18.09.2023

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„LETZTE GENERATION“

Blödheit der Jugend bleibt immer frisch
sie erweist sich als unerschütterlich.
Mit dem Unsinn von „Letzter Generation“,
verführt man sie 2.000 Jahr‘ lang schon.

Die Jugend fällt immer erneut drauf rein,
durchschaut ihn nie, den falschen Schein,
Sie kleben auf uralten Leimruten fest,
oft bis zum verpfuschten Lebens-Rest

Von „Letzter Generation“ logen die Listen
über tausend Jahre die Kirchenchristen
und „Jehovas Zeugen“ tun es bis heut‘,
worüber sich köstlich ihr Kassenwart freut.

Es begann mit des Jesus irrem Geschrei,
dass die Welt kurz vor ihrem Ende sei
und seiner großmäuligen Ankündigung,
dann käm‘ er herbei im Rettungs-Sprung.

Er käme als Herrscher aus Höhen zurück,
brächt‘ seinen Anhängern Herrscherglück,
versprach ihnen Teilhabe an seiner Macht
und nur die Vernünftigen haben gelacht.

„Rabbi J.“ hätt‘ einen Psychiater gebraucht,
doch „Rabbi Schaul“ machte ihn erlaucht,
er erhob den Zimmermann gar zum Gott,
dafür rührte er laut seinen Rummelpott.

Barer Unsinn ist des Saul-Paulus Rezept,
doch das durchschaut kein Christen-Adept.
Wer einmal dem dümmlichen Wahn verfiel,
fährt zeitlebens krumm auf falschem Kiel.

Marxisten-Bolschewiken trieben es gleich,
sie erlogen ein Proletarier-Himmelreich,
aber was sie erschufen war nur der Gulag,
für Trotzkis und Lenins „bourgeoises Pack“.

Die KP tönte auch vom „Letzten Gefecht“,
erst hernach würde es herrlich und recht.
Die Einpeitscher streben immer zur Macht,
missbrauchen die Jugend für ihre Pracht.

https://www.youtube.com/shorts/ppBW0caTK1w = „Letzte Generation“
https://www.youtube.com/shorts/URUV-PoYjhw = ungebildete Klimakleber
https://www.youtube.com/shorts/H91FdHfQvmY = Irre Klimapolitik
https://www.youtube.com/shorts/ruip8t0Ol6Y = Kommunisten gegen AfD
https://www.youtube.com/shorts/-EzSzXLBPAQ = Bürgergeld zerstört Arbeitsmoral
https://www.youtube.com/shorts/uoYC3Xzn-0s = Kommunisten regieren !
https://www.youtube.com/shorts/g6FtdMBR-e0 = Migranten überrennen Europa !
https://www.youtube.com/shorts/I_1txzBuoBM = Fachkräfte ?
https://www.youtube.com/shorts/bxCrTOn2QdA = Der wievielte Weltuntergang ?
https://www.youtube.com/shorts/2vlgSYvjNWc = Kampf gegen Kommunismus

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Für die rebellischen und unvernünftigen Gedanken des antiken Christismus sowie für die marxistisch-leninistischen Parolen ließen sich in der Masse junge, übertölpelte Menschen einspannen, ebenso wie die heutigen terroristischen Klima-Kleber der „Letzten Generation“, die sich in ihrer jugendlichen Naivität für ihnen völlig unbekannte Mächte und Interessen des US-Großkapitals einspannen lassen, von dem sie indoktriniert und finanziert werden -, und zwar amüsanter Weise mittels des uralten Tricks mit der Angstmacherei von der „Letzten Generation“, mit der schon Christen und Marxisten ihre Bauernfängereien erfolgreich betrieben.   

Von der kommunistischen „Letzten Generation“ vor dem Proletarischen Himmelreich in der Sowjetunion. „Auf der Stelle erschießen“ - „Staatsgründer Wladimir Iljitsch Lenin“ - Fritjof Meyer - Spiegel 29/1999, Auszug: „…Auf einem Kongreß der Parteijugend am 2. Oktober 1920 erläuterte Lenin: „Wenn ein Bauer sich den Getreideüberschuß aneignet, den er auf seinem Land erwirtschaftet hat, also Getreide, das weder er noch sein Vieh zum Überleben benötigen, ... dann hat er sich bereits in einen Ausbeuter verwandelt“, in einen ,Kulaken‘. Sogar ,gegen die schwankenden und hemmungslosen Elemente der arbeitenden Menschen selbst‘ sei Gewalt anzuwenden, befand Lenin.

Sein Programm: ,Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer, von den Flöhen, den Gaunern, von den Wanzen - den Reichen und so weiter und so fort‘, auch von ,bürgerlichen Intellektuellen‘ und ,Arbeitern, die sich vor der Arbeit drücken‘. Gemeint waren die Schriftsetzer von Petrograd, die bis zum Januar 1918 und wieder im April 1919 gegen die Diktatur der Bolschewiki streikten. Lenin wandte sich gegen Sozialdemokraten, die da sagten: ,Die Revolution ist zu weit gegangen.' Ihnen solle man antworten: ,Gestattet uns, euch dafür an die Wand zu stellen.' Bei Bedarf war er auch Antisemit. ,Behandelt die Juden in der Ukraine mit eiserner Faust', trug er den ukrainischen Genossen auf und schrieb danach an den Rand: ,Formuliert es freundlicher: die jüdischen Kleinbürger.“ Aber überproportional viele seiner Mitarbeiter waren Juden, bis Stalin, erst nach dem mit jüdischer Hilfe gewonnen Krieg, zu Beginn der 50er Jahre, gegen sie als „Internationalistische Verschwörer“ vorging.

Fritjof Meyer: „Er [Lenin] kümmerte sich um Details: Zur Beschattung Verdächtiger empfahl er »besondere Trennwände, Holzverschläge oder Umkleidekabinen, Blitzdurchsuchungen; Systeme zur doppelten und dreifachen Sofortüberprüfung«. Er riet, Verhaftungen am besten nachts vorzunehmen; Parteimitglieder hätten alles Auffällige der Staatssicherheit zu melden. Als gleich nach dem Oktoberputsch die Genossen die Todesstrafe für Deserteure abgeschafft hatten, erregte sich Lenin: »So ein Unsinn. Wie kann man denn eine Revolution ohne Erschießungen durchführen?« Allein 1921, vier Jahre nach dem Sieg, wurden 4337 Rotarmisten exekutiert.

[Erst wer Lenins Ansichten und Wirken kennt und seine tatsächliche Bedrohung für Deutschland, versteht Adolf Hitlers antibolschewistische Abwehrpolitik, durch die er Deutschland zunächst vor der KPD retten konnte, indem er auch sinnvolle Gegenakzente setzte, wie: Volksgemeinschaft gegen Klassenhass und Klassenkampf, Förderung und Ehrung von Ehe und Familie, Ehestandsdarlehen zur Existenzgründung junger Familien, großangelegter Eigenheimsiedlungsbau, grandioser Autobahnbau, Volkswagen für Jedermann, Abbau von Standesdünkel im Reichsarbeitsdienst unter dem Schlagwort: Arbeiter der Stirn und der Faust, seid einig, Licht- und Luft am Arbeitsplatz, KdF-Erholungsfahrten für die Arbeiter, eine Fülle der Spiel- und Sport-Angebote für die Jugend, Ehrung der Mütter durch Geld und Mutterkreuz, Förderung des Handwerks- und Gildewesens. Im NS-Staat gab es keinen Fachkräftemangel, keine linksradikalen Chaostage, keine stündlichen Vergewaltigungen, keine Migrantengewalt, keine Volksüberfremdung, keine Industrieabwanderung, keine Islamisierung, keine Steuergeldverschwendung in alle Welt und keine Industrie-Ausspionierung und -Abwerbung durch den US-Geheimdienst. Allerdings gab es im Führersystem keine Demokratie im heutigen Sinne; wobei sich die Frage aufdrängt, inwieweit ein System als demokratisch bezeichnet werden kann, in dem auf zahlreichen Sektoren Maßnahmen und Gesetze gegen den Willen der Bürgermehrheit durchgedrückt werden können, wie: Lagerung von Atom-Waffen auf deutschem Boden, Führung der US-Drohnenkriege von deutschem Boden aus, unbefragte Einführung des Euro und Abschaffung der D-Mark, unbegrenzte Zuwanderung Fremdvölkischer in die steuergespeisten Sozialsysteme, finanzielle Transitleistungen in Milliardenhöhen an Staaten die es nicht nötig haben (China, Indien: 10 Milliarden für Klimaschutz), Verweigerung der Todesstrafe für Schwerstkriminelle (Lust- u. Kindermörder), mangelhafte Abschiebung krimineller Ausländer, Fremdrentenleistungen, ineffektiver Schutz vor sexistischen Wiederholungstätern (Mördern) durch Überbewertung von Resozialsierungs-Hoffnungen bzw. -Theorien, die von der Praxis hundertfach widerlegt wurden, Sicherheitsverlust für Alte, Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum durch Asoziale/Kriminelle unbekannter Herkunft, empörend geringe Strafen für Notzuchtdelikte (oft lediglich Haftandrohungen, was Straffreiheit gleichkommt), die Frauenpsychen ein Leben lang zerstören, systematische Verschleierung und Vertuschung, seitens der weisungsfolgenden Polizeibehörden, bezüglich migrantischer Straftäter, GEZ-Zwangsgebührenordnung für Nichtkonsumenten der linksgrünen Medien-Betreuung, Sprachverhunzung durch Gender-Gaga, die höchsten Energiepreise Europas, Ausbeutung Deutschlands durch die nichtdemokratische Brüssel-EU, permanent wachsende Einengung des grundgesetzlich verankerten Rechtes auf freie Meinungsäußerung, öffentliche Scheltreden und Beleidigungen gegen Nichtlinkswähler, als gelte Demokratie nur so lange wie linke Politiker Akzeptanz erhalten, auch der von Frau Baerbock verkündete und duch massive Waffenlieferungen (bisher 22 Milliarden) an die Ukraine geführte Krieg gegen Russland hat absolut keine Mehrheit in der BRD-Bevölkerung, usw.. - Über die Schattenseiten des NS-Staates ist eine hinreichende Aufklärung, besonders auch die Kriegszeit betreffend, längst korrekt und umfänglich erfolgt. Festgehalten aber muss werden, dass der NS-Impuls eine politische Abwehr- und Schutz-Reaktion in Folge des marxistisch-kommunistischen Angriffs auf das Bürgertum war - der sich, wie die Texte des Karl Marx'schen Lehrmeisters, des Kommunisten und Zionisten Moses Hess (1812-1875) in seinem Buch „Rom und Jerusalem“ ausweisen - auch beabsichtigt war. Ohne den als Angriff verstandenen Marxismus-Bolschewismus hätte sich kein deutscher Nationalsozialismus formieren wollen und können.]  

Weiter mit Fritjof Meyer: „Einige wörtliche Befehle Lenins:
»Einen von zehn, die sich des Müßiggangs schuldig machen, auf der Stelle erschießen.«
»Können nicht weitere 20 000 Petrograder Arbeiter mobilisiert werden, plus 10 000 Bourgeois, mit hinter ihnen aufgestellten Maschinengewehren, die ein paar hundert erschießen?«
»Hunderte von Prostituierten, welche die Soldaten betrunken machen, ehemalige Offiziere und dergl. sind zu erschießen und abzutransportieren.«
»Bieten Sie sämtliche Kräfte auf, um die korrupten Beamten und Spekulanten von Astrachan zu erschießen. Man muß diesem Pack eine derartige Lehre erteilen.«
»Solange wir nicht mit Terror gegen Spekulanten vorgehen, also keine standrechtlichen Erschießungen durchführen, wird nichts dabei herauskommen.«
»Mit Räubern muß man ebenso verfahren und sie auf der Stelle erschießen.«
»Meiner Meinung nach muß man den Einsatz von Erschießungen (als Ersatz für die Verbannungen ins Ausland) verstärken.«
»Bürger, die sich weigern, ihren Namen zu nennen, werden auf der Stelle und ohne Gerichtsverhandlung erschossen ... Familien, die Banditen verstecken, werden verhaftet und verbannt. Der älteste Arbeiter der Familie ist ohne Verfahren sofort zu erschießen. Dieser Befehl ist erbarmungslos auszuführen.«

Die Erschießungsobsession hatte Lenin schon, ehe er erwarten konnte, sie in die Tat umzusetzen. Auf die Frage, was nach einem Sieg mit den Beamten des alten Regimes geschehen solle, hatte er in der Emigration keinen Augenblick gezögert: »Wir werden den Mann fragen: ,Wie stellst du dich zur Revolution? Bist du dafür, oder bist du dagegen?' Wenn er dagegen ist, werden wir ihn an die Wand stellen. Ist er dafür, so werden wir ihn willkommen heißen und ihn auffordern, mit uns zu arbeiten.« Ehefrau Nadeschda Krupskaja grummelte gegenüber Lenin: »Ja, und ihr werdet selbstverständlich die wertvolleren Menschen erschießen, weil sie den Mut haben, zu ihrer Überzeugung zu stehen.« Mag sein, daß die Vorstellung von seinem am Strick erstickenden Bruder Alexander bei Lenin Sado-Phantasien weckte, die sich zum Blutrausch steigerten. Dieser Lenin erfand für Rußland auch jene Geißel, welche die Tyrannen des 20. Jahrhunderts zur Korrektur ihrer Untertanen bevorzugten: »Man muß schonungslos Massenterror anwenden«, telegraphierte er 1918 zur Niederschlagung eines Bauernaufstands, »verdächtige Personen in ein Konzentrationslager außerhalb der Stadt einsperren.« So geschah es, erst in entweihten Klöstern und Kirchen, dann auf der Sklaveninsel Solowezki, schließlich im riesigen Archipel Gulag.

Drei Wochen nach der KZ-Verfügung schoß die [jüdische] Sozialrevolutionärin Fanni Kaplan auf Lenin: »Ich halte ihn für einen Verräter«, sagte sie unter der Folter, »je länger er lebt, desto mehr wird die Idee des Sozialismus entstellt. Und das auf Dutzende von Jahren.« Sie wurde ohne Gerichtsurteil im Kreml erschossen, die Regierung dekretierte den massenhaften »roten Terror« .

In den folgenden 18 Monaten meldete die Geheimpolizei Tscheka 8389 Erschießungen und 87 000 Verhaftungen. Für die aktive Regierungszeit Lenins vom Dezember 1917 bis zum Februar 1922 lassen sich mindestens 140 000 Exekutierte und ebenso viele bei der Unterdrückung von Aufständen Getötete zählen. Welch ein Multiplikator der Opferzahl des Zaren - eine orgiastische Vergeltung für den Tod des Bruders Alexander.

Über das Land breitete sich derweil eine Hungerkatastrophe aus. Schon als 1892 an der Wolga 14 Millionen Menschen darbten, soll sich der junge Lenin - fünf Jahre nach Alexanders Tod - ungerührt gezeigt und von Hilfsaktionen abgeraten haben: »Die Hungersnot dient dem Fortschritt. Das Gerede über die Sättigung der Hungernden ist nur ein Ausdruck der saccharinsüßen Sentimentalität, die für unsere Intelligenzija so charakteristisch ist.« Über die Lebensmittelrationierung 1920 - unter seiner Regierung - schrieb er: »Mögen noch Tausende zugrunde gehen, das Land aber wird gerettet.« Als Anfang 1922 über 25 Millionen Menschen nichts zu essen hatten und jeden Tag Tausende verhungerten, erteilte Lenin seinem Altgenossen Molotow zur Information des Politbüros eine Weisung, die bis zum Ende des Herrschaftssystems geheimgehalten wurde. Patriarch Tichon hatte Ikonenschmuck und andere kirchliche Wertsachen, die nicht rituellen Zwecken dienten, für die Hungerhilfe freigegeben. Das brachte Lenin auf seine Idee:

»Gerade jetzt und nur jetzt, da in den Hungergebieten Leute Menschenfleisch essen und Hunderte, wenn nicht Tausende Leichen die Straßen säumen, können und müssen wir die Beschlagnahme der kirchlichen Wertgegenstände mit der rohesten und erbarmungslosesten Energie durchsetzen, ohne aufzuhören, jeden Widerstand zu zermalmen.« Warum? »Komme, was wolle, wir können auf die entschlossenste und schnellste Weise für uns einen Fonds von mehreren hundert Millionen Goldrubeln sichern (man bedenke nur die gewaltigen Reichtümer einiger Klöster und Pfarreien). Ohne diesen Fonds können wir weder unseren Staat noch unsere Wirtschaft aufbauen.« Da Lenin bei Gläubigen auf Widerstand stieß, wurden fast 70 000 der 80 000 Kirchen zerstört sowie 14 000 Priester und Mönche erschossen; die Strecke ließ sich Lenin täglich rapportieren: »Je mehr Vertreter der reaktionären Geistlichkeit und Bourgeoisie wir dabei hinrichten können«, hatte er bekundet, »desto besser.«

Der Sowjetstaat requirierte genug für seinen Zweck: 540 Kilo Gold, 377 000 Kilo Silber und 35 670 Diamanten binnen weniger Monate. Allein im Hungerjahr 1922 verwendete er Preziosen im Wert von 19 Millionen Goldrubel zur Förderung dessen, was Lenin unter Weltrevolution verstand. Der Mann, der vor seinem Machtantritt und zu ebendiesem Zweck das Selbstbestimmungsrecht der Völker erfunden hatte, erklärte als Machtinhaber: »Kein einziger Marxist kann bestreiten, daß die Interessen des Sozialismus höher stehen als die Interessen des Selbstbestimmungsrechts.«

Die Interessen des Sozialismus geboten die Eroberung von Kasan. Lenin telegraphierte seinem Heerführer Trotzki: »Meiner Meinung nach darf man die Städte nicht verschonen und weiter zögern, sondern muß sie erbarmungslos vernichten.« Er befahl auch, alle Vorbereitungen zu treffen, »um Baku im Fall einer Invasion vollständig niederzubrennen«. Im Bürgerkrieg mit den Armeen der Antikommunisten 1918 bis 1920 (bis zu zehn Millionen Tote) holte er mit Hilfe der Roten Armee die von ihm selbst zur Unabhängigkeit ermunterten nichtrussischen Völkerschaften im Kaukasus und in Mittelasien sowie die Ukraine zurück, er rekonstruierte das Zaren-Imperium. Es fehlten nur noch Polen, die baltischen Staaten und Bessarabien, die sich Stalin später von Hitler schenken ließ [Ein unsachlicher Seitenhieb, denn ganz ohne Hitler gedachte er sich sowieso diese Länder anzueignen, was er auch tat, mit Einwilligung der Westalliierten]. Lenin versuchte es auch im Baltikum mit Gewalt, die Balten obsiegten mit Hilfe der Briten und deutscher Freikorps. 1920 führte er sogar Krieg gegen Polen und dachte an der Grenze zu Deutschland nicht haltzumachen: »Durch den Angriff auf Warschau tragen wir zur Sowjetisierung Litauens und Polens sowie zur Revolutionierung Deutschlands bei.« Aber die Polen stoppten die Russen an der Weichsel.

Im gleichen Jahr erwog Lenin zudem die »Sowjetisierung Ungarns« - wo die Kommunisten gerade mit einer Sowjetrepublik gescheitert waren -, »vielleicht sogar Tschechiens und Rumäniens«, auch von Italien war die Rede, von England. Die Dokumente mit diesen Lenin-Ambitionen aus dem Zentralen Parteiarchiv in Moskau sollten, so empfahl dessen Direktor Georgij Smirnow noch 1990 dem Politbüro, geheimgehalten werden, weil sie »nicht anders denn als Ermutigung zur Gewalt gegen souveräne Staaten interpretiert werden können«.

Lenin probierte es aber auch mit Propaganda, Bestechung, Unterwanderung. Seine Emissäre reisten mit Koffern voller Gold, Brillanten, Perlen und Devisen ins Ausland. Ein bislang nicht identifizierter deutscher »Genosse Thomas« empfing Schmuck und Devisen im Wert von 62 Millionen Mark für den Aufstand der KPD 1921 (und unterschlug einen großen Teil) - Lenin zahlte sozusagen des Kaisers Subventionen in gleicher Münze zurück.

In jenem Jahr hatte er den Aufstand im eigenen Land. Allerorts rebellierten die betrogenen Bauern, streikten die verratenen Arbeiter, erhoben sich wieder die Matrosen von Kronstadt. Doch die »Rote Arbeiter- und Bauernarmee« erstickte die Revolte mit äußerster Brutalität. Die Partei beendete notgedrungen den »Kriegskommunismus«, die totale staatliche Verteilungswirtschaft, und trat den Rückzug zu einer »Neuen Wirtschaftspolitik« (NEP) an, zum Programm der längst erschossenen, verhafteten oder vertriebenen Sozialdemokraten: freier Markt für Gewerbe, Kleinhandel und Landwirtschaft bei Staatseigentum an den Großbetrieben. Lenin hing weiter seinem deutschen Vorbild an. Die Weimarer Republik vollzog als erster großer Staat in Rapallo die diplomatische Anerkennung Sowjetrußlands, Lenin hielt daran fest, es sei »unsere Aufgabe, den Staatskapitalismus der Deutschen zu erlernen, ihn aus aller Kraft zu übernehmen, keine diktatorischen Methoden zu scheuen, um diese Übertragung der westlichen Kultur auf das barbarische Rußland zu beschleunigen, ohne dabei vor barbarischen Methoden des Kampfes gegen die Barbarei zurückzuscheuen«.

Er nannte das wirkliche Ziel: »Gerade das braucht die Russische Sozialistische Sowjetrepublik, damit sie aufhöre, armselig und ohnmächtig zu sein, damit sie ein für allemal reich und mächtig werde.«
Reichtum und Macht für Rußland also statt eines Endes der Lohnabhängigkeit, statt Selbstbestimmung der Nationalitäten und Absterben des Staates. Entfremdung? Dieser Marx-Begriff findet sich nirgendwo in den 55 veröffentlichten Bänden der Werke Lenins - schwer lesbaren theoretischen Abhandlungen voll ätzender Polemik.

Die Nachricht vom Oktober 1922, die Pazifik-Festung Wladiwostok („Beherrsche den Osten“) sei den Japanern wieder entrissen worden, kommentierte Lenin auf gut imperialistisch: »Niemals werden wir eine einzige Eroberung, die wir gemacht haben, wieder herausgeben!« An ebendieser territorialen Raublust verdorrte sein Regime am Ende des Jahrhunderts. Im Dezember 1914 hatte er sich zum »Nationalstolz des Großrussen« bekannt, er sah die schwache, von ihm oftmals verachtete Arbeiterschaft Rußlands zur »Avantgarde« des internationalen Proletariats aufsteigen und formulierte die streng nationale Alternative, Grundgesetz der UdSSR sei »Entweder untergehen oder die fortgeschrittenen Länder auch ökonomisch einholen und überholen«. [Im gleichen Sinne erweist sich Putin mit seinem jetzigen Bemühungen, die Ukraine zurückzuerobern. Anzumerken ist hierbei auch die historische Dummheit der Sozialdemokratie (SPD) die über Jahrzehnte der Nachkriegszeit den platten Unsinn postuierte, der ewige Friede in Europa sei nach dem Untergang des Naziregimes ausgebrochen und infolgedessen wäre eine neudeutsche Bewaffnung und Bundeswehr überflüssig.]

So kommt bei Lenin ein großrussischer Chauvinist zum Vorschein, ähnlich gewebt wie sein georgischer Nachfolger Stalin. Aus Lenin, der die Selbstherrschaft hatte stürzen wollen, war ein neuer Zar geworden. Nach nur gut vier Herrschaftsjahren, Anfang 1922, fühlt er sich ausgebrannt. Der Berliner Internist Georg Klemperer, Bruder des Tagebuch-Autors Victor, diagnostiziert eine steckengebliebene Kugel Fanni Kaplans, die auf die Halsschlagader drückt. Lenin wird operiert. Er sorgt dafür, daß Stalin Generalsekretär wird. Sieben Wochen später, an demselben Tag, an dem vor 35 Jahren Bruder Alexander am Galgen starb, zieht sich Lenin auf sein Landgut zurück, wo ihn sechs Tage darauf ein Schlaganfall lähmt. Den (von Trotzki später geäußerten) Verdacht, das langsame Sterben befördert zu haben, versuchte Stalin mit der Erzählung zu entkräften, Lenin - sprachgelähmt - habe ihn um Zyankali gebeten, das er ihm jedoch verweigert habe. Lenins Leidenszeit währte knapp zwei Jahre, in denen er sich politisch eines Besseren besonnen haben soll. Er beschuldigt Stalin des »großrussischen Chauvinismus« bei der Annexion Georgiens, dagegen werde er sich wehren, wenn er - so ernst scheint er die Annexion doch nicht genommen zu haben - seine Zahnschmerzen los sei.

Immerhin befiehlt er Stalin noch die »erbarmungslose« Deportation mehrerer hundert Wissenschaftler, Literaten und Künstler nach Deutschland und erteilt der Geheimpolizei richterliche Vollmachten. Dann wieder redet er davon, nur noch Champignons und Kaninchen züchten zu wollen.
»Es scheint, ich habe mich vor den Arbeitern Rußlands sehr schuldig gemacht«, ließ er hören, »wir haben den alten Staatsapparat übernommen, und das war unser Unglück«. Aber der Staatskapitalismus, beharrte er, sei ein »Fortschritt«. Doch auch: »Wir können kaputtgehen ... Wir kommen zu spät.«

Auf Stalins Weisung ist der Kranke streng isoliert worden, Lenin klagt: »Wenn ich in Freiheit wäre ...«
Nach Aussage seiner Schwester Marija ruft Lenin keinen Genossen so oft zu sich wie Stalin, der in den schwersten Phasen der Krankheit als einziges ZK-Mitglied vorgelassen wird. Die anderen Führungsfiguren dürfen Lenin nur durch ein Guckloch im Vorhang oder in der Wand beobachten. Sieben Tage nach seinem zweiten Schlaganfall, am 23. Dezember 1922, versucht Lenin, sein politisches Testament zu diktieren. Er empfiehlt, endlich auch Arbeiter in das ZK aufzunehmen, Genossenschaften zu fördern, nationalen Minderheiten Autonomie zu gewähren. Ungewiß bleibt, ob er überhaupt noch seinen Willen bekunden konnte, wieweit Ehefrau Krupskaja das, was sie ihm von den Lippen ablas, zumindest gedanklich redigierte. Sie übermittelte den Lenin-Ratschlag, die Partei solle sich von Stalin („zu grob“) als Generalsekretär trennen. Am 9. März 1923 trifft ihn der dritte Schlag, Lenin verliert endgültig sein Sprachvermögen. Sein Wortschatz beschränkt sich auf »da«, »führe!«, »geh«, »oh, là, là!«

Am 20. Januar 1924 läßt sich Lenin Erzählungen von Jack London vorlesen und winkt lachend ab, als die Krupskaja ihm sagt, die nächste Story sei »von bürgerlicher Moral durchtränkt«. Am Tag darauf stirbt er, 53 Jahre alt. Stalin versagte ihm ein Grab, ließ ihn aber tausendfach in Bronze und in Gips im ganzen Sowjetreich erstehen. Als Mumie blieb Lenin bis heute aufgebahrt im eiskalten Keller unter dem Moskauer Roten Platz, fast religiös angebetet von den Kommunisten aller Länder. Der heutige Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Alexij II., empfahl vor wenigen Wochen, ihn endlich der Erde zurückzugeben - trotz aller Drohungen der letzten Leninisten mit einem dann fälligen Bürgerkrieg. Er gehört nach Ansicht vieler Russen in die Stadt, die einmal als »Leningrad« seinen Namen trug, dort sind auch Mutter und Schwestern begraben. Der gehenkte Bruder Alexander wurde in einem Massengrab an unbekanntem Ort verscharrt - so wie fast alle Opfer Lenins.

Fritjof Meyer, 67, Autor des Buches »Weltmacht im Abstieg - Der Niedergang der Sowjet-Union« (1984), leitet seit 1966 die Ost-Berichterstattung des SPIEGEL.