19.07.2025
DAS HEXAGRAMM
Der Sechsstern ist so alt wie Stein,
das arische Heilsmal soll er sein.
Tiefsinnig ist sein Zahlen-Code,
den Ahnen galt er als Gottes Gebot.
Den Ario-Indern wohl bekannt,
„Shri-Yantra“ hat man ihn genannt.
In Goseck, Ur-Germaniens Tempel,
fand man diesen Sechseck-Stempel.
Vor siebentausensd Sonnenjahren
war das Signum zu erfahren,
das Heile und Gesundheit meint,
deshalb im Kindergrab erscheint.
Zwei Dreiecke die sich schmiegen,
woll‘n sich bekämpfen und besiegen?
Nein, sie zeigen Weltenharmonie,
das heißt, die duale Diplomatie !
Das Judenvolk stand zu dem Stern
zunächst einmal noch völlig fern.
Erst als die Neuzeit kam gerannt,
hat Juda sich zum Stern bekannt.
Der Germanen-König Theoderich
prägte den Stern auf Münzen sich.
So bleibt uns sicher der Befund:
Das Hexagramm hat deutschen Grund.
Und in den Runen ist‘s verdeckt,
weil es in ihrer Sechszahl steckt.
Dort ist es laut hineingedacht,
ich hab‘s nur zu Gehör gebracht !
Das in Ario-Indien seit Urzeiten bekannte und geschätzte „Sri-Yantra“ oder „Sri-Chakra“ ist ein kraftvolles geometrisches Diagramm, ein Symbol für das Göttliche, d.h. es stellt die Vereinigung von männlicher und weiblicher Energie dar und gilt als Werkzeug für Meditation und spirituelle Praxis. Ein Symbol für Glück, Gesundheit und Wohlstand. Es verbindet den Menschen mit der Harmonie der allumfassenden, kosmischen Einheit. Das älteste Shri Yantra Chakra wird auf eine Zeit vor mehr als 12.000 Jahren geschätzt. Es ist eines der ältesten, reinsten und stärksten Symbole im Hinduismus.
Vier nach oben gerichteten Dreiecke symbolisieren Shiva (Shiva trikonas), das männliche Prinzip und fünf nach unten weisende Dreiecke(Shakthi trikonas) Shakti, das weibliche Prinzip. Sie bilden zusammen 44 Dreiecke einschließlich des zentralen Punkt oder bindu. Der zentrale Punkt bezeichnet die Blume des Lebens. Es ist das Ergebnis der Vereinigung von einer roten Blume, Shakti, mit einer weißen Blume, Shiva. Shiva symbolisiert das kosmische Bewusstsein und Shakti, die kosmische Energie, die durch Iccha Shakti oder Willenskraft, Gyan Shakti oder Macht des Wissens und Kriya Shakti oder Kraft des Handelns begleitet wird.
Im ur-gallogermanischen Kulturraum Mitteleuropas ist das 6-Eck und der ornamentale 6-Zack früh zu finden. Ein siebentausend Jahre alter Kumpf des Kindergrabes von Goseck /Sachsen-Anhalt zeigt bereits das Sechseck (siehe Abb. mit Dekorabrollung). Sechssterne zieren irdene Kultgefäße der Bandkeramiker im 4. Jt. v.0, besonders schön auf den Kumpfen von Rheindürkheim und Rheingewann (Museum Worms). Einen derartigen altkret. Siegelabdruck (2000-1700 v.0) und ein besonders schön gearbeitetes, durchbrochenes Goldblech (Saal XI, Vitrine 151) aus protogeometrischer Periode (1.100-900 v.0) mit jeweils 2 Sternspitzen, die nach oben und unten weisen, zeigt das Archäolog. Museum von Heraklion/Kreta. In der Frühbronzezeit erscheint das Hexagramm als Zierstern von norddt. Gerätschaften und goldenen Schalen. Schließlich lässt sich dies Ursymbol auf merowingischen Grabfunden, z.B. einer großen Perle (Starkenburg/Hessen), einer Gewandspange (Museum Nordhausen) sowie auf sächs. und ags. Fibeln des 5.Jh., nachweisen. Die bisher schönsten Funde dieser Art sind die völkerwanderungszeitl. silberne Schalenfibel aus einem Frauengrab aus Ostbense (Ldkr.-Wittburg/Weser-Ems), mit verflochtenem Sechsstern sowie der allamannische Fingerring von Eschenz (Schweiz), mit farbigem Glasfluss eines roten und eines grünen Dreiecks (Polarität: Feuer-Wasser), die sich zum Sechsstern zusammenfügen; inmitten des roten Dreiecks sind 2 zentrische Sonnenkreise eingelegt.
Ein eindrucksvolles Zeugnis für das altgläubige Verständnis der 6-Zahl und des Hexagramms stellt der allamannische Fingerring von Eschenz (Schweiz) dar, mit farbigem Glasfluss eines roten und eines grünen Dreiecks (Polarität: Feuer-Wasser), die sich zum Sechsstern zusammenfügen. Inmitten des roten Dreiecks sind 2 zentrische Sonnenkreise eingelegt.
Münzprägungen des jüngeren und des älter gewordenen Ostgoten-Königs Theoderich. Auf Münze der Abb. 1 sind über und unter dem Königs-Signum die Sonnensymbole des Kreuzes und des Ringes zu sehen, was die synkretistisch arianisch-heidnische bzw. ostgotisch-religiöse Konstante verdeutlicht. Auch im Zentrum des rückseitigen Lorbeerkranzes steht das altgermanisch-heidnische Sonnenring-Zeichen. Die Münze der Abb. 2 trägt auf der Rückseite den runischen Sechsstern bzw. die „gibu, donum“-Rune (donum = lat. Geschenk). Unter dieser Doppelbezeichnung wird sie in der Runen-Tabelle des Hrabanus Maurus im „St. Galler Codex“ Nr. 270 geführt (9./10. Jh.). In folgenden Runenverzeichnissen ist sie in gleicher Form zu finden: „Cod. Vindob. 64“, Cod. Vindob. 828“, „Hrabanus Maurus apud Goldast“, „Hrabanus Maurus apud Lazius“.
Mensch und Kosmos >>
https://oding.org/religion/der-runen-vortrag/runen-vortrag-20-kosmos-und-mensch
Germanen-Stern >>
https://oding.org/religion/zahlenmythologie/judenstern-germanenstern-kosmosstern