14.11.2025

Der Hauptgrund dafür, dass ich Jörmundur, den Heiden-Bruder aus Island, hier im GOD-Forum vorstelle, ist die absolute Übereinstimmung seiner und meiner religiösen Grund-überzeugung, die schon vor Jahrtausenden arischer bzw. indogermanischer (mit Arioindern + Eranern) Konsens war, dass diese unsere Welt von einem kosmischen Dualismus zweier Mächte ausgerichtet wird, nämlich einerseits den guten und hilfreichen Geistern der Ahnen (Æsir) und andererseits den titanischen Unholden des bösen Denkens (Jötnar). Schon Zarathustra predigte dem Sinne nach: Es stehen sich feindlich gegenüber, der Spontamaniu, mit seinem Lichtalfenheer und der Angramaniu, mit seinem Schwarm von Dunkel-Alfen.    

Hansen.JPG

Jörmundur Ingi Hansen

Ich führte in Island bereits im Juni 1985 intensive Gespräche mit dem Kameraden Thorsteinn Guthjonsson von der dortigen Asatrú-Gemeinschaft („Ásatrúarfélagið“). Damals erkundigte ich mich und bot an, für die isländische Asatrú-Mutterkirche eine Sektion-Deutschland zu eröffnen. Während der damaligen Gespräche stellten wir, der isländische und der deutsche Heide, so gut wie nahtlose Deckungsgleichheit in allen erörterten Auffassungen fest. Meine ODING-Runenentschlüsselung erachtete Thorsteinn als hochwichtig und, soweit er das beurteilen konnte, als richtig und nachvollziehbar. Er war des Deutschen in ausreichender Weise kundig. Unsere Korrespondenz währte bis zu seinem Tode. Als ich mich damals von ihm verabschiedete und vor seine Haustüre trat, kniete er nieder, öffnete und band die Schnürsenkel meiner Schuhe und erklärte, dass dieser altisländische Brauch dem Gast sagen will: „Du bist mein Freund, komm' wieder !“ 

Þorsteinn Guðjónsson war der Vorsitzende des Vereins Nýalssinna (Félag Nýalssinna), der sich der Pflege und Verbreitung der Nýall-Theorien von Helgi Pjeturss verschrieben hatte.

Kurz vor Weihnachten 1972, als die Ásatrúarfélagið aus gerade einmal 21 Personen bestand, suchten Sveinbjörn Beinteinsson und Þorsteinn Guðjónsson den damaligen isländischen Minister für Justiz und kirchliche Angelegenheiten auf und bekundeten ihr Interesse an der Eintragung der Ásatrúarfélagið als offiziell staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft.

Der Minister hielt den Antrag dem Vernehmen nach zunächst für einen schlechten Witz. Erst als ihm Sveinbjörn und Þorsteinn glaubhaft machen konnten, dass sie es ernst meinten, forderte er von ihnen die notwendigen Unterlagen an. Sveinbjörn berichtete, dass daraufhin, kurz nachdem er und Þorsteinn das Ministerium verlassen hatten, die gesamte Beleuchtung im Stadtzentrum aufgrund eines Gewitters ausfiel, so dass der Minister buchstäblich im Dunkeln saß. Die Zeitung Vísir schrieb darüber in einem etwas scherzhaften Ton, dass die Vertreter der Ásatrúarmenn nur sehr vage Antworten aus dem Ministerium bekamen – und offensichtlich habe der Donnergott Þórr davon genauso wenig gehalten wie die Ásatrúarmenn, denn als ihr Besuch bei dem Minister beendet war, gab es ein fürchterliches „Donnerwetter“ in der Reykjavíker Innenstadt, das zu erheblichen Sachschäden in unmittelbarer Nähe des Ministeriums führte. 

Sigurbjörn Einarsson, der damalige Bischof Islands, empfahl dem Ministerium in einer schriftlichen Stellungnahme, der Organisation die staatliche Anerkennung zu verweigern. Er argumentierte dahingehend, dass die isländische Verfassung im Wortlaut jedem das Recht einräume, einen Verein zu gründen, um „Gott zu dienen“, was auf eine monotheistische Auffassung von Religionsausübung schließen lasse, und er verwies auf eine bereits vorliegende ältere juristische Stellungnahme, nach der demzufolge polytheistisch-religiöse Organisationen nicht durch die isländische Verfassung geschützt seien. Sigurbjörn kritisierte auch die vagen Lehren der Organisation, die geringe Anzahl ihrer Mitglieder, das Fehlen eines religiösen Oberhauptes sowie eines „Hauses der Andacht“. Weiterhin äußerte er sich besorgt über die möglichen moralischen Lehren einer heidnischen Organisation, besonders hinsichtlich der Freiheit des Einzelnen, Polygamie und Schutz der Persönlichkeit. 

Nach Sigurbjörns Meinung hatte es die bislang bedeutendsten Bestrebungen zur Wiederbelebung des germanischen Heidentums im Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus gegeben, und diese seien eng mit der Rassenideologie des Nazi-Regimes verknüpft gewesen. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die Antragsteller selbst als Anhänger der „Nýall-Theorien“ des Helgi Pjeturss betrachteten, die ähnliche rassistische Elemente wie die Nazi-Ideologie enthalte, wobei derartige Ansichten nicht von allen Nýall-Anhängern vertreten wurden. Andererseits traten auch nicht alle Nýall-Anhänger der Ásatrúarfélagið bei.

Als Antwort auf die Kritik des Bischofs erläuterten die Heiden, dass das Christentum auch einige polytheistische Elemente aufweise, und dass zum Heidentum durchaus auch der Glaube an ein Höchstes Wesen gehören könne. Sie bestritten jegliche Verbindung mit dem Nationalsozialismus und argumentierten, dass es zweifelhaft sei, dass es im Dritten Reich wirkliche Heiden gegeben habe, während es unstrittig sei, dass eine Reihe von christlichen Gruppierungen mit den Nazis zusammengearbeitet habe.

Begleitet von Debatten im Althing, dem isländischen Parlament, und einem erheblichen Medienecho wurde das Ásatrúarfélagið schließlich im Mai 1973 von der isländischen Regierung offiziell als religiöse Organisation anerkannt. Dies verlieh ihr das Recht, Ehen zu schließen und andere rechtsverbindliche Zeremonien durchzuführen. Darüber hinaus ist sie berechtigt, einen ihrer Mitgliederzahl gemäßen Anteil an der Kirchensteuer zu erhalten.

-o-o-o-o-


Aus dem Weltnetz: Jörmundur Ingi Hansen - Dies ist ein isländischer Name - Der Nachname ist ein Familienname, aber die Person wird mit dem Vornamen Jörmundur angesprochen. 

Jörmundur Ingi Hansen (14.08.1940-) ist ein isländischer neopaganer Anführer, Designer, Geschäftsmann und Bekleidungshändler. Der gelernte Bildhauer und bekannte Vertreter der Reykjavíker Hippie- Szene gründete 1972 die isländische neopaganische Organisation Ásatrúarfélagið mit und war maßgeblich an der Entwicklung ihrer Rituale, Liturgie und Kleidung beteiligt. Von 1994 bis 2002 leitete er die Organisation als „allsherjargoði“ (Oberhaupt). Während seiner Amtszeit erlebte Ásatrúarfélagið ein starkes Mitgliederwachstum, erwarb ein Gebäude in Reykjavík und errichtete einen von Jörmundur entworfenen heidnischen Friedhof. Ein interner Konflikt führte zu seiner Absetzung, und 2004 verließ er die Organisation und übernahm die Führung einer kleinen Splittergruppe.

Jörmundur hat beruflich als Architekt, Verkäufer und Designer gearbeitet. Er interessiert sich für Herrenmode und verkauft Vintage-Kleidung in Reykjavík. Geboren wurde er in Reykjavík, Island, als Jörgen Ingi Hansen. Schon früh änderte er seinen dänischen Vornamen in den isländischen Namen Jörmundur. Seine Eltern waren der Jörgen F. F. Hansen und Helga Eiríksdóttir Hansen. Nach seinem Abschluss an der Handelsschule Iðnskólinn in Reykjavík im Jahr 1957 ging er nach Kopenhagen, um an der Technischen Universität Dänemark Bauingenieurwesen und Architektur zu studieren, kehrte aber nach zwei Jahren nach Island zurück. Anschließend studierte er Bildhauerei bei Ásmundur Sveinsson und Ragnar Kjartansson.

Als junger Mann war er für seine unkonventionelle Persönlichkeit bekannt, interessierte sich für Esoterik und östliche Religionen und gehörte zu den prominentesten Persönlichkeiten der Hippie-Bewegung in Reykjavík. Von 1975 bis 1978 studierte er Ungarisch, Griechisch, Sanskrit und vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Island.

Jörmundur zufolge begann er 1955 im Alter von 15 Jahren, die altnordische Religion zu praktizieren. Er gründete eigenständig eine heidnische Gemeinde, die er Reykjavíkurgoðorð (etwa „Häuptlingstum Reykjavík“) nannte. In den 1950er Jahren versuchte er, eine größere heidnische Organisation zu gründen, fand aber vor dem kulturellen Einfluss der Studentenbewegung von 1968 in Island keine Interessierten.

Ásatrúarfélagiðs erste Jahrzehnte (1972–1993)

Jörmundur nahm Kontakt zu dem Bauern und Dichter Sveinbjörn Beinteinsson auf, als er hörte, dass dieser ebenfalls versucht hatte, Mitglieder für eine heidnische Organisation zu gewinnen. 1972 gehörten Jörmundur und Sveinbjörn zu den Mitbegründern der isländischen neopaganen Organisation Ásatrúarfélagið. Gemeinsam mit Sveinbjörn, der zum ersten Anführer der Organisation gewählt und mit dem Titel „allsherjargoði“ (Allsherjargoði) ausgezeichnet wurde, entwickelte Jörmundur die Rituale und die Liturgie. Er entwarf die Kleidung und schuf die Thor-Statue, die im Zentrum des Kultortes der Gruppe stand. Aufgrund seiner extrovertierten Persönlichkeit übernahm er einen Großteil der medialen Darstellung von Ásatrúarfélagið. Der Reykjavíkurgoðorð, ursprünglich Jörmundurs persönliches Projekt, existierte weiterhin und fungierte als lokale Abteilung innerhalb von Ásatrúarfélagið mit Jörmundur als Anführer.

In ihrem ersten Jahrzehnt zählte Ásatrúarfélagið etwa 70 Mitglieder. Eine kleine, an Rassenpolitik interessierte Fraktion spaltete sich 1983 ab und gründete eine eigene Gruppe. Ásatrúarfélagið ist bis heute durch eine liberale und humanistische Form des Neuheidentums geprägt. Die Bewegung basiert auf der Wiederbelebung von Traditionen und einer Verbindung von Lokalpatriotismus und Kosmopolitismus. Die zentralen Traditionen sind eng mit der isländischen Kulturgeschichte verbunden, in der die altnordische Literatur und die dazugehörige nordische Mythologie seit Langem eine bedeutende Rolle spielen, ebenso wie folkloristische Vorstellungen und Bräuche im Zusammenhang mit Wesen wie Elfen, Landvættir und Huldufólk. Die theologischen Ansichten der Mitglieder von Ásatrúarfélagið können variieren, und Vertreter wie Jörmundur haben ihre persönlichen Ansichten unabhängig voneinander dargelegt.

Jörmundur und andere Schlüsselfiguren in der Geschichte von Ásatrúarfélagið waren künstlerisch begabt. Dies führte zu einer starken Betonung literarischer, künstlerischer und kultureller Interessen. Laut dem Religionswissenschaftler Michael Strmiska unterscheidet sich Ásatrúarfélagið dadurch von vielen nordisch geprägten neopaganen Organisationen in anderen Ländern, wie beispielsweise den Vereinigten Staaten, wo der Fokus stärker auf dem kriegerischen und männlichen Bild der Wikinger lag.

Allsherjargoði (1994–2002)

Nach Sveinbjörns Tod im Jahr 1993 wurde Jörmundur 1994 zum neuen Allsherjargoði gewählt. Jörmundur repräsentierte eine Fraktion, die die alten Traditionen bewahren wollte, während Haukur die Praktiken der Ásatrúarfélagið so verändern wollte, dass sie seiner Meinung nach für die heutige Zeit attraktiver wären.

Reykjavík.

Die zunehmende Akzeptanz der Ásatrúarfélagið in der breiten Öffentlichkeit und ein signifikantes Mitgliederwachstum kennzeichneten Jörmundurs Zeit als Anführer. Die Gruppe erwarb ein Gebäude in Reykjavík und errichtete 1999 einen offiziellen heidnischen Friedhof, den Jörmundur entworfen hatte. Der Friedhof ist Teil des Friedhofs Gufunes in Reykjavík. Um die Jahrtausendwende förderte Jörmundur die internationale Zusammenarbeit neopaganer Gruppen durch den Weltheidnischen Kongress, eine Initiative des Litauers Jonas Trinkūnas. Zu Jörmundurs internationalen Visionen gehörten die Schaffung einer heidnischen Charta und die Unterstützung von Ländern ohne heidnische Organisationen. Der Weltheidenkongress führte zur Gründung des Weltkongresses der ethnischen Religionen (WCER), dessen Gründungsmitglied Ásatrúarfélagið war.

Jörmundur wollte Ásatrúarfélagið in ähnlicher Weise wie Sveinbjörn leiten und als Vorsitzender, Kassierer, Förderer und religiöser Führer fungieren. Aufgrund der zunehmenden Komplexität im Zuge des Wachstums der Organisation begann der Vorstand von Ásatrúarfélagið jedoch, für bestimmte Aufgaben separate Funktionsträger zu wählen, was zu einem internen Machtkampf führte. Der Verdacht, dass einige WCER-Mitglieder Verbindungen zur rechtsextremen Politik unterhielten – was nach Ansicht einiger Ásatrúarfélagið-Mitglieder negative Auswirkungen auf den Ruf ihrer eigenen Organisation haben könnte sowie ein Geschäftsvorhaben im Export von Islandpferden schwächten Jörmundurs internen Rückhalt. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder sprach sich schließlich für Jörmundurs Absetzung aus. Er wurde 2002 seines Amtes enthoben und durch die stellvertretende Allsherjargoði Jónína Kristín Berg ersetzt, bevor Hilmar Örn Hilmarsson, ein Komponist, Musiker und langjähriges Mitglied von Ásatrúarfélagið, 2003 in dieses Amt gewählt wurde. Jörmundur weigerte sich zunächst, seine Absetzung zu akzeptieren, wollte aber der Organisation nicht schaden und unterstützte die Wahl von Hilmar.

Im Jahr 2004 verließen Jörmundur und eine Gruppe von Anhängern Ásatrúarfélagið, wodurch die Reykjavíkurgoðorð unter seiner Führung als eingetragene religiöse Organisation wieder unabhängig wurde. Laut Jörmundur drehte sich der Streit zwischen ihm und Ásatrúarfélagið hauptsächlich um Geld; andere Mitglieder missbilligten seinen Umgang mit Finanzangelegenheiten und er kritisierte Ásatrúarfélagiðs Entscheidung, nach seiner Absetzung das Gebäude in Reykjavík zu verkaufen. Jörmundurs unabhängige Reykjavíkurgoðorð ist eine kleine, unpolitische Gruppe mit knapp 30 Mitgliedern im Jahr 2015. Sie warb nicht aktiv um neue Mitglieder, stand aber jedem Interessierten offen. Jörmundur behält das Recht, über die Organisation Eheschließungen und Beerdigungen durchzuführen.

Jörmundur ist auf dem 2005 erschienenen Album „Red for Fire: An Icelandic Odyssey“ der norwegischen Heavy-Metal-Band Solefald zu hören, wo er aus dem Edda-Gedicht Lokasenna rezitiert. Er ist Gegenstand des fünfminütigen Dokumentarfilms „Jörmundur“ (2018), in dem er seine Weltanschauung und das Konzept der Einheit mit der Natur erläutert. Der Film wurde beim Internationalen Filmfestival Reykjavík 2018 als bester isländischer Kurzfilm ausgezeichnet; die Jury nannte ihn „eine wunderschöne, ehrfurchtsvolle Ode an ein interessantes Thema“.

Religiöse Ansichten

Einen wichtigen frühen Einfluss auf Jörmundurs Auffassung der altnordischen Religion hatte der Gelehrte Finnur Magnússon im 19. Jahrhundert. Jörmundur hat sich stets intensiv mit Religionsgeschichte und vergleichender Religionswissenschaft auseinandergesetzt und dabei die Verbindung zwischen alten Traditionen in Island und Regionen wie Ossetien und Litauen betont.

1992 definierte Jörmundur seinen Zugang zum nordischen Polytheismus als die Entscheidung, sich auf die Seite der Asen – der Götter – zu stellen, die er als die schöpferischen Kräfte der Welt betrachtet, und sich den Jötnar – einer Wesenheit, die in den nordischen Mythen oft im Konflikt mit den Göttern steht – zuzuwenden, die er als die zerstörerischen Kräfte ansieht. Er betrachtet die Naturkräfte bis zu einem gewissen Grad als Götter, als diejenigen, die die Welt aus bereits existierender Materie geformt haben. Seiner Ansicht nach besteht die beste Art, die Religion zu praktizieren, darin, „sich selbst treu zu sein, im Einklang mit der Natur zu leben, sie mit Respekt zu behandeln und die öffentliche Ordnung zu achten“. In einem Interview von 2008 sagte er, dass vieles vom nordischen Heidentum den Isländern natürlich ergehe, da es Teil ihrer Kultur und Sprache sei. Er brachte es mit dem Konzept der Meme [Kulturphänomene], dem immateriellen Äquivalent von Genen, in Verbindung.

Anstatt die historische Liturgie zu rekonstruieren, entstanden die Rituale von Ásatrúarfélagið durch Überarbeitung und Experimente auf der Grundlage älterer Traditionen, um diese stetig zu erneuern. Die Rituale weisen typischerweise Bezüge zur altnordischen Literatur auf und verwenden historische Begriffe wie „blót“ sowie Rezitationen altnordischer Dichtung. In diesem Kontext gilt Jörmundur als jemand, der eine starke Kontinuität der Traditionen und die Verwendung historischen Materials befürwortet. Einige frühe Mitglieder von Ásatrúarfélagið waren in der medialen Vereinigung Félag Nýalssinna aktiv; Jörmundur nahm an einigen ihrer Sitzungen teil, war aber von den Ergebnissen nicht überzeugt.

Berufliche Laufbahn und andere Unternehmungen

Von 1962 bis 1966 fertigte Jörmundur Architekturzeichnungen an. Anschließend arbeitete er als Verkäufer im Unternehmen seines Vaters und führte ein eigenes kleines Geschäft. Er war an verschiedenen Designprojekten für Architekturbüros und in seinem eigenen Innenarchitekturbüro beteiligt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion zog er nach Litauen, wo er im Export von Islandpferden tätig war. Nach dem Tod seines Vaters Sveinbjörn im Jahr 1993 und seiner Ernennung zum Allsherjargoði (isländischen Hofmeister) kehrte er nach Island zurück. Bis zu seiner Pensionierung verdiente er seinen Lebensunterhalt mit dem Import von Küchengeräten aus Deutschland.