesu erstmals in Rom an einem 25. Dezember gefeiert wurde, hat es nicht „in der ganzen christlichen Welt seinen Siegeszug angetreten“, vielmehr hat das mörderische Kirchendiktat, mit den propagierten Begleiterscheinungen, seinen Zerstörungszuges gegen die bisherigen Religionen und mithin den Siegeszug seiner Ausbreitung erlebt.
Die kirchlichen Glaubenseiferer predigen unbeirrbar, von beweisbaren Fakten, dies: „Unbestritten sei die Geburt eines Kindes, dessen späteres Leben und Sterben für viele Menschen sehr wichtig geworden sei. Damit die Erinnerung nicht verblasst, sei die bis dahin mündlich weitergegebene Erzählung um Jesu Geburt aufgeschrieben worden, stilisiert, symbolisch aufgeladen und mit Elementen versehen, die auf moderne Menschen teilweise befremdlich wirken können.“
Die Millionen ermordeter Menschen, die den christlichen Sermon, der streckenweise als purer Unsinn erkennbar ist, aktiv bestritten und bekämpften, wird dabei kein Andenken und keine Achtung gezollt.
Und keine Institution, kein Vatikan, keine Kirche, kein Judentum, nicht Wikipedia haben den Mut und die Ehrlichkeit, zu bekennen, dass die Idee vom „geborenen Kind“ mit dem Judentum nicht das Geringste zu tun hat ! Dass mit dem Jahresbeginn die Zeit frisch geboren erscheint, ist durch und durch eine arische, eine eranisch-persische Ansicht, sowie germanische Religions-Idee. Für Perser und Germanen wurde der Mithras oder das Sonnenknäblein Frō-Freyr geboren. Auch die Ägypter glaubten an die Geburt der Sonne, in Gestalt des Horus, doch ihr Jahresanfang fand mit dem heliakischen Aufgang des Sirius, zur Zeit der Nilschwemme im Juni/Juli statt. Die Vorstellungen vom geborenen Jesus, einem „Christkind“, einem „Fräulein“, einem die Kinder beschenkenden allegorisierten „Licht-Weiblein“, sind allesamt ur-deutsch. Die machtlüsterne Christenkirche hat sie aufgegriffen, judaisiert und als biblische Legende umgemünzt und vermarktet. Das ist die weihnachtliche Lügengeschichte vom christlich verfälschten altdeutschen Jul-Mythos !