
Feen sind übernatürliche Wesen aus Erzähltraditionen, die heute meist als schöne, magisch begabte Frauen verstanden werden, die Menschen gegenüber wohlwollend oder auch bösartig agieren können. Die Figur stammt ursprünglich aus den keltischen Sagen, die sich bis in deutsche und französische Literaturen erhalten konnten. Die moderne Darstellung von Feen, oft mit Flügeln und in der Natur verortet, ist eine Weiterentwicklung, die stark von der Romantik und späteren Fantasy-Werken geprägt ist.
Ursprung und Entwicklung kommen aus indoeuropäische Wurzeln. Der Begriff leitet sich vom lateinischen fatum (Schicksal) ab, da Feen oft ins Schicksal von Menschen eingriffen. Das modere Konzept wurde aus der französischen Fée-Literatur ins Deutsche und viele andere Sprachen übernommen. Die germanische Mythologie kennt die die Geistwesen der Alfen, aus deren Begriff sich die Elfen (Licht- und Dunkel-Alfen) ebenso ableiten können. Die Feenfiguren basieren hauptsächlich auf keltischen Vorstellungen von Wesen der Anderswelt.
Heute werden sie oft als junge, schöne Frauen mit magischen Kräften und manchmal auch als kleine, geflügelte Wesen dargestellt. Ihre Natur kann zwiespältig sein – sie können wohlwollend und hilfreich sein oder aber auch gefahrvoll und bösartig. Sie sind magisch begabt und können zaubern, wobei ihre Kräfte je nach Erzählung variieren. Letztlich sind es erdachte Inkarnationen des weiblichen Geistes.