OTTO CARIUS
 
 
Ein Mann ist hoch zu loben,
der unverbogen blieb,
der sich, ob Krieg, ob Frieden,
in Helden-Tafeln schrieb.
 
Ein Panzermann wie einer
aus echtem Schrot und Korn,
war er mit seinem „Tiger“
im Sturmlauf immer vorn.
 
Es wusste, dass der Ostfeldzug,
ein blanker Notmarsch war
und dass der Bolschewismus
nur Drachensaat gebar.
 
Jener Wehrmachtsschachzug
kam nur zehn Tag‘ zuvor
der roten Russen-Walze,
sie stand schon vor dem Tor.
 
Doch gab es damals Männer
der Wehrmacht und Es-Es,
die scheuten weder Not noch Tod,
sie traten an, indes.
 
Ob Knispel, Witmann, Carius,
aus deutscher Heldenschaft,
die über tausend Jahre hin
sich kraftvoll aufgerafft.
 
Wir danken diesen Männern,
über den Tod hinaus
und heften an der Helden Brust
den schönsten Eichenstrauß.
 
Otto Carius (27.05.1922-24.01.2015) war ein Offizier der Wehrmacht und einer der erfolgreichsten Panzerkommandanten des Weltkrieg II.. Mit 150 Abschüssen freindlicher Panzer gilt er, zusammen mit Michael Witmann, Kurt Knispel und Johannes Bölter, als einer der erfolgreichsten Panzerkommandanten des Weltkrieges und erhielt als höchste Auszeichnung das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub“, das „Eichenlaub“ am 27.07.1944 aus der Hand des „Reichsführers Es-ES“, Heinrich Himmler. Nach der erfolgreichen Beendigung seiner Ausbildung und der Ernennung zum Leutnant wurde er im Juni 1943 sofort als Zugführer in der 2. Kompanie der Schweren Panzer-Abteilung 502 nach Leningrad kommandiert. Als eine der ersten Einheiten war die 2. Kompanie mit dem neuen Panzerkampfwagen VI Tiger ausgerüstet und wurde in verschiedensten Operationen der Ostfront eingesetzt. Als Chef der 2. Kompanie der s.Pz. Jg. Abt. 512 lag der Schwerpunkt seiner Kampfeinsätze gegen die Panzermassen der „Roten Angriffsarmee“, vom 24.02. bis 22.03. 1944 um Narwa und Dünaburg. Eine schwere Verwundung im Nahkampf am 24.07.1944 beendete seinen Einsatz des zum Kompanierführer ernannten O. Carius an der Ostfront. Er erlitt fünf Verwundungen, doch ein Bein- und ein Halsdurchschuss zwangen ihn ins Lazarett. Nach Genesung ging es gegen den US-Feind im Westen. Die Kriegserinnerungen von Otto Carius sind als Buch erschienen: „Tiger im Schlamm“, 1960. Darin erzählt er die packenden Erlebnisse, mit Hilfe des originalen Gefechtberichtes von Division und Korps, den Carius über den Krieg hinaus retten konnte. Nach dem Krieg wurde Carius zeitlebens Apotheker. Selbständig machte er sich mit seiner „Tiger-Apotheke“ in Herschweiler-Pettersheim, Landkreis Kusel/Rheinland-Pfalz. Sein Heldentum hielt auch im sog. „Frieden“ an, in dem die Verleumdungen und Schmähungen von Wehrmacht und der Waffen-Es-Es weitergingen. Carius verwahrte sich gegen Kritik an der Kriegsführung der Wehrmacht und sah sein Buch auch als Quelle und Rechtfertigungsschrift gegen die von ihm schmerzhaft empfundenen Diffamierungrn der Soldaten der Wehrmacht und gegen die Lügenkampagne, durch welche die deutsche Bevölkerung umerzogen worden sei, was den Tatsachen leider nur allzusehr entspricht. Zugleich rechtfertigte er den Krieg gegen die Sowjetunion korrekt - in Übereinstimmung mit kompetenten Historikern - als Abwehrkampf gegen den mörderischen Bolschewismus sowjetischer Prägung. Die Wehrmacht vollzog ihren Präventiefschlag gegen die Sowtunion am 22.06.1941, Stalins Angriffsbefehl lautete auf den 06.07.1941. - Am 24. Januar 2015 verstarb Otto Carius im Alter von 92 Jahren und viele treugebliebene Deutsche trauerten mit seiner Familie und werden bis in alle Zukunft des Panzerhelden in Bewunderung und Dankbarkeit gedenken.
 
 
Otto Carius bekommt aus der Hand seines Kriegsherrn, dem „Reichsführer“, das  „Eichenlaub“ am 27.07.1944.