10.12.2025
Linksverdrehte „rassismuskritische Weihnachtsgeschichte“ in Berliner Friedenskirche.
Links-schizoide Weihnachtsgeschichten in Berlin
„Welt TV“ (Maximilian Heimerzheim) schreibt: „In Berlin lädt das Forum der Regionen zu einer interreligiösen, rassismuskritischen Führung durch den Weihnachtsgarten der Friedenskirche ein. Ziel ist es, angeblich diskriminierende Bilder von Weihnachten zu beleuchten.
Eine Führung in der Friedenskirche Charlottenburg will die Weihnachtsgeschichte „anders betrachten“ – weniger als unberührte Tradition, mehr als Spiegel heutiger Debatten. Was folgt, ist ein Abend zwischen theologischer Deutung, Postkolonialismus und interreligiöser Verständigung.
Es riecht nach altem Holz und Kerzen, als die Besucher an diesem Abend in der Friedenskirche Charlottenburg zusammenkommen. Vor ihnen stehen ein niedriger Tisch mit Geschenken und ein Adventskranz, soweit vertraut aus der Vor-Weihnachtszeit. Jedoch: „Heute geht es darum, die Weihnachtsgeschichte anders zu betrachten“, sagt Bastian Schmidt, 27, Theologie-Student und Küster der baptistischen Gemeinde.
Er wird hier gleich eine Führung unter dem Titel „Decolonizing Christmas“ beginnen, heißt: „Weihnachten dekolonisieren“.
Der Rundgang ist angekündigt als interreligiöse und rassismuskritische Betrachtung des Weihnachtsgartens der Friedenskirche. Die Veranstalter vom Verein „Freunde und Freundinnen des Berliner Forums der Religionen e.V.“ wollen gemeinsam mit muslimischen und christlichen Stimmen „koloniale und diskriminierende Bilder“ in der Weihnachtsgeschichte sichtbar machen. Besucher sollten erfahren, wie religiöse Vorstellungen „durch koloniales Denken geprägt“ seien und wie Weihnachten „als Fest für alle“ neu gedacht werden könne. Der Anspruch laut Einladung: nicht nur Bräuche erklären, sondern „neue politische Wirklichkeiten“ aufzeigen und die Weihnachtsgeschichte „gesellschaftlich nutzbar“ machen.
Die Führung, erklärt der Theologie-Student Schmidt, sei aus der Frage eines Schülers entstanden, was die Weihnachtsgeschichte uns heute noch sagen könne und aus dem Bedürfnis heraus, etwas gegen „antimuslimischen Rassismus“ zu tun. An Schmidts Seite steht Gökce Aydin vom Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität, so stehen sie für die angestrebte je christliche und muslimische Perspektive.
Der Rundgang beginnt: Rund zehn Besucher – überwiegend ältere Männer – folgen einander in eine Abfolge kleiner Räume. Im ersten davon sitzen die Besucher im Stuhlkreis. Schmidt spricht über Dinge, die man im Dezember für selbstverständlich hält. „Man hat versucht, durch diese Bräuche seine Traditionen am Leben zu halten“, sagt er und erklärt die Herkunft des Adventskranzes und weihnachtlicher Süßigkeiten. Dann erzählt er vom heiligen Nikolaus – von Legenden, Ausschmückungen und der Rolle von Coca-Cola beim bekannten roten Gewand. Den historischen Nikolaus nennt er „einen lieben, fast schon sozialistischen alten Mann“.
Aydin ergänzt Ausführungen über die Bedeutung des Lichts im Sufismus, Kerzen an Festtagen, Tannenbäume an Neujahr. „Einige Familien haben einen Ramadan-Kalender statt eines Adventskalenders“, sagt sie. Die Besucher hören aufmerksam zu.
Heilige Drei Könige, im Original: „Betrüger“
Der Übergang in den nächsten Raum ist eine Schranktür, eine Anspielung auf die Buch- und Film-Reihe „Die Chroniken von Narnia“ des christlichen Autors C.S. Lewis. Dahinter stehen die Heiligen Drei Könige. „Im griechischen Urtext heißen sie magoi“, sagt Schmidt. „Das kann man auch mit Betrüger übersetzen.“ In der Bibel-Überlieferung des Matthäus beschreibe dieser die Fremden mit Faszination und Argwohn. „Er musste sich dieses unheimliche Wissen der Drei irgendwie erklären.“ Später bezeichnet Schmidt diese Grundhaltung des Evangelium-Autors als „rassistische Xenophobie“.
Ein Raunen geht durch die Gruppe. Besonders die Darstellung Königs Caspars – in der europäischen Krippentradition oft bewusst als Schwarzer – hält Schmidt für problematisch. Das sei weniger Ausdruck globaler Vielfalt als vielmehr ein kolonial geprägtes Bild von „dem Anderen“.
Der nächste Raum ist größer, rot erleuchtet. Auf Sitzkissen nimmt die Gruppe vor einer schlichten Darstellung des Zimmers von Maria Platz. Aydin erklärt, wie Maria im Koran als Maryam erscheint: eine junge, eigenständige Frau, die die Schmerzen der Geburt erlebt. „Wahrscheinlich war sie vierzehn, als sie Jesus zur Welt brachte“, sagt Schmidt.
Schmidt verschiebt die Perspektive weiter: Der entscheidende Vers aus Jesaja sei falsch übersetzt worden. „Eigentlich steht dort ‚arbeitende Frau‘, nicht zwingend ‚Jungfrau‘.“ Er betont, niemandes Glauben angreifen zu wollen: „Ich will das Wunder der Geburt Jesu betonen. Aber man sollte wissen, worüber man spricht.“ Ein älterer Besucher meldet Zweifel an: Niemand sei damals dabei gewesen.
Hinter dem nächsten Durchgang steht eine einfache Holzkonstruktion, die eine Herbergsfassade andeutet. Gegenüber hängt eine Landkarte der antiken Region rund um das heutige Israel. Schmidt zeichnet den Weg von Nazareth nach Betlehem nach – eine Strecke, die in der christlichen Tradition als Pilgerroute erzählt wird.
Historisch sei das jedoch keineswegs gesichert. „Ob die zugrundeliegende römische Volkszählung überhaupt so stattgefunden hat, wissen wir nicht“, sagt er. Viele vertraute Elemente der Weihnachtsgeschichte ließen sich schwer belegen, und dennoch würden sie oft als unverrückbar dargestellt. „Wir reden viel über muslimischen Fundamentalismus“, sagt Schmidt. „Aber christlicher Fundamentalismus ist auch ein Problem in unserer heutigen Gesellschaft.“
Der vorletzte Raum ist weitläufig, der Boden mit Stroh ausgelegt, Plastikschafe stehen im Halbschatten. Schmidt deutet auf die Hirten: gesellschaftliche Randfiguren, arm, nicht angesehen. „Über sie redete man damals wie die CDU heute über Neukölln“, sagt er. Daraufhin herrscht kurz, vielleicht verblüffte, Stille.
Aydin ergänzt, dass es bemerkenswert sei, dass gerade die einfachen Leute das Wunder zuerst zu Gesicht bekommen. Nicht Könige, keine Eliten – Menschen, die religiös wie sozial ganz unten stehen. „Das ist kein Zufall“, sagt sie. Ihre Botschaft: die christliche und islamische Religion ist kritisch gegenüber Eliten und deren Machtausübung.
Im letzten Raum steht eine große Krippe aus Holz. Maria und Josef sind mit dunklerer Haut dargestellt, das Kind liegt auf Stroh, die Tiere daneben. „Armut wird in der christlichen Tradition oft romantisiert“, sagt Schmidt. „Damals war sie Alltag.“ Im Islam, ergänzt Aydin, sei jede Geburt ein Wunder – ohne den moralischen Akzent der Armut. Schmidt führt den Gedanken weiter: Die Weihnachtsgeschichte sei auch eine Erzählung über Migration. „Bin ich der Wirt, der einen Stall anbietet? Oder der sagt: Bei mir gibt es keinen Platz?“
Decolonizing heißt Entscheidungen treffen“
Nach der Führung erläutert Schmidt im Gespräch, dass für ihn die Weihnachtsgeschichte kein sakraler Ruheraum sei, sondern ein Text, der „Unterdrückungsstrukturen und koloniale Blickwinkel sichtbar machen“ könne. Er zitiert Befreiungstheologen wie Gustavo Gutiérrez, spricht über die Verantwortung, religiöse Schriften historisch zu prüfen, und über den Mut, tradierte Bilder zu korrigieren.
„Decolonizing heißt Entscheidungen treffen“, sagt er. „Traditionen muss man nicht abschaffen, aber man sollte verstehen, wie sie entstanden sind.“ Die Weihnachtsgeschichte verstehe er ausdrücklich auch politisch, sagt Schmidt zudem, und dass er sich gegen christliche Milieus wende, die sich selbst als „apolitisch“ sehen. Diese Haltung, so Schmidt, öffne „Tür und Tor für Kulturkampf-Konservativismus“ und könne in „rechte Strukturen“ führen. Kritik am Islam spart er an diesem Abend bewusst aus, um nicht erneut dem Muster zu folgen, „über ‚die Anderen‘ zu reden“.
Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch Mittel der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Projektförderung zur Stärkung der religionsübergreifenden Zusammenarbeit wird regulär öffentlich ausgeschrieben; der Träger der Führung, der Verein „Freunde und Freundinnen des Berliner Forums der Religionen e. V.“, hatte sich im üblichen Verfahren beworben. Die Veranstaltung gehört zu dessen Projekttitel „Interreligiöse Bildungsarbeit“ und erfüllt laut Senatsverwaltung die Förderkriterien des Programms.
Der Verein erhielt im Jahr 2025 insgesamt 80.000 Euro, davon 65.000 Euro für Personalkosten. Er arbeitet vor allem in der Fortbildung von Religionslehrern und in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen, unter anderem im Projekt „Interkultur Pankow“, das Willkommensklassen mit Berliner Schulklassen in Kontakt bringt. Die Führung „Decolonize Christmas“ wurde nach Angaben der Senatsverwaltung mit „sehr schmalen Restmitteln“ aus diesem Budget umgesetzt.
Die Besucher reagieren unterschiedlich. Holger Rogoll (57) lobt die historische Tiefenschärfe: „Manches war mir so nie bewusst.“ Michael Hackenberger (71) betont die Grenze zwischen Faktentreue und Bedeutung: „Was wirklich passiert ist, weiß keiner. Entscheidend ist, wie man die Geschichte liest.“ Und Ralf Mitmann (61) nimmt vor allem die interreligiösen Bezüge mit: „Jetzt verstehe ich besser, warum Jesus in der Kunst immer europäisch aussieht – und warum ihn das irritiert.“ (Ende des unveränderten Textes)
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10.12.2025 – Nius-Redaktion – „Die Friedenskirche in Berlin-Charlottenburg fragt: „Aber was, wenn die Geschichte, die wir jedes Jahr feiern, auch Geschichten von Macht, Kolonialismus und Diskriminierung erzählt?“
„Decolonizing Christmas“: Erste Kirche will Weihnachten „neu denken“
Wie rassistisch und kolonialistisch ist eigentlich Weihnachten? Unter dem Motto „Decolonizing Christmas – zwischen Traditionen, Religion und Rassismus: Weihnachten neu denken“ klärte die Friedenskirche in Berlin-Charlottenburg am vergangenen Montag genau darüber auf.
Denn eigentlich sei Weihnachten ein Fest der Liebe: „Aber was, wenn die Geschichte, die wir jedes Jahr feiern, auch Geschichten von Macht, Kolonialismus und Diskriminierung erzählt?“, fragt die Baptisten-Kirche auf der eigenen Website. Zur Beantwortung wollte man gemeinsam mit „muslimischen und christlichen“ Stimmen in einem „interaktiven Weihnachtsmarkt“ entdecken: „Woher kommen die Bilder, die wir vom ‚Anderen‘ haben? Wie prägt koloniales Denken noch immer unsere religiösen Vorstellungen? Und: Wie können wir Weihnachten gemeinsam dekolonisieren – als Fest für viele?“
Koloniale und diskriminierende Bilder des Weihnachtsfestes wollten die „Freunde und Freundinnen des Berliner Forums der Religionen e.V.“, die den Rassismus-Rundgang veranstalteten, damit sichtbar machen und die Besucher gemeinsam durch die Ausstellung führen.
In einer Zeit, in der Religion oft trenne, wolle man zeigen: „Dialog verbindet“. Die Referenten der Veranstaltung kamen dazu nicht nur aus dem christlichen Kontext: Neben Bastian Schmidt, dem Freien Referenten der Friedenskirche Charlottenburg für Frieden und Gesellschaft waren auch die Islamische Religionspädagogin Gökce Aydin und der Professor für Islamische Religionspädagogik, Tuba Işik, mit von der Partie.
Die Veranstaltung sei an alle gerichtet gewesen, die neugierig sind, heißt es auf der Seite: „Studierende, Erwachsene, Pädagog*innen, Religionsinteressierte, Aktivist*innen, Skeptiker*innen, ihr seid herzlich willkommen“, schreibt die Kirche auf ihrer Seite.
Offiziell gehört die Veranstaltung zur „Interreligiösen Bildungsarbeit“, die von der Berliner Senatsverwaltung gefördert wird. Der Verein erhielt im Jahr 2025 insgesamt 80.000 Euro, davon 65.000 Euro für Personalkosten.
Nachdem „Welt“ bereits über die erste Veranstaltung berichtet hatte, wurde die für Montag geplante Nachfolgeveranstaltung nun abgesagt. Die Veranstalter widersprachen zu einem von der Zeitung zitierten Satz, wonach Weihnachten „abgeschafft“ werden solle: „Der zitierte Satz, Weihnachten solle ‚abgeschafft‘ werden, ist in der Veranstaltung niemals gefallen. Der gewählte Titel der Veranstaltung war rückblickend vielleicht zu provokant formuliert.“
Kein Verständnis für die Reaktionen
Die „teilweise sehr heftigen Reaktionen“ seien für die Veranstalter aber nicht vorhersehbar gewesen. Nun fühlt man sich offenbar missverstanden: „Veranstaltungen des Berliner Forums der Religionen sind getragen vom Geist des Dialogs, des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung. Bei der Veranstaltung wurde deutlich gemacht, dass sowohl christliche als auch islamische Texte auf jüdischem Fundament basieren.“
E-Mails, die die Kirche nach der Berichterstattung erreicht haben, hätten einen „diffamierenden und aggressiven Wortlaut und äußern sich bedrohend in Bezug auf unsere muslimischen Referierenden.
Dies hat zur Folge, dass die Sicherheit der Referierenden für den kommenden Montag nach unserer Einschätzung nicht gewährleistet werden kann“, heißt es auf der Website. Die Entscheidung bedauere man sehr, sehe dazu aktuell aber keine Alternative.
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Deutsche sind in den Augen von Islamisten „Ungläubige“, deshalb dürfen sie uns, nach den Aussagen ihres Koran, belügen und betrügen >> https://www.youtube.com/watch?v=n1dGyAGQkt8
Was sich da in der Friedenskirche, als „antirassistische Initiative“ abspielte, ist unter einem linkspolitischen Islamisierungs-Konzept zu summieren. Die marxistische Sozialdemokratie (SPD) bzw. die parteiübergreifenden Sozis, rechnen sich seit Generationen entscheidende Vorteile durch Wählerzuwachs aus, bei Auflösung des deutschen Ethnos in der Überfremdungsmasse fremdkultureller Invasionen. Einer der antideutschen Trümpfe in diesem bösen Spiel ist die Förderung der Islamisierung, über die scheinheilige, vorgeblich gutmenschliche Migrationsförderung, aus Afrika und Orient. Diesen Leuten geht es um die geistig-seelische und existentielle Auslöschung des Deutschtums, als erklärter Feind des sozialdiktatorischen Zukunftsmodells à la DDR-II. Eine Bewertung aus dieser Sicht muss sogar die teilweise nicht unrichtigen Vorwürfe gegen das kirchenchristliche Weihnachtsfest als dubios erscheinen lassen; man spürt die Absicht und ist verstimmt ! Wer sich mit Islamisten verbindet, deren erklärtes Ziel es ist, Europa in Besitz zu nehmen, um deutsche Brauchtümer schlechtzureden, muss als Erzfeind erkannt und bezeichnet werden dürfen. Die in der Berliner Friedenskirche vorgetragenen Rassismusvorwürfe sind völlig absurd und in keinem konkreten Punkt nachvollziehbar. Wer von Rassismus (Antigermanismus) und Kolonialismus (Unterjochung u. Ausbeutung Germaniens durch Kleriker des Papsttums) reden darf, aus historischem Anlass, der judäo-römisch-katholischen Eroberung unserer germanischen Heimatregionen, sind wir deutsche Heiden und sonst keiner !